Gelungene Philosophie am Morgen

Heute morgen sahen wir eine Sendung über die Erforschung des Weltraums. Wie sie mit ihren albernen Raketen nur ganz kleine Strecken zurücklegen können. Sowas wie Enterprise ist noch unendliche Weiten weit weg.

Und da sagte ich:

„Die Erforschung des Weltraums heutzutage ist, als würde man das Meer erforschen wollen. Mit der einzigen Option, die Füße ins Wasser zu hängen.“

Whoah. Wenn man mit so einem Satz den Tag anfängt, lauern Literaturpreise überall.

Heute nix Pop-Ecke, mein Rechner macht keine Geräusche mehr. Gar keine.

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Draft-Frühjahrsputz

Ihr kennt das: Man fängt einen Eintrag an, kommt nicht weiter und speichert erstmal als Draft. Den man sich dann nie wieder anguckt oder gar weiterschreibt. Ich miste heute aus, aber alles löschen wäre zu schade. Also schmeiss ich Euch meinen Müll vor die Füße und hoffe Ihr habt Spaß damit. Here we go:

1: Heute morgen machte ich noch schlaftrunken den TV-Empfänger an und sah eine alte Freundin, die einen Baum fällte. Erst dachte ich, die sieht der nur sehr ähnlich, aber dann wurde ihr Name eingeblendet. Die hatte an einem Baumfäll-Seminar teilgenommen. Mit sowas rechnet man morgens nicht. Und man denkt wieder: Du kennst aber auch echt alle.

2: „War hier früher nicht mal ein See?“-„Ja, aber den haben Seeräuber mitgenommen.“

3: Beim Fotografieren von Schafställen muss man die Kamera scharf stellen

4: „Hey, Mr. Tambourine man, play a song for me.“. Dieser Titel wurde wahrscheinlich geschrieben als alle LSD geraucht und Haschtabletten genommen hatten. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Man kann mit einem Tambourine keinen Song spielen. Man kann so: schingschingsching oder: TSCHING! TSCHING! TSCHING!, oder so: TSCHINGtschingTSCHINGtsching mit einem Tambourine machen aber doch keinen Song spielen!  Das ist eine Beleidigung für Leute die wirklich Songs spielen, mit Triangel oder Laubbläser.

5: Warum sagt man eigentlich: „grottenschlecht“, oder: „unterirdisch schlecht“, wenn man Künstler, die nix können beurteilt, wie zum Beispiel Karies-Mülleimer-Westernstiefel. Ich finde, daß so Grotten und alles unterirdische diskriminiert werden. Grotten sind eigentlich ganz schön, man kann da mit dem Boot durchfahren, da tauchen und Sex haben wenn keiner guckt.

Unterirdisch ist alles was sich unter der Oberfläche verbirgt, auf der wir Menschen leben. Und das soll alles schlecht sein? Allein wie viele Maulwürfe und Springschwänze (gibt es wirklich) da beleidigt werden. Bergleute, Höhlentaucher, Leute, die lebendig oder auch tot begraben wurden: Alle werden durch den Begriff: „unterirdisch“ runtergemacht. Das ist geologischer Faschismus und muss ein Ende haben.

6: Seit eini (da hatte ich wohl keine Zeit)

7: Hey. Auch noch keine Symptome? Weiter so.

8: Heute musste ich ein Rezept beim Arzt abholen. Nix Corona-mäßiges, ganz normales Pervitin. Schon im Eingangsbereich wurde es lustig, ein Mann versuchte mit dem Ellenbogen eine Tür aufzuhalten und wurde dadurch in einer sehr dämlichen Haltung in der Tür eingeklemmt. Priceless.

9: Viele Menschen haben Angst, mal im Wald einem Wolf zu begegnen. Daher wurde neulich im TV erklärt wie man sich im Ernstfall verhalten sollte: Man soll sich möglichst groß machen, sich sehr langsam bewegen und dabei laut rufen. Ich hab das mal vor dem Spiegel ausprobiert und doch, das müsste funktionieren. Der Wolf lacht herzlich und dann kann man abhauen.

10: Da ich wegen Coronellia nicht jeden 2. Tag auf eine DJ-Asi-Schaumparty gehen kann und gut besuchte Orte vermeide um die Polizei zu schützen ( nicht, das die mich kontrollieren und dann von Jugendlichen angeriffen werden… ), sehe ich (noch) mehr TV als sonst. Da kommen einige Fragen auf:

Wenn diese ganze Online-Casino-Scheisse nur für Leute in Schleswig-Holstein erlaubt ist, warum muss ich dann IN NORDRHEIN WESTFALEN ca. 50 Spots pro Tag gucken? Meint Ihr, so könnt Ihr mich in das langweilige SH locken? Think again.

Viele Menschen denken jetzt in der Krise: Hm, ich hab heute nix vor. Da könnte ich mir doch bunte Kunststoffteile in die Körperöffnungen schieben. Und um dieses Loch zu stopfen (hihi) kommt viel Werbung für eben diese Kunststoffteile. Ich staune da immer: Wofür ist der kleine Nöppel? Für den Hintereingang? Seit rektalem Fiebermessen in der Kindheit habe ich auf sowas sowas von keine Böcke mehr. Und was macht man mit der Plastik-Kante mit Loch drin? Nee, für uns ist sowas nix. Frauchen und ich haben Oldschool-Sex ohne solche Artikel. Wir brauchen nur: Feuerwehrschlauch, Mistgabel, Autobatterie und einen Eimer Schweineblut – schon haben wir tollen Sex für den wir uns vor Gott nicht schämen brauchen.

So. Draft-Ordner sauber. Hoffentlich hilft das auch gegen mein: „Da hast Du schon drüber geschrieben.“-Problem.

Ok.

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Chilies selbst anbauen für Doofe. Teil 1.

Liebe Leser,

ich möchte Euch nicht als doof bezeichnen. Ich meine damit nur, daß selbst Nazis oder Marius-Müller-Westernhagen das auch auf die Reihe kriegen würden. Und ich möchte einleitend klarstellen: Ich erklär einfach nur, wie ICH das mache. Wenn jemand meint, es besser zu wissen: Ich mach das seit weit über 10 Jahren, meistens mit gutem Ergebnis. Los geht´s:

Das Wichtigste beim Chili-Anbau sind Chilisamen. Ohne kommt man nicht weit.

Obwohl ich mich eigentlich auf so 5 Sorten einschiessen wollte, ist bei den vielen hunderten Sorten die Neugier zu groß und ich bestell immer wieder neue. Für Samen gibt es sehr viele Seiten, einfach: „Chili Samen“ googlen. Hier sind auch selbst gewonnene Samen und eine „Wundertüte“ einer befreundeten Chili-Bäuerin mit dabei. Wie das mit dem Vermehren funktioniert kommt später. Ach ja, ich mach nur Chilies mittlerer Schärfe. Diese Hardcore-Sorten machen nur Anfänger. Kann man nicht wirklich was mit anfangen, eine Messerspitze und das Essen ist ungenießbar. Bei mittleren und fruchtigen Sorten sind immer Aromen mit dabei, von Ananas bis Vanille ist da alles möglich. Und genau darauf bin ich scharf (sic).

Ok, jetzt haben wir Samen. Wohin damit? Natürlich in die Erde. Aber auch das ist ein schwieriges Thema. Auf vielen Seiten schwören die Leute auf Anzuchterde. Das ist sehr teure Erde mit sehr wenig Nährstoffen, so daß die Pflanzen angeblich kräftig wurzeln. Für mich ist das ein Beutel Dreck für 6 Euro. Ich benutze die billigste Blumenerde, 1:1 mit Kokosfaser (gibt´s im Gartencenter, oft als Substrat für Terrarien) gemischt. Nährstoffarm und fluffig. Da wurzeln die Kleinen noch besser. Anfangs wird auch sonst kein Dünger eingesetzt.

Rein mit den Samen ins Substrat. Ich mach das so in Reihen. Und auch wenn manche das behaupten: Chilies sind KEINE Lichtkeimer. Genau wie bei der verwandten Paprika sollten die Samen schon so 2 cm tief in die Erde. Dann SEHR vorsichtig angießen. Warum das wichtig ist, kommt gleich. Manche empfehlen Heizmatten, meiner Meinung nach ist Zimmertemperatur ausreichend. Ist jetzt auf dem Bild nicht zu sehen, es kommt so ein Plastikdeckel (durchsichtig) drauf. Ich hoffe, Ihr habt genug Fantasie um Euch das vorzustellen. Und (rechts) ist es nach ein paar Tagen soweit: Willkommen auf der Welt!

Dann vergehen ein paar Wochen, in denen die Kleinen sehr langsam wachsen. Daher kommen die Samen auch schon am 15. Januar in die Erde. Was man hier nicht an Sonne hat, holt man mit Zeit raus. Viele Früchte ernte ich erst Mitte November.

Wenn die Kleinen soweit sind, bekommen sie sehr niedrig dosierten Dünger.

Jetzt sieht man, warum man vorsichtig angießen sollte. Alle Samen sind verschwemmt und ich weiß nicht, was was ist. Naja, sieht man dann später. Und wenn sie soweit sind wird´s Zeit, in eigene Töpfe umzuziehen. Aber damit geht´s im Teil 2 weiter.

So. So geht´s los. Wie´s weitergeht seht Ihr später in der Kausalkette.

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Müslikerzen.

Jetzt wollte ich eigentlich mit der: „Chilis anbauen für Doofe“-Serie anfangen, aber mein Telefon lässt nicht zu, das Bilder übertragen werden. Das war bis jetzt schon kompliziert, aber jetzt soll ich mich noch irgendwo anmelden und das funktioniert nicht. Scheiß-technisch.

Naja, dann gehts jetzt eben um einen Traum, den ich neulich träumte.

Ich war in einem Geschäft und wollte Kerzen kaufen. Es standen alle möglichen Kerzen im Regal. Naja, nicht ALLE möglichen, soviel Platz ist ja nirgends. Aber viele mögliche. Ganz links standen Kerzen, die viel teurer waren als die anderen. Dazu ein Schild: „MÜSLI! MÜSLI! MÜSLI!“. Ich fragte nach und bekam erklärt, daß das Müslikerzen sind. Wenn die gemacht werden kommt ins heiße Wachs ordentlich Müsli. Verschiedene Sorten, ganz nach Wunsch. Ich fragte, ob das nicht anfängt zu brennen oder stinkt und wurde mit dem Satz: „Du weisst nichts.“ gemaßregelt.

Seitdem frage ich mich, ob das wohl eine Marktlücke ist. So esoterisch-biologische Leute kaufen ja sogar Kerzen, die man sich in die Ohren steckt. Warum also nicht Müslikerzen? Und dieses Konzept lässt sich beliebig erweitern. Döner-Kebap Kerzen, Gulaschkerzen, Happy-Meal Kerzen. Alles ist möglich!

Ich werde die Kerzenszene jetzt noch einige Tage beobachten. Und dann werde ich sie aufmischen. Ich fang mit Kaugummi-Kerzen in der Fußgängerzone an. Und dann Trüffelkerzen, Fantakerzen und für die Veganer Sojakerzen. Man kann soviel in Kerzen tun.

Falls noch jemand mitmachen (also reich werden) will, meldet Euch. Platz ist in der kleinsten Kerze.

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Dreckige Nägel, Musikvideos und wat weiss ich noch.

27. Februar, irgendwo im Mittelmeer.

Hier bin ich gar nicht. Moment.

27. Februar, Bochum.

So ist es besser. Wie Ihr wisst, bin ich ein toller Hecht, der auch bei den Damen gut ankommt. Ich hab mehr Sex als Bill Gates Geld. Ohne Scheiss. Aber wie alle schillernden Persönlichkeiten habe ich ein Geheimnis. Ich habe einfach immer dreckige Fingernägel. Wenn ich mir die Fingernägel sauber mache, sind sie spätestens 20 Minuten später wieder dreckig.

Schon in der Schule bin ich regelmäßig mit meinen Fingernägeln aufgefallen. Manche nannten mich Totengräber. Später, als ich zu einem jungen Mann heranreifte, war ich in einem Billard-Verein. Dort wurde ich JEDESMAL ermahnt: „Beim Billard achten alle auf Deine Hände. Mit solchen Fingernägeln kommt das nicht gut.“. Also wusch ich mir die Hände mit Nagelbürste und machte Reste mit der Nagelfeile weg. Dann stieg ich auf mein Moped und fuhr zum Verein. Beim Ankommen hatte ich wieder dreckige Fingernägel.

Auch auf der Arbeit: Ich trage Arbeitshandschuhe die ich mit absolut sauberen Nägeln angezogen hab. Nach dem Ausziehen am Feierabend hab ich dreckige Nägel. Niemand versteht, wie das funktioniert. Man könnte mich mit absolut keimfreien und desinfizierten Händen in einen sterilen Raum sperren, mit gefesselten Händen. Nach ca. einer halben Stunde sind die Nägel dreckig. Ich schwör.

Wie geht man mit sowas um fragt Ihr jetzt. Ich dachte darüber nach, mir die Fingernägel schwarz zu lackieren. Aber dadurch lockt man Metrosexuelle, Transgender und all sowas an. Nur non-binäre nicht. Von non-binären habe ich erst vor kurzem erfahren. Das sind Leute die mit Geschlecht und Sex und so nichts zu tun haben wollen. Da frag ich mich warum sie sich non-binär nennen und so einen Aufstand machen. Habt einfach keinen Sex, entspannt Euch und haltet die Fresse.

And now to something completely different: Musikvideos. Beim Zappen lande ich oft bei MTV oder ähnlichem. Dabei ist mir aufgefallen, daß heutzutage Musikvideos scheisse sind. Immer nur Leute in komischen Klamotten, die vor farbigem Hintergrund tanzen. Sonst nix. Wenn man dagegen ein Peter Gabriel Video oder gar Michael Jacksons: „Thriller“ sieht, kommt das wie eine Kreativitäts-Überdosis. Heute gibt es sowas nicht mehr. Ob das an den Drogen liegt?

Jetzt noch was, was ich mir von der Seele schreiben muss. Gestern wollte ein Gartennachbar unsere Hecke schneiden (wir haben keine Heckenschere). Wir waren um 13 Uhr verabredet. Um 12:50 ruft Schwiegermutter an und schreit panisch ins Telefon: „Der Mann mit der Heckenschere ist schon hier! Wo bleibt Ihr denn?“. Ich erwiderte: „Wir sind um 13 Uhr verabredet und dann sind wir auch da.“. Und so war es auch, wir kamen mega-pünktlich. Der Mann mit der Heckenschere sagte direkt daß er auf Unpünklichkeit nicht so kann. Ich zeigte ihm mein Handy: 13:01. Trotzdem meckerte er weiter. „5 Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit.“, pflegte ein Ex-Chef von mir zu sagen. „Nur, daß im Vertrag was anderes steht.“, pflegte ich zu erwidern.

So. Soviel von hier. I like!

In der Pop-Ecke heute ein Musikvideo das was kann:

Schönen Tach noch.

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Die Tücken des Smalltalks

Gestern habe ich mal wieder erfolgreich einem Menschen klar gemacht, daß ich sie nicht mehr alle auf dem Zaun hab. Dafür reichen mir wenige Sekunden Smalltalk:

Ich traf eine Nachbarin mit ihrem Hund. Vorgestern hatten wir schonmal gequatscht und sie sagte, sie wäre nicht sicher ob ihr Auto nach all dem Frost überhaupt noch anspringt. Als sie mir gestern entgegen kam sagte sie: „Wie ich gestern schon gesagt habe: Er springt nicht mehr an.“. Ich dachte sie meint, daß der Hund keine Leute mehr anspringt (hat er immer gern gemacht) und antwortete: „Na, das ist doch gut.“.

Sie guckte verwirrt und sagte: „Wieso? Jetzt muss ich eine neue Batterie kaufen.“. In diesem Moment wurde mir klar: Es geht ums Auto. Fast schon erfreut rief ich: „ACH SO!“. Jetzt realisierte ich was das für ein ultra-schwachsinniger Dialog ist und fing herzlich an zu lachen. Sie ist dann einfach weitergegangen.

Hoffentlich treff ich die erstmal nicht.

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Jetzt aber mal wieder hier!

So. Jetzt ist Schluss mit Lethargie. Seit vielen Tagen sitze ich herum und gucke größtenteils TV oder spiele mit dem Telefon blöde Spiele obwohl ich PC und Konsole habe. Aber das müsste man einschalten, also aufstehen. Dazu Bier und ungesundes Essen. Mir tut vom nichts machen schon alles weh. Aber ich hab viel gelernt im TV, z.B. das es das Gericht Fischfilet Bordelaise eigentlich gar nicht gibt, genausowenig wie Alaska-Seelachs. Hat beides das Iglo-Marketing erfunden und das aus gutem Grund: Die Fischart Alaska-Seelachs heisst eigentlich Pollok. „Pollokfilet mit Kräuterkruste“, das würde niemand kaufen. Man wird nur verarscht. Babybrei enthält übrigens kein bisschen Babyfleisch.

Zurück zum Thema: Ich hab so abgehangen. Was soll man auch machen, seit dem 15. bin ich wieder arbeitslos. Und dank Corona war die gesamte Ämtersache mit 2 Anrufen gegessen. Dazu Lockdown und jetzt auch noch Winter. Aber ich will nicht meckern, Freizeit zuhause birgt Vorteile. Vor allem, wenn man keine Kinder hat.

Ja, der Winter ist eingebrochen. Nicht auf einem zugefrorenen See, obwohl das lustig wäre. Oh the irony! Nein, der Winter ist in unser Leben und unsere Realität, sowie alles was diese ausmacht eingebrochen. Und wie immer ist alles zusammengebrochen, die Züge und Busse fahren nicht, die Eisdiele hat zu. Früher, so in den 70ern und 80ern war genauso Winter wie jetzt aber ich kann mich nicht erinnern das sofort Ausnahmezustand war. Es lief alles normal weiter, nur mit Schnee. Haben wir in den letzten 30 milden Jahren Winter verlernt?

Weiter geht´s mal wieder mit der deutschen Sprache, über die ich mir oft Gedanken mache weil sie seltsam ist. Ist wahrscheinlich jede Sprache, aber außer Englisch kann ich keine andere. Ich kann toll auf polnisch Leute beleidigen aber mehr auch nicht. Ach, ich hätte was mit Sprachen machen sollen. Vielleicht Sprecher.

Im Zusammenhang mit Coronellia heißt es oft: „Wettlauf mit der Zeit“. Oder aber: „Wettlauf gegen die Zeit“. Obwohl „mit“ und „gegen“ ziemlich das Gegenteil sind, bedeutet es in diesem Fall exakt das selbe. Grammatikalisch ist beides richtig. Aber was ist rethorisch cooler?

Menschen gehen gern unbeschwert durchs Leben. Sie haben keine Böcke auf Beschwerden. Außer, ihnen passt was nicht. Dann beschweren sie sich und sind so erstmal beschwert. Die Menschen, die die Beschwerde entgegengenommen haben sind komischerweise weiterhin unbeschwert. Die sich Beschwerenden bleiben beschwert, bis auf die Beschwerde reagiert wird. Danach sind sie entweder wieder unbeschwert oder beschwert für immer. Solche Leute nennt man: „Heavies“.

Noch eben ein Witz, der nur auf englisch funktioniert und laut gelesen:

„The 6 is afraid of the 7.“. „Why that?“. „7,8,9.“.

Jetzt noch was Kulinarisches:

Schließen möchte ich mit einem neueren Zitat meiner Frau:

„Du bist ganz schön unfreundlich und siehst total scheisse aus.“

Solche Sätze kann nur sie.

Na, das ist doch ein ganz netter Eintrag geworden. In der Pop-Ecke mal kein Krach sondern harmonisch-romantischer Surfpunk:

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„Ich piep immer!“. Und die 68er.

In den letzten Monaten habe ich sehr oft im Supermarkt den Diebstahlsalarm ausgelöst. Meistens schon beim reingehen, manchmal auch nur an der Kasse. Die Kassierer meinten, da wär bestimmt noch so ein Anti-Diebstahl-Chip in meinen Klamotten. Oder was anderes, worauf der Alarm reagiert.

Nach den ersten Malen hab ich an der Kasse immer gesagt: „Ist schon ok, ich piep immer.“, und das wurde so hingenommen. Manchmal kam noch so ein Anti-Diebstahl-Chip-Hinweis aber ansonsten kaum Reaktion. Niemals kam jemand auf die Idee, mal zu gucken was ich in der Jacke hab.

Jetzt habe ich rausgefunden, woran das liegt: Wenn ich den Ersatz-Akku (Dampfer) aus der Jacke tue, piepe ich nicht. Obwohl ich im Dampfer einen identischen Akku habe. Der piept aber nicht. Warum auch immer.

Fazit: Ich hätte in der letzten Zeit echt viel klauen können. „Ich piep immer!“ reicht ja völlig, und jeder ignoriert es. Heißer Tip für Ladendiebe. Und vielleicht geht das woanders auch: „Herr Kontrolleur, ich mache immer den Eindruck, keinen Fahrschein zu haben. Es ist wie ein Fluch.“. Oder: „Ja spitze. Mein Auto ist wieder voll mit Drogen. Wer macht sowas nur?“.

Und jetzt entführt Euch der Themawechsel-Wirbel in die wilden 68er!

Das liest sich schon scheisse. Mir geht das SO auf das Scrotum. DIE 68er Jahre. Auch wenn man 1968 sehr viel LSD genommen hat und das anders rüberkam: 1968 war trotzdem nur ein einziges Jahr. Wer die kompletten 68er erlebt hat, hatte eindeutig zu gutes Acid. War echt nur ein Jahr.

Oder sind die Menschen gemeint? Die verrückten Menschen 1968? Waren die 1969 nicht mehr verrückt? Nach 4 Jahren 1968 verständlich.

Neulich kam eine Sendung im Television: „Die verrückten 68er – ein Jahr verändert die Welt.“. Ein Titel, der sich selbst ad adsurdum führt. Verrückt.

In der Pop-Ecke heute was Anspruchsvolles:

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Der Jahreswechsel aus der Sicht von Ich.

Hallöchen! Und schöne Adventszeit, frohe Weihnachten, guten Rutsch und frohes neues Jahr nachträglich!

Viele sagen, 2020 wäre scheisse gewesen. Die meisten meinen nur Corona. MEIN 2020 war so richtig scheisse. So wie wenn man Scheisse konzentriert, jemand das isst, nochmals auskackt um es dann einzufrieren, sich einzuführen und nach dem Auftauen erneut auszukacken. Diese Art Scheisse trifft´s genau.

Corona ist dabei mehr an mir vorbeigezogen, es gab jede Menge Probleme die im Vergleich zu einem tödlichen Virus echt viel wichtiger waren. Aber keine Details, ich hab schon fast alles verdrängt. Jetzt läufts ja wieder so halbwegs.

Mein Job beim Paketeversender ist fast vorbei, 15.1. ist letzte Schicht. Schön, das es vorbei ist, war aber ne interessante Erfahrung. Wie gesagt, ich mach da einen längeren Text drüber. Wird wohl hier erscheinen.

Weihnachten haben wir übrigens sehr artig verbracht. Wir waren nicht bei den Schwiegereltern aber die haben uns das Weihnachtsessen vorbei gebracht. Und mit meiner Moddey waren wir ein Stündchen mit dem Hund. Ich finde, Weihnachten geht nicht besser.

Apropos Hund: Der ist mittlerweile seine Klöten los. Ging nicht mehr, er wollte ständig die Katze knallen. Stressig für die Katze.

Gute Vorsätze habe ich auch: Ich werd hier wieder mehr machen. z.B. wird diesmal das komplette Chili-Jahr, von Aussäen bis Verarbeiten dokumentiert. Und auch sonst werd ich öfters hier sein. Wir sehn uns.

Unbedingt bis zum Ende gucken!

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3 Ereignisse und ihre Folgen.

Nabend. Nach 6-Tage-Mittagsschicht-Woche und einem stressigen alles-nachholen Sonntag hab ich heute frei und kann Euch so endlich mal wieder unterhalten hier. Viele sind diese intellektuelle Unterforderung leid. Hab ich intellektuell richtig geschrieben?

Wir haben einen neuen Fernseher. Gekauft von Geld, das wir nicht haben und absolut unnötig. Aber von Anfang an:

Unser Fernseher wurde links immer dunkler. Das nervte erst ein wenig, später aber sehr. Denn da war links kaum noch was zu sehen. Wir sagten im Chor: „Das wird nicht wieder besser, die Garantie ist vorbei. Jetzt versagt so ein Billigeil, was extra eingebaut wurde um kaputt zu gehen.“. Also flugs neues TV bestellt. Bis dahin geguckt, als hätte man nur ein Auge, die linke Hälfte war jetzt komplett dunkel.

Das neue TV kam früh morgens und wir dachten uns: Bevor wir das auf- und einstellen trinken wir noch´n Kaffee und gucken auf dem Alten. Und dann passierte etwas, was in der Geschichte moderner Unterhaltungselektronik noch nie passiert ist: Der alte Fernseher funktionierte wieder. 1A. Wie neu gekauft. Den neuen wollten wir nicht zurückschicken, der ist grösser und hat weitere Vorteile. Jetzt haben wir im Schlafzimmer den alten. Und noch einen kleinen in Reserve. Kommen wir irgendwie TV-süchtig rüber?

Böcke auf Themawechsel? Here we go:

Neulich fuhren wir an einem recht hohen Baum vorbei, der komplett mit Lichterkette verziert war. Frauchen fragte: „Wie sind die denn da oben dran gekommen?“, und ich antwortete instinktiv: „Die haben dressierte Affen für sowas.“. Und in dem Moment wurde mir klar, was für eine Hammer-Marktlücke das ist. Dressierte Affen hängen alle Lichterketten in unter 1 Std. auf. Und Affen könnten ja auch Obst pflücken. Vielleicht sogar Spargel stechen, Affen sollen noch genügsamer als Polen sein. Man könnte Affen auch Scheiben einwerfen lassen. Von Leuten, die man nicht leiden kann. Sowas dann aber in bar, ohne Rechnung.

Noch ne Anekdote vonne Arbeit:

In der Kantine wurde eine Tafel mit Poster drauf plaziert: „Wir besuchen das Altersheim sonstwo. Schreiben Sie Ihre Wünsche für die alten Menschen auf!“. Als Pause war, stand nur ein Wort auf dem Poster: MOTORRAD. Viele da können ja kaum deutsch und so dachte bestimmt jemand, er soll seine eigenen Wünsche aufschreiben. Trotzdem unbezahlbar. Ich hab die ganze Pause gekichert wie ein 16-jähriger Cannabis-Anfänger. Man muss sich nur die alten Leute vorstellen: „Motorrad?“. Mehr davon, echt.

So, jetzt ist Ende. Ausschalten!

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