Paar Fottos. Und wichtige Lektionen die im Leben später sind.

Heute war Sonntag und dementsprechend waren wir total entspannt und hatten frei. Anders käme für uns nicht in Frage, im Gegenteil, wir wären auch werktags gerne so. Da funkt dann aber der Kapitalismus immer dazwischen.

Erstmal waren wir mit Hund im Wald. Es gibt tolle Wälder hier, die sind zwar im Vergleich zum Teutoburger Wald relativ winzig aber wenn man mittendrin ist könnte man denken, man wär im Urlaub. Da entdeckten wir einen Tümpel mit shitloads of Kaulquappen. Als verantwortungsvoller Hundebesitzer habe ich immer Kacktüten, also Frischhaltebeutel dabei. Schnell so 10 Kaulquappen gefangen und später in meinen Teich geschmissen. Vielleicht hab ich bald auch Frösche.

Unterwegs hab ich auch jemanden kennengelernt:

011

Wenn man genau hinguckt sieht man, das mein Auge aussieht wie eine kleine Vagina. Dabei guck ich NIE Pornos. Komisch. Aber mein Arsch kommt vorteilhaft rüber. Da kriegt man Lust, draufzuhauen. Mach ich aber nicht (mehr), sieht behindert aus. Außerdem wichtig: Dieses Outfit ist relativ asi. Geht aber noch. Hätte ich eine Bomberjacke an, jungejunge.

Exif_JPEG_420

Bissken angeben: Das sind meine Kartoffelpflanzen. Über einen Meter groß. Nix in der Umgebung kommt da ran. Links Möhren und Zwiebeln, rechts Mangold. Und ganz rechts hinten fangen die Erdbeeren an. Könnt ihr nicht erkennen?

Exif_JPEG_420

So isses besser. Ernte von heute, zur Zeit können wir täglich so einen Becher ernten. Und wenn damit Ende ist, kommen die Johannisbeeren. Und danach die Brombeeren.  Braucht man große Mengen Eis / Pudding / Dessertcreme.

Exif_JPEG_420

Blick ins große Gewächshaus, vorne sehr große Chili-Pflanzen, hinten Tomaten. Wenn´s so weiterläuft wird das auch wieder ne dicke Ernte.

IMG_20160605_175455

Eine Schwertlilie, die sich nach 3 Jahren doch mal entschieden hat, zu blühen. Dann aber auch richtig. Im Hintergrund eine Seerose. Die Bastarde erwischt man nie offen.

Exif_JPEG_420

Diese Kletterrose hat vor 2 Jahren bei ALDI 1 Euro gekostet. Frauchen sucht den besten Winkel, den ich schon lange habe.

Exif_JPEG_420

Das ist die: „Anarchie und Frieden“-Ecke. Eigentlich sind das nur ausgegrabene Heckenwurzeln. Aber mit nur minimalen propagandistischen Mitteln brauch ich die nicht wegbringen und bin Aktivist im Kampf gegen das Böse. Was bin ich geil. Ich könnt mir schon wieder auf den Arsch hauen.

So, genug Fotos. Sonst kriegt ihr noch viereckige Augen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 14 Kommentare

Vom Dampfer zum Junkie in 10 Metern

Da ich mit dem E-Nikotinkonsum (verdampfen) sehr zufrieden bin (Würfelhusten ist weg und ich habe wieder einen Geruchssinn) habe ich mich entschieden, meine Liquids selber zu mixen, das spart noch mehr Kohle als jetzt schon. Also habe ich mir 100 ml Basic (das Zeug mit dem Nikotin drin) geholt und 2 Aromen. Pistazie und Erdnuss. Hätte ich kurz vorher kein Bier getrunken wäre das wohl nicht so nußlastig geworden.

Wie dosiere ich das denn jetzt sagten meine Augen wohl, denn die sehr schön tätowierte Mitarbeiterin riet mir, mir in einer Apotheke eine Spritze zu besorgen, mit 1 ml Skala. Also gleich mal rüber zur Apotheke.

„Guten Tach, ich brauche eine Spritze. Nicht mit Nadel oder Moment, doch mit Nadel. Oder doch nicht? Ich will mir nämlich was zum dampfen mixen und die Frau drüben im Geschäft hat gesagt ich brauch eine Spritze um das zu dosieren. Am besten 1-2 ml.“

(grantig) „Hier gibt es keine einzelnen Spritzen!“

Ich fragte wie viele man denn kaufen müsste. 100 Spritzen wegen einer kaufen schien dann doch unlogisch. Vorsichtig gefragt, ob nicht vielleicht noch irgendwo eine rumliegt da wurde die Dame richtig sauer: „NEIN! KEINE SPRITZEN!“.

Und schon raffte auch ich was hier los war. Ich quengelte in der HAUPTBAHNHOF-Apotheke nach einer Spritze rum. Unser HAUPTBAHNHOF ist beliebt bei Junkies aus aller Welt. Und ich so: „Ich brauch ne Spritze.“.

Jetzt kann ich das hier nicht dosieren. ´Das nervt alles, irgendwie. Auch dieses blöde Semikolon am Anfang des letzten Satzes…sowas muss doch nicht sein. Der ganze Abend versaut weil ich keine Spritze krieg. Ich fühl mich wie Christiane F.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 15 Kommentare

Lebenszeichen oder: Paul Kuhns verstecktes Erbe

Da bin ich mal wieder. Kuckuck! Das sagt man so, wenn man überraschend auftaucht. Warum eigentlich? Kuckucke tauchen nie überraschend auf, im Gegenteil, die sind grundsätzlich immer weit weg und man hört sie nur. Die bauen kein Nest sondern schmuggeln ihr Ei in fremde Nester rein. Wenn man jemanden besucht, ein Kleinkind mitbringt, dann schnell abhaut und das Kleinkind da lässt – DA würde es passen, „Kuckuck!“ zu rufen. Kuckucke bauen übrigens keine Nester weil sie in Uhren wohnen.

Bei mir gibt´s nicht viel Neues, Arbeit ist nach wie vor sehr ok aber auch anstrengend. Dazu kommt der Garten, die Hunde, soziale Kontakte (echte Welt) pflegen, essen, trinken, Urin abschlagen und Stuhl gehen, schlafen und beim masturbieren mit einer Mettwurst auf ein Foto von Jürgen Drews einschlagen. Nur Spaß. Ist Bockwurst.

Wie alle großen: „Einige verdienen sich dumm und dämlich weil die dummen und dämlichen jeden Mist mitmachen und Kohle reinstecken“ – Events (Weihnachten, Olympiade, Krieg) geht mir die EM auch wieder auf das Skrotum. Im Moment kann man in großen Supermärkten ein tolles Spiel spielen: Wer in 5 Minuten die meisten Produkte findet auf denen NICHT:  ein Fußball, EM, Deutschlandfahne oder Bilder der Spieler sind gewinnt. Nicht einfach.

Bei der EM haben alle solche Angst vor Terroristen das sie die Hooligans völlig vergessen haben. Hoffentlich haben sie an Toiletten gedacht. Sonst wären sie selbst die Terroristen. Zehntausende von Leuten machen öffentlich in die Buchse und das kommt weltweit im Fernsehen. Wieviele Leben wären danach nicht mehr die selben? Irgendwie ist das ne Vorstellung die mir einen warmen Bauch macht. Hoffentlich träum ich das mal.

Ich hab schon wieder ein neues mobiles Teflon. Nachdem ich festgestellt habe das es zwischen mir und Elektrogeräten immer wieder Diskrepanzen gab hab ich diesmal eins für 40 Euro, vom Weltmarktführer SWEES. Das funktioniert bis jetzt am besten und der Akku hält irre lange.

Jetzt gerade eben schoß mir die Frage durch den Kopf: „Tragen radikale Jihadisten eigentlich Fahrradhelme?“. Also nicht im heiligen Krieg, sondern beim Fahrradfahren. Ist ja eigentlich Gotteslästerung, man vertraut der von Gott gegebenen Schädeldecke nicht und setzt aus Zweifeln eine zweite auf. Keine Sorge, mir geht´s gut. So Fragen frage ich mich oft.

Morgen hab ich nach der Arbeit noch mal den Tacho voll, also zu tun bis das Blut unter den Fingernägeln rausläuft. Aber übermorgen ist dann Garten, dann gibbet auch mal wieder Fottos.

Wenn ich in 48 Stunden nicht zurück bin macht nix was ich nicht auch machen würde, jeder hätte an meiner Stelle so gehandelt, ist doch wohl die Situation hier! Hauptsache.

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 12 Kommentare

Mushboom

Ich spiel ja manchmal so Handyspiele um abzuschalten. Gestern hab ich mal wieder nach was neuem gesucht und bin auf das Spiel Mushboom gestoßen.

Da sitzt ein grünes Männchen gelangweilt im Büro und wenn man Start drückt springt es aus dem Fenster. Dann muss man unterwegs Jump n´ Run-mäßig Hindernissen ausweichen so in der Großstadt. Dabei ißt man jede Menge Pilze (MushRooms) und füllt damit einen Balken. Wenn der voll ist gerät man in die Traumwelt wo man einen Regenbogen hinter sich her zieht, verklärt grinst und wo alles total bunt ist.

Dabei wird man aber vom Büro-Chef verfolgt, der einen wohl vom Trip runterholen will. Wenn der einen einholt ist man wieder in der bösen Großstadt und wirft natürlich sofort wieder Pilze ein um da wegzukommen. Wenn man längere Zeit keine Pilze isst geht der Balken zurück. Um das zu verhindern bzw. das Trippen zu verlängern trinkt man Kaffee, den man auch unterwegs findet. Kaffee auf Shrooms…die Macher wissen Bescheid mit sowas, auf jeden.

Ein wirklich lustiges kleines sehr drogenaffines Spielchen. Altersfreigabe ab 0 Jahren. Um auch die Kleinsten auf spielerischem Wege ans Thema Halluzinogene heranzuführen. Gibt´s im Google Play Store, umsonst.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 12 Kommentare

Ich hasse Wasser. Intensiv.

Als ich heute morgen an der Bushaltestelle ankam war ich schon sehr durchnäßt. Als ich im Bus saß, hörte es auf zu regnen. Aber nur, bis ich wieder ausstieg. Da war wieder jemand witzig da oben.

Jetzt regnete es aber viel stärker, der Grund: Ein Gewitter. Das war ziemlich in der Nähe, zwischen Blitz und Donner waren teilweise nur so 1-2 Sekunden. Da macht man sich so seine Gedanken wenn man auf weiter Flur der höchste Punkt weit und breit ist. Die meisten Blitze teilen sich ja, aber es gibt auch welche wo die komplette Energie durch einen einzigen Blitz äh… läuft ? Wenn man von so einem Oschi getroffen wird, ist man weg. Komplett. Da bleibt NIX über. By the way, ich hab schonmal einen Kugelblitz gesehen. Und ja, ganz ohne Drogen, da war ich so 10.

Ich legte mich flach auf den Boden. Nur Spaß, ich ging hardcore-suicidal weiter with my head up high. Und wie ihr jetzt hier lest, is nix passiert. Gewitter is irgendwie wenn das Wetter mal so völlig angepisst ist. Und da man auf dem Weg zur Arbeit ähnlich drauf ist wie ein Gewitter würde ein Gewitter einem dann nie etwas tun. In der Freizeit dagegen sind Gewitter gefährlich. Vorsicht!

Als ich auf der Arbeit ankam hörte es wieder auf zu regnen und ich sah aus als wär ich in Klamotten in einen Pool gesprungen. Nach so 2 Std. war ich wieder etwas trocken bis auf die Füße, überall in und vor der Halle waren Pfützen und ich hatte Sommer-Arbeitsschuhe an, ähnlich wie so Trekking-Sandalen nur mit Stahlkappe. Jeden zweiten Schritt die Socken nachgenässt.

Dann fing es wieder an zu regnen und gleichzeitig lief bei mir draußen was schief, würde den Rahmen sprengen aber auf jeden sehr ärgerlich weil wir beim Beheben des Problems wieder minutenlang im strömenden Regen unterwegs waren. Danach wieder ausgesehen wie frisch ins Wasser gefallen.

Es folgte eine Phase, wo es nicht regnete. Das war logisch, da ich drinnen zu tun hatte. Meine Klamotten waren schon fast so was ähnliches wie nur etwas feucht, nur meine Socken würden nie wieder trocknen, da war ich sicher. Mein rechtes Hosenbein hab ich aber prima wieder nass gekriegt nachdem ich so einen Plastiksack wo rausgezogen hab und da war lang Wasser obendrauf.

Als ich Feierabend hatte dürft ihr drei mal raten was wohl passierte. Genau, nur von der Arbeit bis zum Auto (abgeholt worden) wieder pleddernass. Ich musste mir noch eine Fahrkarte und Bier (ja, nach all dem kaufe ich Flüssigkeiten…) holen. Der Lotto/Fahrkartenladen hatte zu, war 10 vor 3. Dann geh ich erst Bier holen und danach wieder hierhin. Gesagt, getan, hin und zurück im Regen. Vor dem Lottoladen wurde es 5 und dann 10 nach 3, ich guckte mir die Öffnungszeiten an. Montag nachmittag geschlossen. Es regnete wieder stärker, was mich überhaupt nicht mehr interessierte. Noch nasser war nicht mehr möglich. Bestimmt wuchsen schon Flechten und Pilze auf mir.

Als ich den Schlüssel in die Haustür steckte, kam die Sonne raus. Seitdem ist es total schön draußen. Ich geh aber nicht mehr raus. Bin doch nicht blöd.

Passende Songs:

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 16 Kommentare

Mein neuer Job

Ich hab ja jetzt 4 Schichten meines neuen Jobs absolviert und kann ihn sehr gut leiden. Das Tollste ist natürlich das es nach laaanger Zeit mal KEINE Zeitarbeit ist. Ich komme da überhaupt nicht mit klar, nur einen Chef zu haben. Dann nur minimale Busfahrerei, wobei ich an die vielen Stunden denke die ich zwischen hier und Wanne-Ekel hin- und her bin. Jeden Tag 3 Stunden, fast ein Jahr lang. Dabei sieht man zwar viele interessante Menschen aber so wie jetzt ist doch schöner, mit 2 1/2 Stunden mehr Freizeit am Tag bei besserer Bezahlung.

Auch das ist gut und wurde höchste Eisenbahn, nach knappen 3 Monaten Arbeitslosigkeit bin ich in einer ähnlichen finanziellen Lage wie Griechenland. Das wird sich jetzt alles schnell wieder ausgleichen.

Die Arbeit selbst ist genau das, was ich eben früher mal gelernt hab und seitdem immer mache, Logistik. Das ist natürlich ein weiter Begriff. In diesem Fall bekomme ich von einigen LKW am Tag ganz viele gemischte Autoteile. Die sortiere ich nach Retoure, Rückkauf, Gewährleistung und so. Und am Ende ist eine große LKW-Ladung fertig wo alles sauber getrennt ist.

Da ich sowas ja kann mach ich das seit gestern schon ganz alleine. Da sind zwar Leute die ich bei Fragen ansprechen kann (zwar viel zu tun aber dennoch entspannte Atmosphäre da) aber ansonsten lassen die mich einfach machen. Idealzustand, ich hab nix gegen Teamarbeit aber ganz alleine ist mir noch lieber. Die Arbeit besteht zu 50% aus Staplerfahren und 50% anpacken. Das tut sehr gut mal wieder körperlich was zu machen nachdem ich ein Jahr nur am PC saß auf der Arbeit. Da merkt man mal wieder, wo man überall Muskeln hat.

Den Arbeitsvertrag hab ich auch schon, hab mit 6 Monaten gerechnet. Sind aber direkt 2 Jahre. Und bei dem doofen Arbeitsamt bin ich schon abgemeldet. Alles in allem NUR positiv. Das dieser Job NICHT vom Arbeitsamt vermittelt wurde, muss ich wohl nicht erwähnen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 23 Kommentare

Kim Chee

Frauchen brachte neulich Kim Chee Sauce mit. Kim Chee ist eine Art Salat aus Weißkohl, chinesisch oder japanisch oder beides. Im Restaurant ist der schon ganz lecker aber Profis wie z.B. Herr Lee aus dem TOFUHAUS hier in der Nähe machen da was wirklich besonderes draus, das muss dabei sogar etwas gären. Mehr verrät Herr Lee nicht.

Und wir hatten jetzt Kim Chee Sauce. Spontankauf der im Kühlschrank verschwindet und irgendwann in der Tonne. Weil was soll denn eine Kim Chee-Sauce? Das ist wie eine Linsensuppe-Sauce, hat also kulinarisch von vornherein verloren. Kann von Glück reden das die tätowierten KÜCHENPROFIS – Punx sie nicht geklatscht haben. Oder noch schlimmer, mal ein ernstes Gespräch mit ihr geführt.

Durch eine Reihe Ereignisse die quantenmechanisch mal wieder ein Rennen der Realitäten war um rauszufinden welche die beste ist gewann die Realität in der wir zu unserer Kim Chee Sauce einen halben Weißkohl geschenkt bekamen. Respekt, Gewinnerrealität. Das passt wirklich gut.

Mit der Sauce und dem Weißkohl kann man bestimmt wenigstens etwas Kim Chee – ähnliches basteln, dachte ich. Und an der Flasche hing auch eine winzige Gebrauchsanweisung. Ich las erstmal die 3 Schritte der Zubereitung sorgsam durch:

1. Gurke den Kohl für einen Tag mit Salz

Hm, Gurke ist mir noch nie als Verb begegnet. Würde auch höchstens in vegane Pornos passen. Meinen die jetzt Kohl und Gurke und Salz oder bedeutet gurken in deren Realität einlegen? Wir gingen kein Risiko ein und ließen die Gurke weg. Vielleicht gurken wir später damit.

2. Spülen Sie das Salz ab und marinieren den Kohl mit Kim Chee Sauce

Wir haben uns doch eben noch geduzt! Was hab ich Ihnen denn getan? Ansonsten ein eher langweiliger Satz, alles richtig.

3. Sinji das Kraut und Zucker mit Geschmack. Bereit zu dienen.

Ist etwas sinjien so ähnlich wie jemanden gurken? Gibt es Zucker ohne Geschmack oder soll ich mit Zucker das Kraut sinjien damit es Geschmack hat? Da ist schon eine Menge Salz drin und Sauce. Echt noch Zucker? Hm. Und bereit zu dienen? Jetzt driften wir zum guten Schluß noch in Richtung S/M ab. Ihr Japaner oder Chinesen oder beides könnt auch an nix anderes…egal jetzt.

Der Kohl ist jetzt sehr salzig bis morgen, dann geht´s weiter. Ich weiß jetzt schon ganz ohne Quantenmechanik das wir zu Herrn Lee fahren werden nachdem unser Kim Chee nich so war. Ist die beste Realität in dem Fall.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 6 Kommentare

Nazischokoladenprobleme

Nazis essen keine Kinderschokolade mehr. Ich wusste nicht, das die überhaupt welche essen, zu so Riesen-Boneheads (in englisch sind Skinheads echte Skinheads, also unpolitisch und Reggae hörend, Boneheads sind Nazi-Skinheads.) passt das irgendwie nicht. Wenn ich abends an der U-Bahn Haltestelle höre: „Da ist so ne linke Sau!“ und 150 Kilo Männer mit Glatze und Springerstiefeln rennen auf mich zu und jedem guckt ein Kinder-Riegel aus der Tasche, das kann ich doch nicht ernstnehmen. Erinnert mich gerade an einen Kollegen, der schon länger weiter oben wohnt (tot). Der hat immer, wenn er was aufs Maul bekommen hat total hysterisch gelacht. Hat die Angreifer immer schwer durcheinander gebracht.

Das mit der Kinderschokolade ist so: Ein seeehr cleverer Werbetyp (oder Typin) hat Kinderfotos der deutschen Fußballmannschaft aufs Cover getan. Heißt das Cover bei Schokolade? Nee, eher Choc-Outdoor-Innovation. Egal. Jetzt sind in der deutschen Fußballmannschaft aber auch Leute, die gar nicht deutsch aussehen. Hier endet der Intellekt von PEGIDA-Leuten, sie können ein dunkles Gesicht und eine deutsche Mannschaft nicht gemeinsam in einer Hirnwindung wohnen lassen. Beim Fußball im Fernsehen sind die Spieler ja meistens weit weg und bei Nahaufnahmen redet man sich mit: „Ich muss die Farbe am Fernseher mal einstellen…“ raus.

Aber ein Neger auf der Schokolade, das geht nicht. Die schmeckt dann gar nicht mehr. Man kriegt nur Angst das der Negerjunge einem später den nicht vorhandenen Arbeitsplatz wegnimmt oder die noch dümmere Frau vergewaltigt. Das das ein Bild des Typen ist, denen die Pegis zujubeln wenn er ein Tor schießt ist da nebensächlich. Oder boykottieren Nazis die EM? Nur das wär konsequent. Aber da denke ich jetzt schon weiter als Pegis das können. Es gibt Kakteenarten die sowas locker verstehen. Aber Pegis…

Wenn ich der schwarze deutsche Spieler wäre, würde ich absichtlich ein Eigentor schießen und dann mein Trikot ausziehen. Und auf der Brust würde stehen: FÜR PEGIDA. Wär bestimmt ein Brüller.

Ich frage mich: Würde man die Wohnungen von allen Kinderschokolade-Hetzern (was für ein Wort) durchsuchen, in wie vielen Schränken würde man Uncle Ben´s Reis finden?

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 9 Kommentare

Was für eine Enttäuschung – Agoraphobic Nosebleed

Die Band Agoraphobic Nosebleed hab ich oft und gerne gehört, vor allem des extremen Schlagzeugs wegen. Extrem schnell und dennoch präzise. Dann hab ich ne Live-CD von denen gekriegt und da waren die Drums sogar noch schneller. Oft habe ich behauptet, der Agoraphobic Nosebleed Drummer ist einer der besten, die ich kenne.

Jetzt habe ich gerade erstmals ein Live-Video gesehen. Eine fette Sänger-Sau und ein dürrer Sänger-Bube spacken auf der Bühne rum als würden sie zum ersten Mal Iron Maiden hören. Ein Gitarrist macht mit einem Bassisten ein Battle wer am sinnlosesten die Saiten schrubbeln kann. Und der Schlagzeuger…

…ist ein Drumcomputer.

Sowas macht einen fertig.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 3 Kommentare

Mein Hund hat Darmprobleme. Aber er informiert sich, was man da machen kann.

Eigentlich geh ich mit Alfred erst später kacken (bzw. kackt nur er.), aber heute morgen musste er, stand ganz hibbelig vor der Tür. Es war eine schwere (Arsch)geburt, erst ging´s gar nicht, dann ein ganz bisschen aber dann so richtig. Wenn Alfred sich beim Kacken so anstrengen muss grunzt er wie ein Wildschwein.

Nachdem er alles aus seinen Schläuchen geholt hatte gingen wir wieder rein. Als ich die Haustür aufschloss, stand Alfie da und guckte interessiert nach unten. Da lag eine Zeitschrift auf der Treppenstufe. Große Überschrift:

REIZDARM IST KEINE EINBILDUNG

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | 19 Kommentare