Tötet Bolsonaro mit Feuer!

Tja, damit ist auch schon alles gesagt.

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Excel. Yeah.

Begrüßung! Zu Beginn möchte ich Euch in die Welt der Lyrik entführen. Folgendes recht kurzes Gedicht ist mir unterwegs eingefallen, ich kann überall dichten, ich bin Cosmopoet:

“ Stopschilder geben mir Halt. “

Ich weiß, das hat eine ungeheuerliche Schwerkraft. Da muss man in Ruhe drüber nachdenken und sich mit anderen austauschen. Daß sich da nix reimt ist selbstverständlich Absicht. Und wem´s nicht gefällt der ist intellektuell überfordert, also doof.

Als nächstes wieder was aus der Reihe: Unterwegs gesehen.

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Bei diesem Anblick dachte ich (der Schatten): „Ja scheiß die Wand an.“.

Heute war ich mich vorstellen, bei einem Vorstellungsgespräch. Es wurden Leute gesucht, die Daten in Excel-Listen reintun. Nicht allzu schweißtreibend, der ganze Schreibtisch voller Süßigkeiten, Kaffee bis der Kardiologe kommt. Nice.

Ich wurde genommen. Das Excel-Team besteht aus 5 Frauen und mir. Wenn jetzt jemand denkt, so gehen Pornos los: Nein. Erstmal bin ich sowas von scheisse fokussiert auf meinen Job, das ich…was hatte ich jetzt als letztes…Porno…ja und ?…Ich. Ich fang nochmal an:

Ich bin wieder anne Schüppe. Ab DO. Excel, Bitch.

Es gab vor dem Programm Excel mal die Band Excel:

 

 

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Berlin. Tag 5.

Eigentlich ist an Tag 5 nix mehr passiert, wir fuhren nach Hause. Allerdings passierte nebenher etwas, das viele Bahnkunden nicht packen werden. Und zwar:

Wir hatten für die Rückfahrt so´n Angebot geschossen, ICE 1. Klasse. Am Infoschalter sagte man uns: „Nee, dieser Zug fährt gar nicht.“. Wir wurden ein Stockwerk höher zur nächsten Info geschickt, und die machten alles klar. Wir wurden umgebucht in einen anderen ICE der sogar eine Stunde früher in Dortmund war. Got it? Unser ICE ist ausgefallen und dank kompetenter Bahnmitarbeiter bekamen wir ratzfatz einen noch besseren! Wieviele Leute kennt Ihr denen sowas schon passiert ist? Eben. Wir sind die ersten.

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Fast wie das erste Foto dieser Reihe, nur andersrum. Weil ich ja ZURÜCK fahre. So schließt sich der Kreis. Anfang und Ende, Licht und Schatten, Gut und Böse, Ernie und Bert.

Fazit: Berlin ist eine Großstadt, also groß. Wenn man da ein paar Tage rumläuft kratzt man nur etwas an der Oberfläche, vor allem wenn man da keinen kennt. Viel da hat mich an den Pott erinnert, wir sind hier viele Städte auf einem Haufen und in Berlin sind das Stadtteile. Berliner Currywurst ist es nicht wert nochmals erwähnt zu werden (damn), und die Menschen da sind von überall, richtige Berliner trifft man fast nie. Ich glaube ja, die gibt´s garnicht.

Zum Schluss kein Berlin-Lied. Die sind alle scheisse.

 

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Berlin. Tag 4.

Wir hatten nur einen festen Termin, Kuchen essen bei der Politik, also fuhren wir vorher einfach mal mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor. Unterwegs eine echt gut gemachte Fassade:

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Am Tor angekommen waren wir einer Meinung: Sieht aus wie im Fernsehen. Viel interessanter fand ich dieses Fahrrad, was da so rumstand:

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Bestimmt lustig mit Kumpels und betrunken. Wie das mit all den Ketten und Ritzeln wohl funktioniert, darüber denkt man besser gar nicht erst nach.

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Ein russisches Denkmal, recht groß. Zum Vergleich: Der gutaussehende Herr in schwarz bin ich. Und ich bin ja schon groß, das sind etliche Zentimeter. Warum dieses Denkmal da steht – keine Ahnung, die Schrift ist russisch. Ein Russian-only Denkmal. Sogar mit Panzern…

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…und Flak-Geschützen verziert. Diese verrückten Vodkatrinker.

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So viel Berlin hatten wir schon gesehen, aber eins fehlte noch: Wir mussten natürlich eine Original Berliner Currywurst probieren. Die kostet da soviel wie eine Wurst mit vierfacher Pommes hier. Was wir bekamen grenzte an groben Unfug. Eine ANGEBRATENE BOCKWURST (genau wie bei dem unkonsumierbaren CURRY KING von Meica. Da haben die also die Idee her.) mit TOMATENSAUCE die geschmacklich ein kleines bisschen besser als Wasser war und absolut geschmacksneutralem „Curry“-Pulver (ca. 15 g pro Portion). Und als ob dieses „Gericht“ nicht schon laut genug schreien würde: „Wirf mich weg!“ bekamen wir als Beilage ein MILCHBRÖTCHEN. What the.

Ok, die Currywurst mag in Berlin erfunden worden sein. Im Ruhrpott wurde sie zum leckersten FastFood überhaupt perfektioniert. In Berlin wird immer noch die allererste Version verkauft, die irgend so ne Omma im Suff zubereitet hatte vor langer Zeit. Und diese Perversion einer Currywurst bekommt sogar ein eigenes Museum. Nicht zu fassen. Liebe Berliner: Wenn ihr Currywurst so toll findet dann lernt doch einfach mal sie zuzubereiten. Naja, die Spatzen haben sich über das Milchbrötchen gefreut.

Beim Aufregen über die Wurst lernten wir eine echte Berlinerin kennen: Eine 80-jährige Flaschensammlerin. Gut drauf und viel zu erzählen. Und dann war´s auch schon soweit: Die gläserne Kuppel sowie Kuchen warteten. Wenn der Berliner Kuchen so wie die Currywurst ist gibt´s bestimmt Stockbrot dachten wir.

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So sieht´s aus wenn man in der Kuppel rumläuft. Wenn man endlich drin ist, man wird genau kontrolliert und Horden von Touristen die kein deutsch können halten alles auf. Man kann ganz hochgehen und dann auf der anderen Seite wieder runter. Oder umgekehrt. Ganz oben:

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Erinnert an das Raumschiff Orion. Und so sieht´s aus wenn man von ganz oben so innen runter knipst:

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Danach ging´s ins Cafe Käfer, wo schon Kuchen lauerte. Und dieser Kuchen war einer der besten Kuchen überhaupt:

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Kirsche/Zitrone/Lavendel. Man kann Lavendel essen. Das ändert alles.

Den Rest des Tages wollten wir in Kreuzberg verbringen. Nach einer weiteren Reise mit verschiedenen Öffentlichen (wir haben viel zu viel Geld für einzelne Fahrscheine ausgegeben. Nächstesmal ne Wochenkarte.) und ordentlich durchfragen landeten wir am Kottbusser Tor. Da ist es ganz hart und gefährlich, kenne ich ausm Fernsehn. Drogen, Gangs, Drogengangs. Es ist eine dermaßen harte Gegend, ich rechnete sogar damit SIDO zu treffen. Aber ich hoffte auch auf Läden wo man komische Kleidung und Musik und all sowas kaufen kann.

Aber nee. Kreuzberg scheint nur aus Straßen zu bestehen die alle gleich aussehen: Es reiht sich Restaurant an Kneipe an Dönerbude an Eisdiele. Überall ist es brechend voll und auf dem Bürgersteig fast kein Platz weil alle draußen sitzen. Und Gangster liefen auch nicht rum, wahrscheinlich aufgrund der Polizeipräsenz. An jeder 2. Ecke standen welche. Daher gibt´s aus Kreuzberg nur 1 Pic:

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Der Rest Kreuzberg sind Leute die zusammen essen und trinken. Ist schon ne gemütliche Atmosphäre da aber wir sind Touristen. Wir wollen was kaufen!

Zurück fuhren wir über Alexanderplatz, von da aus waren wir ja vor 48 Std. erst zurück zum Bahnhof gefahren. Am Alex angekommen passierte etwas neurologisches: Wir konnten uns beide nicht erinnern wie wir vorgestern gefahren waren. Das war wie ein Filmriss nach dem Saufen, keine Erinnerung abrufbar. Zuviele Eindrücke und zu viele öffentliche Verkehrsmittel. Information overload. Nachdem wir uns durchgefragt hatten und fast schon im Hostel waren kam die Erinnerung langsam wieder. Strange. Also ich find Filmriss MIT Alkohol besser.

 

 

 

 

 

 

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Berlin. Tag 3.

Mittwoch hatten wir nur eine Aktion geplant, die Beelitzer Heilstätten. War ganz früher eine Art Kurort für Tuberkulosekranke und ist seit dem Krieg ein sogenannter lost place. Sooo lost ist es da aber gar nicht, da gibt´s noch einen Baumkronenpfad wo man einen stark erhöhten Waldspaziergang machen kann, einen Barfusspfad, Restaurant, Crepes, Getränke, Souvenirs. Man kann an verschiedenen Führungen teilnehmen (das ist ein Riesengelände mit mehreren Gebäuden), wir machten die Tour durch die Chirurgie. Kann ich empfehlen, der Typ hat das wirklich gut gemacht. Wen die komplette Geschichte dieses Orts interessiert der möge bitte googlen, das würde hier den Rahmen sprengen.

Wir waren hauptsächlich da weil man da tolle Fotos machen kann, einerseits morbide Zerfall-Motive, andererseits wie sich die Natur solche Orte wieder zurückholt.

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Das folgende Pic werd ich wohl vergrößern lassen und aufhängen. Hat was.

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Berlin ist eine sehr grüne Stadt, das hätte ich gar nicht gedacht vorher. Nächstes Bild ist vom Baumkronenpfad aus gemacht:

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Das ist alles Berlin. Und in die anderen 3 Richtungen sieht´s genau so aus. Auch die Fahrt mit dem Regionalzug führte fast nur durch die Natur. Es gibt sehr sehr viele Kleingärten und wenn mal was aus Beton ist sind Grafittis drauf. Alles wie zuhause.

Auf der Rückfahrt meldete sich eine Freundin, die zufällig in Berlin war. Hier wohnt sie ca. 300m Luftlinie von uns entfernt. Wir sind dann essen gegangen in so einem hippen Burger-Laden. Da gab´s sogar einen Burger mit Erdbeeren. Und die Hackfleisch-Hipster da haben uns mal so richtig abgezogen. Uns wurde ein Abend-Angebot erklärt das wir alle 3 so verstanden: Man zahlt 9,20€ und bekommt dafür einen Burger nach Wahl, eine Beilage und einen Cocktail. Als wir alles konsumiert hatten kam die Rechnung: Über 60€. Dazu wurde uns das Angebot nochmals erklärt, diesmal aber ganz anders. Und sehr kompliziert. Wir waren zu erschöpft und hatten zuviel Beef intus (der Burger war wirklich gut) um mit den Teilzeitfriteusen Beef anzufangen. Und genau davon leben die. Mich juckt´s jetzt etwas in den Fingern den Namen des Ladens hier hin zu tun aber nee. Burgerbrater sind tough unterwegs, ich sach nur Spongebob. Für Hobby-Detektive: Dieses Teil steht auf der Terasse des zwielichtigen Etablissements:

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Berlin. Tag 2.

Nach dem Frühstück sind wir erstmal wieder so rumgelaufen. Dabei fiel uns auf das überall Tauben und Spatzen waren. Das war gaaanz früher hier auch so aber jetzt gibt´s hier fast nur noch Tauben, Spatzen sind selten. Warum sind die Spatzen hier alle abgehauen? Oder ist ihnen etwas zugestoßen? Außerdem sahen wir Raben die schwarz-grau sind. Wir kannten bis dahin nur ganz schwarze. Interessant waren auch so gelbe Blumen die überall wuchsen, kannten wir auch nicht. Hab einige Samen davon mitgenommen (perfekter Zeitpunkt) und werde jetzt Berliner Unkraut hier etablieren.

Vor dem Bahnhof stießen wir auf eine Gruppe Menschen die mit Preisschildern beklebte Wohnwagen, Puppen u.v.m. dort plaziert hatten. Es ging irgendwie um Sex. Genaueres weiß ich nicht, ich habe nicht gefragt weil ich Angst vor der Antwort hatte. Wenigstens ist dabei ein ganz nettes Foto entstanden:

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In einem der Wohnwagen konnte man anscheinend über Sextoys reden (Schild rechts). Das kleine Mädchen ist die falsche Zielgruppe. Hätte gerne gehört mit welchen Argumenten die die Kleine abgewimmelt haben…

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Dann stiegen wir in die S-Bahn und fuhren zur Spree. Dort stiegen wir auf ein Schiff und fuhren damit 2,5 Std. durch die Gegend. War interessant, unter anderem fand ich heraus das ich meinem Kopf die idealen Bedingungen für einen dicken Sonnenbrand geboten hatte ( Lichtschutzfaktor nada). Ich sah aus als wär mir alles total peinlich. Außerdem hatte ich natürlich keine Sonnenbrille bei und so tränten mir auch noch die Augen. Die meisten Fotos habe ich komplett blind gemacht. Umso erstaunlicher folgendes Pic: Gegen die Sonne geknipst und gut geworden.

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Auch beim Fernsehen kamen wir vorbei. Ich habe sehr intensiv freundlich geguckt, bin aber leider nicht entdeckt worden. Lag bestimmt am roten Kopf und den Salzkrusten unter den Augen. Nach der Schifferei ging´s zu Fuß zum Alexanderplatz. Auf dem Weg begegnete uns erst ein sehr häßliches Denkmal (der Typ rechts):

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…und dann eins was echt schwierig zu verstehen ist:

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Am Alex dann ein echt schöner Brunnen. Da haben wir SEHR viele Bilder von gemacht, aus allen erdenklichen Winkeln.

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Nachdem wir alles auf und um den Platz bestaunt hatten (Weltzeituhr, Freß- und Krempelstände) gingen wir tote Menschen und Tiere gucken: Körperwelten.

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Ein toter Sprinter. Definiert das Wort: „muskulös“ neu.

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Eine kleine Antilope die ziemlich stoned aussieht.

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Pillemann und Sackeier. Sieht irgendwie aus wie ein Bausatz.

Raus aus der Leichenhalle und rauf auf den Fernsehturm, zum Glück hatten wir schon online reserviert und gingen so links an einer sehr langen Schlange vorbei, straight zum Fahrstuhl. Ins rotierende Restaurant, ich hatte Flammkuchen mit Lachs, Lauch und guter Aussicht:

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Das rote Rathaus. Berühmt, weil rot.

Zurück zum Hostel und Schluß. Keinerlei Einschlafprobleme.

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Berlin. Tag 1.

Wie icke ja anjekündigt hatte waren wa ne Woche knorke as fuck in Berlin unterwegs. Gestern heimgekehrt und scheisse war das heiß hier im Schnellkochruhrpott. In der Bärenstadt waren´s nur so um die 30 Grad, normale Sommertage. Hier gewitterts jetzt und kühlt sich ab. Elegant die Hitzewelle umschifft, ganz instinktiv. Dann gerade im TV erfahren das in Berlin jetze der CSD startet. Auch gutes timing. Natürlich haben wir nix gegen Gays und Queers und Drags und all sowas, aber es waren auch so schon genug Menschen überall. Und Leute auf Drogen nerven mich wenn ich nüchtern bin. Dann mal los:

Der Flixtrain kam in Dortmund 20 min. zu spät, nervend wenn man eine ganze Stunde zu früh am Bahnhof war. Aber wir lernten eine ältere Dame kennen die sogar schon 2 Stunden da stand. Sofort gings uns besser. Schusselige Omma, LOL.

Der Lokführer holte die 20 Minuten wieder rein und wir kamen pünktlich wie die Uhr an. Eigentlich hätten wir die Fahrt sogar umsonst bekommen, wir wurden überhaupt nicht kontrolliert. Aber da wir pro Kopf nur 10€ bezahlt haben… Kaffee gab´s auch im Zug. Das folgende Bild zeigt mich davor:

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Das Hostel war Nähe Bahnhof, ok und günstig. Sauberes Zimmer und prima Frühstück. Und leiser als wir dachten, bis auf einen der auch nachts immer die Türen geknallt hat. Es gibt echt komische Menschen. Nach dem Ankommen liefen wir erstmal ziellos durch die Gegend und stiegen dann in einen Stadtrundfahrt-Bus. Da kann man jederzeit aus- und in den nächsten Bus einsteigen wenn man einen Ort genauer begucken möchte. In unserem Fall aber nicht da das die letzte Tour des Tages war. Und nach der Hälfte fiel der Audio-Reiseführer aus und es gab nur noch easy-listening Mucke aufs Ohr. Trotzdem war´s ganz gut, es gab wirklich viel zu gucken, z.B.:

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Schloss Bellevue. Links drängeln sich 2 betont unauffällig ins Bild. Rechts ein Feuermelder. Wenn´s im Schloß brennt muss der Butler bis dahin rennen. Unpraktisch.

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Sieht aus wie ein großer Joystick oder ein Sextoy (auch Joystick), ist aber die Siegessäule. Die wurde gebaut weil gewonnen wurde und den Siegern das Gewinnen gut gefiel.

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Danach noch Getränke auf der Dachterrasse und schon war Tag 1 rum.

 

 

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