Schalala-lala-lalala-hey-hey!

Heute ist ein fett schöner Tag gewesen und hier ist alles super. Warum ich ganz ohne HIV so positiv bin? Weil heute wirklich gut war. Es ging mitten in der Nacht los:

Ich wurde vom Wecker wach und konnte mir nicht erklären wozu ich den gestellt hatte. War ja noch dunkel draußen. Ein mittlerer Adrenalin-Tsunami in meinem Köpfchen weckte mich endgültig: Ich musste ja gleich arbeiten! In einer neuen Firma! Probetag! Also auch noch den Tollen machen. Machste nix dran, musste durch, wird schon, Eier sollte man nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nur noch hart kochen. Oder schreibt man hartkochen eher zu sammen?

Ich war viel zu früh an der Haltestelle, traf da aber einen alten Kollegen der auch zur Arbeit musste. Der macht genau wie ich Logistik, nur woanders. Die Firma fand ich dann auch dank Hilfe eines alten Mannes, der um kurz vor 6 im Bademantel im Garten rumläuft. Aber soll er ruhig, er sagte mir nämlich das ich gaaaaanz hintenrum muss.

Daher kam ich um absolut punkt 6 Uhr an. So muss das losgehen. Ich ging zu einer Raucherecke wo alle mit ihren Verdampfern vor dem leeren Aschenbecher standen. Schonmal symphatisch, nicht rauchen aber die Raucherpausen trotzdem machen.

„Hey, Dich kenn ich doch von Opel!“, sagte einer den ich echt schon lange kenne, von Opel. Also meinen Zeitarbeits-Einsätzen da. Und ein anderer sagte: „Und ich kenn Dich von der Spedition XY!“. Auch das war richtig und der war sogar der Vorarbeiter. Mit zwei alten Bekannten ist es schon fast keine neue Firma mehr. Bueno.

Ich ließ mir alles erklären und wie immer: Genau der gleiche Käse wie in allen anderen Firmen, nur mit anderen Bezeichnungen. Dauert so 2 Wochen dann weiß man das alles auswendig. Ist viel zu tun da, aber in Leistungssport artet´s auch nicht aus. Nach meiner Schicht fragte ich, ob ich Montag wiederkommen soll. Jau, soll ich. Na bitte. Lohn ist ok, ich bin in ner halben Stunde da (letzter Job: 1,5 Std. Nur hin.), alles in allem: Yep. Und nach nur einem Arbeitstag ist schon wieder Wochenende! Ich hoffe das bleibt so.

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Aus organisatorischen Gründen 3

Ich komme gerade vom Arbeitsamt. Auf der Rückfahrt schwelgte ich in Erinnerungen. Was war das ne schöne Zeit als ich kein ALG 1 sondern ALG 2 (Hartz 4) bekam. Das Amt war zu Fuß in 10 Minuten zu erreichen was aber meistens nie nötig war, so gut wie alles wurde telefonisch oder per E-Mail erledigt. Wenn was unterschrieben werden musste hat meine „Fallmanagerin“ mir das sogar zugeschickt. Die persönlichen Termine waren mehr so Smalltalk, wie läuft´s und so. Und wenn man dann mal wieder einen Job gefunden hatte, hat das Amt sich mit einem gefreut. Plus sofort Anträge für Fahrtkosten, Mehraufwand usw. rübergeschoben. Good Times.

Ich glaube nicht das ich in meinem Leben nochmal länger als ein Jahr am Stück arbeiten werde. Dann sollen sie mich nach 11 Monaten feuern und 2 Monate später wieder einstellen von mir aus. Hauptsache, es entsteht KEIN Anspruch auf ALG 1. Weil das ist ja total kacke, das „normale“ Arbeitsamt. I miss you, Frau R.

Wer diese spannende Trilogie seit Beginn verfolgt weiß: Ich wollte einen einzigen dämlichen Probearbeitstag legitim kriegen, weniger wegen Schwarzarbeit, denn ich glaube kaum das an ausgerechnet diesem Tag der Zoll die Firma stürmt. Mir ist aber wichtig das ich versichert bin denn in meinem Beruf gibt´s keine kleinen Arbeitsunfälle. Ab Knochenbruch aufwärts. Und sowas unversichert heisst: Pleite for ever.

Und so bin ich pünktlich um 8 beim Amt aufgeschlagen. Erstmal Infotheke: „Guten Tach, ich soll einen Probetag in einer Firma arbeiten und zwar…“ – jähe Unterbrechung: „Ja dann machen Sie das doch!“. „Will ich ja, aber das muss erst genehmigt werden.“. „Wer sagt das?“. „Die Hotline-Frau. Namen weiß ich nicht.“.

Ich wurde in eine Wartezone geschickt wo ich dann wartete. Das ist so ein Riesenraum und ganz hinten am Horizont sind Schreibtische mit Beratern. Die flüstern manchmal leise wie ein heiseres Mäuschen einen Nachnamen. Wenn man Fledermausohren mit Hörgerät drin hat, bekommt man´s vielleicht mit. Ich verließ mich mehr auf Übersinnliches und es klappte, ich FÜHLTE das ganz weit weg mein Name gesagt wurde. Ich ging auch zum richtigen Schreibtisch, ok ich hab unterwegs einmal ne Pause gemacht und etwas gegessen. Ist aber auch weit.

Beraterin Nr.1 hörte sich meine mittlerweile echt traurige Geschichte an und überraschte mit der Frage: „Die Betriebsnummer der Firma, also vom Finanzamt die, wissen Sie die?“. „Klar, das ist immer das Erste, wonach ich frage.“. Pause. Wieder ich: „Nur Spaß. Weiß ich nicht.“. Dann spielten wir ca. eine halbe Stunde: Finde die Firma im Computer mit der Suchfunktion. Als eine Kollegin dann eingriff klappte es. Jetzt müssten wir eigentlich durch sein, dann kann ich ja noch ein wenig arbeiten gehen. Ha.

„Jetzt können Sie zum Berater im 2. Stock, der hat noch ein paar Fragen.“. Darf doch wohl nicht wahr sein. Was denn noch? Alles was ich will ist EINEN Tag arbeiten, OHNE Lohn.

Der Berater im 2.Stock fragte all das schon gefragte erneut und ich antwortete wie gehabt. Dann fragte er ob die Stelle denn Vollzeit wäre. Ich meinte, das wir uns über Arbeitszeiten, Lohn und sowas noch nicht unterhalten haben. Und das sowas bei Firmen nicht sooo gut rüberkommt, wenn man das als erstes fragt. Nur: „Wo muss ich den Krankenschein hinschicken?“ kommt noch blöder.

„Ja weil wenn das nicht Vollzeit ist, kann ich das nicht genehmigen.“. Also war alles natürlich totaaal Vollzeit. Noch länger sogar. Und nach nur zweieinhalb Stunden bekam ich den ersehnten Zettel: Ich durfte einen Tag ganz legal arbeiten ohne Geld zu verdienen. Das nächste Mal stell ich einen Antrag ob ich in der Innenstadt harte Drogen verkaufen darf. Schwieriger kann das auch nicht sein.

Für heute war der Zug natürlich abgefahren und ich darf ja auch NUR morgen arbeiten, steht ja auf meinem Zettel. Da steht übrigens auch, das mir die Kohle gesperrt wird wenn ich morgen NICHT arbeiten gehe. Der dritte Anruf beim Chef war echt schon mittelpeinlich, das muss sich ja langsam alles anhören als würde ich´s erfinden. Aber er hat auch drüber gelacht, scheint ganz ok zu sein.

Morgen um 6 geht´s also endgültig los. Nichts kann mich aufhalten. Das Ding hier BLEIBT eine Trilogie.

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Aus organisatorischen Gründen 2

Nachdem ich den letzten Eintrag gerade veröffentlicht hatte, klingelte das Telefon. Es war mein neuer Freund vom Arbeitsamt. Er meinte, er hätte vergessen mir zu sagen das ich sofort Bescheid sagen muss wenn ich arbeite, auch bei Probearbeit. Denn auch wenn man keinen Cent verdient ist es Schwarzarbeit. Ich sagte ihm das ich das bereits weiß. Alles klar.

Nur wenige Minuten später ruft mich eine Firma an, ich kann morgen früh um 6 anfangen, Probetag. Ich freue mich und sage natürlich zu. Nur noch eben dem Arbeitsamt Bescheid sagen und los!

Das Arbeitsamt sagte aber: Geht nicht. Ich muss Probearbeit persönlich bewilligt kriegen, sonst geht das nicht. Ich soll das nächste Mal 48 Stunden (da guckt wohl jemand zuviele Action-Filme) vorher Bescheid sagen sonst geht das nicht. Das die Firma mich gerade eben erst angerufen hat war egal. Ich hätte das ja vor 2 Tagen schon ahnen können wenn ich mir etwas mehr Mühe geben würde.

Also meinen potentiellen zukünftigen Arbeitgeber nochmal angerufen und die Situation erklärt. Der fand all das auch recht komisch. Wenn man als Arbeitsloser fast einen Job bekommt, macht ausgerechnet das Arbeitsamt Probleme.

Jetzt muss ich morgen früh um 8 zum Arbeitsamt, damit mir da jemand PERSÖNLICH erlaubt, bei einer Firma einen Probetag zu machen. Und danach dann endlich einfach nur arbeiten. Was freu ich mich drauf.

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Aus organisatorischen Gründen…

Heute war ich mal wieder bei dem Amt mit dem A. Ich wurde nämlich eingeladen, um 7.45 Uhr. Voll nett von denen, jeder weiß ja das Arbeitslose durch ihr Ausschlafen oft ins soziale Abseits abrutschen und rüberdriften und so. Es folgt Alkohol, dann Koks und Crystal Meth und am Ende geht man in Musicals und findet die auch noch gut.

Um diese Zeit fahren in der Bahn natürlich viele Schulkinder mit. Da wird mir immer klar, warum ich keine Kinder hab: Weil die scheisse sind. Total nervend. Und was die einen Kappes labern. Als hätten sie kaum Lebenserfahrung. Die kleineren von denen sind außerdem total kindisch. Zum Kotzen.

Im Amt angekommen, 10 Minuten zu früh. 2 Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit, sagen überpünktliche Soldaten. Und ich 10 zu früh. Biomechanischer Söldner – Pünktlichkeit also. Im Ernst, ich bin ein sehr pünktlicher Mensch. Der Deutsche in mir sag ich immer. Aber anderer Leute Zeit verschwenden ist auch daneben. Denn Zeit haben wir alle ja nicht unbegrenzt.

In dem Zimmer wo ich hinmusste war niemand. Aber ein Schild an der Tür das ich aus organisatorischen Gründen zu einem anderen Zimmer musste. In dem Zimmer war auch niemand. Und so stand ich da auf dem Gang rum und niemand kam. Gut, das ich so früh aufgestanden war.

Irgendwann kam dann ein bärtiger Typ mit so Schlabberklamotten und ich wollt schon mal wie so oft sagen: „Nein, ich verkaufe keine Drogen.“,  aber es war ein MA des AAmt. MAAA!!!! sozusagen. Er sagte mir, die Vertretung für meinen Berater ist in einer Besprechung. Alles wieder aus organisatorischen Gründen. Aber er könnte mich auch beraten. Er ging ins Büro und ich hinterher. Das wollte er aber nicht: „Nee, warten Sie bitte, ich muss erst den Rechner hochfahren.“. Ich finde Computer hochfahren ist nicht sooo ne private Sache. „Warten Sie, ich muss erst die Nutte hier wachkriegen, damit die abhaut.“, oder: „Warten Sie, muss noch zwei Lines ziehen und die Spritzen wegpacken.“, das hätte ich ja verstanden. Aber Computer hochfahren? Wahrscheinlich hat er Angst um sein Passwort. Das höchstwahrscheinlich lautet: „Passwort“. Weil so kreativ sah der aus.

Dann durfte ich rein, und sofort wurde ich ausgeschimpft weil ich noch nicht beim JOB-COACHING war. Ich sagte ich wusste nicht, das ich MUSS und das ich aus vielen Erfahrungsberichten weiß das sowas Superblödsinn ist, die Anbieter solcher Kurse ziehen Kohle vom Amt und die Kursteilnehmer surfen im Internet, gehen einkaufen oder trinken Bier an der Bude. Man muss ja nur morgens und nachmittags unterschreiben das man da war. Teilweise sind da nichtmal Dozenten oder ähnliches. Einen Anbieter gibt es, der macht immer nur Kurse, wo man Blumengestecke und Trauerkränze basteln muss. Das dieser Anbieter als zweites Standbein eine Friedhofsgärtnerei hat muss ich nicht mehr erwähnen, oder?

Naja, muss ich mir jetzt auch geben. Zwischen 2 und 5 Tagen dauert das „Job-Coaching“. Ich werd Farben und Stifte und Papier mitnehmen, in der Zeit krieg ich bestimmt 1-2 Bilder fertig. So ist die Zeit nicht ganz sinnlos.

Der Herr Arbeitsamt fand meine Ansicht nicht so gut und machte mir ein schlechtes Gewissen: „Sie sind schon 2 Monate arbeitslos, da muss doch jetzt was passieren!“. Das ich ungefähr 10 Bewerbungen unterwegs hab und es bei einer Firma gar nicht schlecht aussieht war jetzt egal. Das war jetzt langsam der Punkt, wo man sauer wird. Das machte ich dann auch und wollte gerade etwas lauter werden…

…da verschluckte ich mich irgendwie und bekam einen filmreifen Hustenanfall. Ich konnte nicht mehr aufhören zu husten, die Tränen liefen mir übers Gesicht und ich wusste ohne Spiegel das ich dunkelrot bin. Gefühlte 150 Jahre später (der hat mich dabei angestarrt, die ganze Zeit) ging´s wieder, aber ich hatte vergessen was ich sagen wollte. Er meinte, ich soll weniger rauchen. Ich sagte ihm, das ich nicht rauche. Ja dann sollte ich damit doch mal zum Arzt. „Ich hab was in die falsche Röhre gekriegt, damit geh ich doch nicht zum Arzt! Ist wie mit dem falschen Loch, was Du mit Deinen Kollegen immer machst, Du kleiner Arschficker-Lehrling.“, sagte ich. Ab: „Arzt“ aber sehr undeutlich und leise.

Also jetzt ne komplett sinnlose Maßnahme machen. Was soll´s, das gibt garantiert Material für hier. Werd mich morgen anmelden. Denn 2 Monate arbeitslos, da muss jetzt was passieren. Alleine schon aus organisatorischen Gründen.

 

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Die Kommode MT-03-031-122X40X47.

Haben wir gestern aufgebaut, für eine Nachbarin. Die kann sowas nicht so, da helfen wir natürlich. Weil wir ja wussten, das wir es aufbauen ist es zu uns geliefert worden. Wir sind dafür bekannt bis jetzt schon mehr Möbel zusammengebaut zu haben als es überhaupt gibt. Ausgepackt, schon den Akkuschrauber im Anschlag und dann festgestellt: Da ist keine Aufbauanleitung bei. Und die Tüte mit Schrauben beinhaltete viele verschiedene. Wär das Ding meins, hätte ich jetzt einfach mal angefangen und geguckt was passiert. Aber der Nachbarin eine beim Aufbauen zerstörte Kommode ersetzen (Die echt nicht billig war. Sehr geiles Holz aber nicht billig.) kann ich mir im Moment nicht so leisten.

Die Aufbauanleitung mit einer Entschuldigung die jemand verfasst hat der mit Satzbau nix am Hut hat wurde per Mail nachgeliefert, jetzt konnte es losgehen! Nachdem ich alle Einzelteile (echt viele für so ein Schränkchen) um mich verteilt hatte stellte ich zuerst fest das die Anzahl der Schrauben und aller anderen Teile mit dem Lieferschein NICHT übereinstimmten. Eigentlich konnte man die Einzelteile anhand der winzigen Zeichnungen gar nicht erkennen, aber war auf jeden zu wenig. Jetzt hieß es logisch denken, die Aufbauanleitung zur Hand nehmen und dabei berechnen wie oft man welches Teil braucht.

Dazu musste ich mir die angucken und war geschockt: Die Anleitung bestand aus 3 Zeichnungen, eine zeigte die fertige Kommode, die nächste den KOMPLETTEN Zusammenbau ( winzige Schrift, 120 Pfeile ) und die letzte ein Quadrat mit Punkten am Rand, innen. Da habe ich lange drüber nachgedacht. Was konnte das nur bedeuten? Irgendwann fiel der Groschen: Das bedeutet einfach nur, das man die Rückwand annagelt. So wie bei eigentlich allen Schränken. Und DAFÜR ne Extra-Zeichnung. Das war wirklich die mit Abstand mieseste Bauanleitung, die ich je gesehen hab. IKEA ist High-End dagegen.

Mit Lesebrille und sehr vielen Lichtquellen versuchte ich auf der Zeichnung was zu erkennen. Die Schrift war aber so klein das immer Pantoffeltierchen und Amöben ganze Worte und Nummern verdeckt haben. Also doch eher auf eigene Faust, Teile angucken und überlegen wo die wohl hingehören. Sehr spannend, wie gesagt, das teure Teil durfte nicht beschädigt werden. Plus wenn mittendrin wirklich die Schrauben alle wären müssten wir entweder mit eigenen (ich habe riesige Vorräte Schrauben, die man höchstwahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr braucht) improvisieren oder aber mit ner halbfertigen Kommode mitten in der Bude auf Nachlieferung warten. Wir riefen mutig: „Geronimo!“, ohne zu wissen warum man das überhaupt ruft, und legten los.

Im Gegensatz zur Anleitung waren die Teile aber wirklich sehr gut verarbeitet, wir kombinierten, schraubten zusammen, dann wieder auseinander und anders wieder zusammen. Nach guten 3 Stunden hatten wir das Ding fertig und wirklich ALLE Schrauben verbraucht. Hat genau gepasst. Wir riefen: „Bansai!“, auch ohne Hintergrundwissen. Das war echt unser fast schwierigstes Möbelstück. Nur ein Schlafzimmerschrank bei dem 4 wichtige Verbindungsteile fehlten wozu wir durchs halbe Ruhrgebiet fuhren, mit einem taubstummen Mitarbeiter ein Lager im Keller durchsuchten, danach fast handfesten Streit mit 2 Staplerfahrern in einem anderen Lager hatten und nach nur 8 Stunden diese blöden Teile erhielten, der toppt es noch.

Also, wenn Ihr was aufgebaut haben wollt, ruft an. Ruhig auch nachts. Aber nicht uns.

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Tiere, die bei mir wohnen oder mal gewohnt haben. Teil 3: Alfred

Ich hab in meinem Leben schon sehr viele Hunde kennengelernt. Jeder war ne Persönlichkeit und hatte so seine Macken. Alfred ist aber wirklich was Besonderes.

Erstmal ist er etwas autistisch. Er HASST Veränderungen, wenn man eine Zimmerpflanze woanders hinstellt steht er davor und knurrt sie an. Er hat mal einen Kanalarbeiter gesehen wo nur der Kopf aus dem Gulli guckte, das ging überhaupt nicht. Nur ein Kopf der auch noch redet – Nicht mit Alfie. Oft bleibt er stehen und starrt ins Nichts, weil da jetzt wirklich nix interessantes ist. Ich denke oft, dass er Sachen wahrnimmt die Menschen und alle anderen Tiere nicht wahrnehmen können. Was genau, bleibt sein Geheimnis.

Wie Alfred drauf ist kann man an seinen Ohren sehen. Wenn er etwas lustig ist, steht ein Ohr hoch, wenn er so richtig lustig ist beide. Und oft fängt er an zu wedeln wenn man sich unterhält. Als ob er drüber lachen würde. Beim Grillen hatte ich mal ein Klaus Kinski T-Shirt an , da wurde Alfred aber RICHTIG sauer. Und das nach Stunden.

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Da war er noch sehr klein…

Alfred liebt oder hasst andere Hunde (wir haben das Schema immer noch nicht kapiert, die Farbe oder Größe der anderen ist es nicht), und mit Kindern kann er nicht viel anfangen. Daher lassen wir ihn eigentlich nie von der Leine, außer im Garten oder wenn`s wirklich übersichtlich ist. Denn er hat auch einen schlimmen Jagdtrieb, Kaninchen oder Katzen: Hinterher. Sogar unsere Katzen will er manchmal fangen, die sind zum Glück schneller und wir gehen auch schnell dazwischen. Das passiert aber immer seltener, Alfred ist 8 Jahre alt und wird ruhiger. Und grau, wie Herrchen. Im Garten neben unserem ist oft ein Pitbull-Weibchen und die beiden hassen sich intensiv. Letztes Jahr war das noch sehr stressig weil Alfred sowie Tequila versuchten durch die Hecke zu gelangen um auffe Fresse und so. Dieses Jahr tickt Tequila immer noch aus aber Alfred ignoriert´s.

Alfred ist sehr gerne unter Decken. So zugedeckt fühlt er sich sicher. Nachts schläft er unter Frauchens Decke, morgens muss er erstmal unter meine . Aber auch tagsüber liebt er es, wenn man ihn unter ne Decke packt. Wichtig dabei ist: Die Nase muss rausgucken.

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Der Balkonstuhl ist seiner. Da sitzt nur er.

Ich habe noch nie einen Hund erlebt, mit dem man so toll kuscheln kann. Kraulen, feste in den Arm nehmen, da geht alles. Dann sieht er aus als würde er grinsen. Und er liebt es, wenn man eigentlich bedrohliche Laute macht, wie: „Uuuuuuuaaaargh“, oder „Aaaaaaauuuaargh“. Er macht das aber genau so, wenn er einen anknurrt ist das sehr freundlich gemeint. Krach hasst er total, Feuerwerk, laute Motorräder oder Musik voll aufgedreht machen ihm Angst. Genau so wenn man etwas lauter wird, wegen Streit oder so. Dann geht er in sein Häuschen. Das ist sowas wie ne Hundehütte, nur aus Stoff.

Alfred ist ein OEB, ein Old English Bulldog. Also kein English Bulldog, denn die sind Qualzucht, aber völlig. Wir haben auch noch Egon, der ein Old Type English Bulldog ist (kommt demnächst). Bulldoggen sind ne Wissenschaft, es gibt außer unseren noch Vintage Bulldog, Continental Bulldog, Hermes Breed (das sind voll die Monster) und viele mehr. Sind alles Rückzüchtungen, man will zur Bulldogge zurück wie sie im Mittelalter war. Also längere Nase (meine Hunde kriegen Luft, bei English Bulldogs denkt man immer, die ersticken jeden Moment), ein Schwanz und viel muskulöser. Das merkt man deutlich wenn man mal nicht so fit ist und der Hund an der Leine zerrt. Die haben echt Kraft, für alte Leute oder Kinder is das nix.

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…sowas machen normale Hunde nicht. Aber er ist noch nie irgendwo runtergefallen.

Wenn man einmal ne Bulldogge hatte, bleibt man bei der Rasse. Sagt jeder. Nach Bulldoggen sind andere Hunde irgendwie langweilig. Denn die werden erwachsen, Bulldoggen bleiben irgendwie ein Leben lang Welpen. Und Anarchisten, richtig erziehen kann man diese Hunde nicht. Wenn die beim 3. Mal auf ein Kommando reagieren ist das schon sehr gut. Aber ich brauch die Hunde nicht, damit jemand unter mir ist und ich die herumkommandiere. Dann hätte ich einen Schäferhund.

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Trapped at Kemnader See.

Gestern war ich ein bisschen Fahrrad fahren. Bzw. dachte ich erst es wär ein bisschen.Kam dann aber anders.

Mit einem alten und einem brandneuen Kumpel (gestern erst kennengelernt) wollten wir zum Kemnader See. Eine wirklich schöne Strecke, man muss nur 1 Mal eine Straße überqueren, sonst alles Radweg. Und nur 1 echt fieser Berg. Den schiebe ich mein Fahrrad immer hoch, ich muss da keinem was beweisen. Außerdem ist es für den Rettungswagen schwierig da hinzukommen wenn ich da mit Herzkasper rumliege.

Vorher wollten wir noch Proviant (Bier) holen und schon auf halber Strecke zum Getränkemarkt ist mir die Kette gerissen. Jetzt verstand ich endlich den Spruch: „Hätte, hätte, Fahrradkette.“. Weil es HÄTTE ja ganz schön werden können. Mein brandneuer Kumpel hat aber alles wieder repariert, nur mit einer Zange. Respekt. Und so fuhren wir dann doch zum See. Ich war ganz sicher das die Kette wieder reisst und zwar an dem Punkt wo ich am weitesten von Zuhause weg bin. An der Stelle ist mir mal das komplette Tretlager auseinandergeflogen, anderes Fahrrad (RIP). Aber mein aktuelles Fahrrad hat durchgehalten. Musste es auch, denn ich hab weit mehr Kilometer gemacht als geplant.

Erstmal haben wir uns an einer wirklich Sitio-Stelle niedergelassen. Sitio bedeutet, das die Stelle perfekt für jemanden ist. Muss man Castaneda lesen, dann versteht man´s. Wenn man da sitzt, sieht´s so aus: IMG_20160513_140844

Ja, so sieht´s aus im Ruhrpott. Das Wasser da ist sehr klar, wär´s ein bisschen wärmer wären wir auch schwimmen gegangen. So haben wir nur die Füße reingetan. Böse Zungen meinten, nachdem ich die Füße drinhatte wär das Wasser irgendwie nicht mehr so klar. Pfft.

Nachdem das Bier zur Neige ging („keinen Bock mehr auf Euch, ich geh mal zur Neige.“) wollte ich wieder nach Hause, die anderen noch nicht. Also alleine los („keinen Bock mehr auf Euch, ich fahr mal nach Hause.“). Hätte ich mal lieber, hätte, hätte, Fahrradkette.

Ich fuhr zielsicher in die falsche Richtung. Ich hab einen Orientierungssinn wie ein Navi aus den 70ern. Also keinen. Das merkte ich aber erst nach ein paar Kilometern. Also wieder zurück und dabei nochmal falsch abgebogen. Und so weiter. Ich kam an exakt der selben Stelle 4 (in Worten: vier) mal an. Langsam dachte ich, irgendwas will das ich hierbleibe. Für immer. Vorsichtshalber Frauchen angerufen und ihr mitgeteilt das ich vielleicht jetzt hier wohne. Und dann wurde es Twilight Zone-mäßig.

Ich traf nämlich eine Frau, zu Fuß unterwegs. Die erklärte mir wie ich hier wieder wegkomme. Und meinte, ich wär nicht der Erste dem das passiert. Ich befolgte ihren Rat und es klappte. Was mich aber durcheinanderbrachte war: Am anderen Ende des Sees traf ich die Dame nochmal. Wie the fuck konnte die zu Fuß schneller hier sein als ich mit Fahrrad? Sie erklärte mir noch eben die letzten paar Meter, das wusste ich zwar selbst aber trotzdem nett, sich extra für mich hier hin zu teleportieren.

Vom See aus nach Hause waren ja noch ein paar Kilometer und ich merkte langsam wie lange ich schon unterwegs war. Die Oberschenkel wurden hart und schmerzten und sogar die Arme taten mir weh. Wieviel km ich insgesamt gemacht habe will ich echt nicht wissen. Zum See und EINMAL drumrum sind schon knappe 25.

Trotzdem hab ich unterwegs noch geknipst, damit Ihr was zum Gucken habt:

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Das sind Schafe. Die mich völlig ignoriert haben, wie man sieht. Arrogante Viecher.

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Und auch diese Vögel wenden sich ab von mir. Was hab ich Euch denn getan?

Naja, irgendwann kam ich dann zuhause an und bin sofort ins Bett. Daher bin ich auch jetzt schon wieder wach. Und jetzt kommts: Ich habe echt keinen Muskelkater. Ich hab damit gerechnet das ich gar nicht laufen kann aber nix. Bin wohl doch fitter als gedacht. Als nächstes also Iron Man.

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Haie und Angela.

Guten Tach, meine kleinen Conquistadores. Alles komplett im KZ ? Ok, das war geschmacklos. Vielleicht ein Hauch Himbeere aber sonst geschmacklos. Ich fang nochmal an:

Guten Tach, meine kleinen Conquistadores. Alles klar in der JVA ? So isses besser. Es klingt zwar verrückt aber ich sitze gerade echt hier am PC. Und tippe, total crazy. Jetzt müsste auch Leuten mit Daisy Trump´s IQ langsam klar werden: Ich habe vorher nicht geplant wovon dieser Eintrag handeln soll. Ich bin da im Moment offen für alles. Oh, ich weiß was:

Ich habe gerade in meinem eigenen Fernsehgerät was über Haie gesehen. Es gibt einen Hai, den Namen habe ich vergessen. Rüdiger? Egal, der wird manchmal an Land gespült, warum auch immer (ich hab nicht so genau aufgepasst). Damit er da nicht stirbt, so wie Fische an Land das immer machen stoppt er die Blutversorgung sämtlicher Organe und kann so 60 mal länger ohne Sauerstoff leben als normal. Und die Zeit reicht dann um wieder ins Meer zu krabbeln. Der TRIO-Drummer hat das mit seinen Organen ähnlich gemacht, nur haben die ganz aufgehört zu funktionieren. Hat meine Mutter früher schon immer gesagt: „Man kann sich als Schlagzeuger nicht wie ein Hai verhalten.“. Recht hatte sie. Godspeed, TRIO-Schlagzeuger. Vielleicht wirst Du als Hai wiedergeboren. Das wär dann echt ein lustiger Zufall. Was meinste wie die anderen Haie lachen, wenn Du das erzählst…

Wenn ich als Hai wiedergeboren werde wäre ich gern ein Grönlandhai. Der lebt in solchen Tiefen wo es absolut dunkel ist. Und weil es so kalt ist, macht er alles seeeehr langsam .1 km/h macht er im Durchschnitt und weil seine Augen eh nicht nötig sind frisst ein kleiner Krebs sie auf, den haben Grönlandhaie immer dabei. Was für ein tolles Leben. Ruhe, Langsamkeit, immer gute Freunde dabei weil die einem die Augen wegknabbern. Und das tollste: Dieses meditative Leben dauert 200 Jahre. Mach mal ne Notiz, Gott. Nicht, das ich als Zebra wiederkomme. Streifen stehen mir überhaupt nicht.

Dieser Eintrag scheint doch noch was zu werden. Aber mit Haien ist jetzt mal gut.

2/3 der Deutschen wollen Angela Merkel nicht mehr als Kanzlerin. Sie finden, Angela Merkel ist eine dumme Nutte die sogar tot im Komposthaufen den Kompost versaut. Das ist fast nicht meine Meinung, die Befragten sagten das so ähnlich. Aber: Wenn man davon ausgeht wie viele Merkel gewählt haben hat sich doch rein gar nix getan. Oder hatte Angie schon mal die absolute Mehrheit? Da kann man mal wieder sehen: Wenn Du doof bist, ist Demokratie genau das richtige für Dich.

So, ich schliesse jetzt hier. Austrinken und raus. Muss viel machen, heute. Unter anderem Problemhaie integrieren. Hier noch eben ein Clip mit Haien. Und meinem absoluten Sommerhit for very ever:

 

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„Neue“ Zeitarbeit-Regelung. Oder: Was zum Lachen.

Eine ganz tolle Regelung zur Zeitarbeit wurde beschlossen, und die Wohlstandsbauch-Politiker lassen sich feiern. Meine Meinung zu all dem bringe ich Euch am besten mit einer Metapher rüber:

Wenn man Scheisse konzentrieren könnte, mit dem Konzentrat Arschmaden füttern und die alle mit Akne und Super-AIDS infizieren würde, wenn jemand diese Maden isst und danach kacken geht – SO scheisse isses.

Nach 9 Monaten der gleiche Lohn wie die Festangestellten und nicht länger als 18 Monate als Leiharbeiter in einer Firma möglich. Das bedeutet für die Arbeitgeber: Genau aufpassen, wann man die Leute austauscht. Wird sonst teurer. Und für die Zeitarbeiter bedeutet das: Genau so gefickt wie immer aber hört sich erstmal ganz gut an.

Es wär wirklich schön, wenn Angela morgens zur Arbeit kommen würde und ihr jemand sagt: „Oh Mist, wir wollten Dich doch anrufen! Einsatz ist zu Ende, meld Dich bei Deiner Zeitarbeitsfirma.“. Und dann wieder in der Schwebe, zwischen Hartz 4 und vielen verschiedenen Scheissjobs, die da warten. Das würde schwierig für Merkel. Denn in ihrem Personalbogen kann man Rumlaberei nicht als Fähigkeit ankreuzen. Da geht´s um ECHTE Fähigkeiten. Also würde sie als erstes gekickt werden. Und so wie die aussieht kommt bei Prostitution so gegen null rum. Da haste nochmal Glück gehabt, Angie.

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Statusartikel…

…nenn ich die immer, weil Symbole sind´s eher nicht. Das Fragezeichen das sich über meinem Kopf bildet wenn ich über Statuszeug nachdenke, das ist ein Symbol. Junge, ist Symbol ein blödes Wort. Symbol, Symbol, Symbol.

Einst, als klein P noch die Schulbank an sich drückte ging´s los. Ich wusste natürlich vorher schon das ein z.B. Mercedes mehr kostet als z.B. eine Schüppe Würmer. Und das die Mercedes-Fahrer denken, sie wären was besseres als die Schüppen-Besitzer. In den meisten Fällen haben sie einfach nur mehr Schulden. Auch das wusste ich schon als Kind, da ich mit sehr wenig Kohle aufgewachsen bin (und diesen Weg weiter beschritt) hab ich sowas immer wie von draußen, vor der Schaufensterscheibe gesehen. Nie neidisch aber stets mit dem erwähnten Fragezeichen über der Birne.

In der Schule fingen pünktlich zum Pubertäts-Startschuss einige an, Markenklamotten zu tragen um zu zeigen: Meine Eltern haben´s dicker als Deine. Zu meiner Zeit (abhust) waren VANILLA-Hosen in. Die waren genau wie Bundeswehr-Hosen nur in leuchtenden Farben und aus ganz dünnem Stoff. Bei ca. 2% der Träger sah das ok aus, die anderen taten mir leid. Wie viele Erinnerungsfotos würden sie später nie wieder ansehen weil sie mit der Buchse so kacke aussahen. Gleichzeitig waren so weiße Turnschuhe von NIKE in, mit blauem oder rotem Streifen. Oder Haken. Oder mutierter Banane. Oder was immer das NIKE-Teil ist . Und LACOSTE natürlich.

So sahen erst einige aus, dann viele. Dann ging´s straight ad absurdum, denn es gab Auftrags-Ladendiebe die einem die gewünschten Sachen für ein Viertel des Preises besorgen konnten. Und es gab original LACOSTE-Krokodile zum aufbügeln, für ein paar Pfennig. Und so sahen dann ALLE so aus wie die reichen Blagen, die Markenklamotten waren wertlos. Fand ich sehr interessant, damals entschied ich mich Verhaltensforschung bei Primaten zu meinem Hobby zu machen.

Statuskappes hab ich bis heute nicht verstanden. Man kann mit teuren Gegenständen doch nur jemanden beeindrucken wenn der Gegenstand NICHT geleast, geliehen, auf Kombi gekauft (hat nix mit Autos zu tun, das ist Drogen-Slang) oder geklaut ist. Und ob das so ist schreibt ja keiner drauf. Denn ein Mercedes wo draufsteht: „40 Jahre Wechselschicht plus Riester-Rente“ kommt auch wieder blöd.

Autos sind die wohl beliebtesten Statusartikel. Hierbei gilt: Nachhaltig protzen. Ein teures Auto ist schön und gut, ein teures Auto was total viel Sprit schluckt weil es 3 Tonnen wiegt ist besser. Geländewagen in der Innenstadt hin oder her, der Besitzer dieses Autos ist nach Kauf immer noch reich genug um an der Tankstelle mit Scheinen zu schmeissen. Denken die anderen. Denkt er.

Autos werden teurer, wenn man das Dach weglässt. Diesen Satz lass ich einfach mal so stehen. Da kann man nix erklären.

Beliebt um auf die Kacke zu hauen sind auch Uhren. Die müssen groß sein und handgefertigt und superpräzise und einmal am Tag ein Satellitensignal bekommen das alles klar ist im Weltall. Und natürlich wasserdicht bis 300 m Tiefe. Ich möchte nicht wissen, wie viele Besitzer dieser Uhren tauchen. Nee, will ich echt nicht wissen. Solche Uhren sind aber nicht ungefährlich: Schon oft sah ich so Uhrenbesitzer die in unmöglichen Posen dasitzen, damit alle die Uhr sehen. Da renkt man sich schnell was aus.

Der teuerste Kaviar hat null Geschmack, der billigste (2 €) schmeckt lecker nach Meer. Sag ich auch nix zu.

Ich könnte noch lange so weitermachen aber glaubt mir: Das ist in allen Bereichen gleich schwachsinnig. Aber der Zucker auf der Kirsche auf der Sahne auf dem Eis ist: Wenn Leute Statusartikel BILLIGER bekommen, prahlen sie damit: „Guck mal, is ADIDAS, B-Ware. Total billig gekriegt!“. „C-Klasse, nur 50000 runter. Sehr günstig, der Typ ist verschuldet…“. So ergibt ´s wieder überhaupt keinen Sinn mehr, wie früher in der Schule. Das wär auch ein Mittel dagegen: Alles gleich teuer machen. Nur den Preis für Hanfseile und Hocker erhöhen, denn die Menschen die sich über so einen Quatsch definieren werden dann nix mehr haben.

 

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