Für alle, die sich über das strunzdoofe Lied: „Layla“ aufregen.

Rockmusik, Popmusik, volkstümliche Musik, Schlager. Das ist alles TOTAL sexistisch. Mir fallen aus dem Stand 10000 Lieder ein, die Frauen diskriminieren. Und über diesen Kacksong regt Ihr Euch auf? Klar, Sommerloch, aber da ist ja noch ein Krieg zum ablenken.

Eat this:

Heh Heh.

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Jetzt hätte ich fast den Titel vergessen. Voll süß.

Hey! Schon wieder ich. Komisch, wie aktiv man hier manchmal ist und wie absolut unfähig zu schreiben an anderen Tagen. Zur Zeit läuft´s. Als kleinen Opener erstmal der wirklich letzte Pandemie-Witz:

Das musste. Jetzt aber zu wichtigen Themen wie Boris Johnson. Der ist jetzt weg und sah/sieht bescheuert aus. So sahen früher in der Schule die Blagen aus, die Popel gegessen haben. Und im Juli mit Winterjacke rumliefen weil die Eltern für alles zu voll waren. Aber aus diesen Blagen sind höchstens Darsteller bei so Hartz4 oder Junkie Sendungen (ich nenne das karrierefreies Wohnen) geworden, aber keine Politiker. Hat Boris seine Popel heimlich verspeist? We´ll never know.

Boris Johnson ist eigentlich nicht so wichtig. Ungefähr wie Boris Becker. Was macht der wohl gerade in der Kiste? Ist er wohl schon die Schlampe von jemandem? Rote Arschhaare sind bestimmt ne Seltenheit da. Ich werde geschmacklos.

Im Sommer fehlt jetzt immer öfter das Wasser und im Winter bald das Gas. Das Meer und alle Lebewesen (incl. uns) sind voller Mikroplastik. Und das wird ja nicht weniger. Durch´s Artensterben fehlen Bestäuber, es gibt immer weniger Essen. Höchstwahrscheinlich wird uns alle der Antibiotika-Missbrauch umbringen. Wenn die ganze andere Scheisse nicht schneller ist. Oder der Krieg, der entwickelt sich aus überleben-wollender Sicht ganz mies. Ich hab gehört, der Pfannekuchen mit Augen soll Krebs haben. Na, das wär doch was. Wenn das klappt, lass ich mir ganz fett CANCER tätowieren, versprochen, Krebs. Aber auch wenn der wech ist: Das wird alles nicht besser hier. Nihilismus wird immer logischer. Selbst Leute, die das Wort nicht kennen, kommen nicht mehr daran vorbei.

Und als ob die Welt nicht schon scheisse genug wäre laufen auf ihr auch noch Leute wie Andreas Gabalier herum. Der Typ geht 100% nicht. Er wird immer dargestellt wie ein wunderschöner Mann. Und viele Frauen finden ihn gut. Obwohl er sich verhält wie ein Voll-Sexist. Seine Texte reimen sich nicht so richtig, meistens auf: „di“. Die Musi macht garantiert jemand anders. Er wackelt nur mit dem Arsch und die Frauen kreischen. Stripper, mehr nicht. Sein neues Albumcover sieht aus, als sollte man daraus einen Andreas-Altar machen, so seine Fresse voll am leuchten. Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, das man Gabaliers Nase aus dem Weltraum sehen kann? Da wär Mike Krüger neidisch. Aus Andreas Nasenbein könnte man einen Spazierstock machen. Das ist doch nicht schön.

Weiter geht´s in der PPPP (peinliche Promi-Pissnelken Parade). Christian Lindner. Was erlauben?….Lindner. Heiratet auf fett, während WIR ALLE das riesige Polizeiaufgebot bezahlen. Damit den Christian keiner belästigt. Da fällt mir nur ein alter Spruch von früher ein: Christian, ich piss di an.

Wen gibt´s da noch? Bin in Fahrt gerade. Barbara Schöneberger. Gegen die habe ich eigentlich nix vorzubringen, außer das sie mir als Kind Angst gemacht hätte mit ihren Koboldmaki-Augen. Sexuell ist die bestimmt stressig. Aber sonst…alles Gute, Barbara!

So, all good things must come to an end, also ab in die Pop-Ecke. Ich hab rausgefunden, das mein Fernseher Youtube kann, und soo tolle Musik entdeckt. z.B. Sublime. Früher auch Punker, jetzt eher Hippies. Entwickelt sich fast immer so, bei uns trifft sich der harte Kern von früher im Kleingarten.

Schönen Heute Euch.

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Gold-Dialog

Es gibt so Sachen, die kann man sich nicht ausdenken. Man muss warten, bis sie passieren. So wie folgender Dialog, den ich gerade unterwegs mithören durfte:

(Ältere Frau trifft älteren Mann): „Hey, Dich habe ich ja lange nicht gesehen!“, „Ja, aber ich Dich neulich. Da bist Du mit Deinem dicken Mercedes an mir vorbeigefahren und hast mich nicht gesehen. Ich hab gewunken wie ein Bekloppter, und dann hast Du mir auch noch einen Vogel gezeigt!“

Sie erwidert furztrocken: „Ich habe überhaupt keinen Mercedes.“. Und er nachdenklich: „Ach so…“.

Unbezahlbar.

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Mein neues Lonsdale T-Shirt.

Hey! Obwohl es um mein neues T-Shirt geht kommt hier kein Bild von mir mit diesem T-Shirt an. Denn ich trug das T-Shirt gestern und habe vergessen mich zu knipsen. Jetzt ist das T-Shirt dreckig und verschwitzt und riecht wie 3 Schweine. Kann ich natürlich nicht nochmal anziehen. Daher erzähle ich Euch wie´s aussieht: Es ist schwarzweiß, wie früher alles, und darauf steht:

LONSDALE LONDON AGAINST RACISM AND HATE

Musste ich haben. Lonsdale wird ja oft und gern von rechten Leuten getragen und die Firma wollte wohl mal klarmachen das sie die politische Meinung vieler ihrer Kunden nicht teilt. Ich freu mich jetzt schon, wenn ich Rechte treffe, die Lonsdale tragen. Und ich dann mit dem T-Shirt. Was wird das toll.

Warum Rechte so gern Lonsdale tragen, hat mal so ein Nazi-Skin im TV erklärt. Wenn man nämlich ein Lonsdale-Shirt anhat, und ne offene Jacke drüber dann steht da nur: NSDA. Über was so Rechte sich Gedanken machen. Nie habe ich überlegt, was mit Jacke an auf meinem T-Shirt steht. Ich habe ein „System of a down“ T-Shirt, wenn ich das mit offener Jacke trage, steht da: MOFA. Und ich hab gar keine Mofa, voll peinlich. Als die DIESEL Shirts in waren, war bei Leuten mit offener Jacke oft nur ESEL zu lesen.

Wenn ich ein Rechter wäre, würde ich mir ein Shirt machen, auf dem steht:

ARBEITSSIEG HEILKRÄUTER

Jacke drüber und fertig. Aber so kreativ sind sie dann doch nicht. Ich seh das auch nicht mehr so eng mit rechts und links. Viele Rechte wissen gar nicht, das sie rechts sind. Viele bekennende Rechte hingegen wissen gar nix. Und die linke Szene, die ich ja gut kenne, besteht grösstenteils aus gammeligen Party-People denen alles egal ist solange Drogen am Start sind. Richtig politische Leute trifft man da sehr selten. Und wenn man öfters von Moslems hört, das alle Juden ausgerottet werden müssen während viele Schwarze (Afrikaner) alle Schwulen töten wollen, dann wird´s langsam knifflig. Leute, die scheisse sind, sind überall. Da kann man sich nicht nur auf rechte und linke Deutsche konzentrieren. Man muss jedem einzelnen sagen: Kümmer Dich um Deinen Scheiß. Und halt auch mal das Maul.

Alles wird immer komplizierter. Wenn man bei den Frisurenfaschisten for Future mitmachen will, darf man keine verfilzte Haare haben. Gut, das ich da nicht war. Ich hab verfilzte Haare und auch noch einen „Hare-Krishna“-Zopf. Da hätte ich mir schon Hare Krishna und US-Sklaven angeeignet. Plus Mohawk, Shaolin-Mönche, Inkas, Azteken und Mayas. Was bin ich ein alter Aneigner.

Am besten, man sondert sich von all sowas ab und macht sein Ding. Natürlich positiv. Achtsamkeit ist das Stichwort. Bis vor kurzem wusste ich nicht genau was das soll, aber dann erfuhr ich: Man freut sich über alles Positive. Jetzt wollt Ihr mich verarschen, dachte ich. NATÜRLICH freut man sich über alles Positive. Aber bei Achtsamkeit sucht man auch das Positive im Negativen, wurde mir gesagt. Nix Neues für mich. Ich bin schon so vielen Leuten mit Sätzen wie: „Wenigstens regnet´s nicht.“, oder: „Wenn wir jetzt noch Zahnschmerzen hätten, DAS wär Scheisse.“ auf die Nerven gegangen, das glaubt keiner.

Ich mach scheinbar schon lange alles richtig. Aber Achtung! Man kann´s auch übertreiben. Wenn man sich krampfhaft alles schön redet, kommt´s zu noch schlimmeren Depressionen. Das heisst dann ohne Scheiß: Toxic Positivity. Ist das alles schwierig. A mind is a terrible thing.

Gerade war ich (mit anderem Shirt) bei meinem Jobcenter-Kollegen. Das ist er wirklich. Ich muss hier wirklich mal öffentlich sagen: Ich bin mit der Arbeit des Jobcenters absolut zufrieden. Die Leute da machen einen guten Job. Ich hatte früher auch Probleme da, aber meiner Ansicht nach hat sich da Einiges geändert. Nix zu meckern. Keep going like that.

Als alter Asi hat man natürlich auch Verantwortung. Neulich fragte mich ein übertrieben geschminktes, leicht adipöses Mädchen nach 2 Euro. Was für eine Anfängerin, dachte ich und erklärte ihr alles: „Hier in der Gegend ist schnorren nix, das sind immer die selben Leute, da verdienst Du nur 1 Tag Geld. Du musst an frequentierte Plätze wie Hauptbahnhöfe und Innenstädte. Da aber aufpassen, aggressives Betteln ist verboten. Außerdem solltest Du nicht nach 2 Euro, sondern 50 Cent fragen. Das tut in der Patte nicht so weh und auf Dauer machst Du mehr.“. Mehr oder weniger dankbar ging sie.

Nur ganz kurze Zeit später fielen mir 3 Typen auf, die mit ca. 5-6 EC Karten Geld abholten. Ich erklärte ihnen, das beim Geldautomaten Kameras sind, und sie doch wenigstens die Corona-Maske aufsetzen könnten. Haben sie dann alle gemacht, viel zu spät. Ich hab bis Zuhause gelacht.

So ist das, wenn man als Oldshool Criminal Original Gangster in einer Gegend lebt, wo fast garnix psssiert. Stundenlang steht man an der Ecke um Tattoos und Goldschmuck zu zeigen, und keine Sau kommt vorbei. Dem Pitbull ist langweilig, die Bitches gehen rein, weil´s zu heiß ist. Jetzt. Schon in ein paar Wochen gehen sie rein, weil´s zu kalt ist. Wenn jemand Drogen kaufen will, hat man die immer schon selber genommen. Zwischenmenschlich wie finanziell ein Problem.

Aber da muss man durch. Man muss seinen Weg gehen und sein Ding machen. Wie z.B. Karl May. Wusstet Ihr, das der am Ende voll wahnsinnig war und geglaubt hat, er hätte all seine Bücher selbst erlebt? So möchte ich sterben. Glaubend, das dieser Blog echt war. Und nicht nur im Internet.

Geniesst den Tag, meine kleinen Freunde.

Auch wieder was Feines.

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It´s a living!

Leute, ich habe was hinbekommen was noch nicht viele geschafft haben. Mein Arbeitsvertrag wurde gekündigt und das schon 3 Tage bevor es losgeht. Ich kann das alles immer noch nicht glauben. Vor einem Monat wurde mir der Vertrag aufs Auge gedrückt, mit echt guten Bedingungen. Seitdem habe ich da wie ein Bekloppter angerufen um zu erfahren wo ich denn arbeiten soll. NIEMALS hat jemand zurückgerufen. Wenn ich mal jemanden erreicht habe, ging es immer wieder um einen anderen Job. Und am Freitag sollte ich (nachdem ICH angerufen hatte) SOFORT zu einem Vorstellungsgespräch. Ich sagte, ich hätte keine Zeit. War auch so. Ich hatte ja auch noch keinen Arbeitsvertrag, also Freizeit.

Jetzt gestern die Kündigung. Solche Scheissbriefe kriegt man immer samstags. Damit man sich 48 Std. abregen kann, bis es zur Konfrontation kommt. Jetzt habe ich auch noch eine E-Mail entdeckt, wo es um einen Job ab dem 1. geht. Obwohl ich erst am 4. einen Arbeitsvertrag habe. Rechtlich gesehen ist das Aufforderung zur Schwarzarbeit. In der E-Mail waren übrigens 4 Schreibfehler in 2 Sätzen. War diese Dame überhaupt auf irgendeiner Schule? Georgette heißt sie. Klingt nach Ex-Georg. Aber hier wird niemand diskriminiert, auch keine Legastheniker-Tunten.

Jetzt muss beim Jobcenter usw. wieder alles rückgängig gemacht werden. Mein Sachbearbeiter wird im Strahl kotzen. Aber ich werd mal gucken, ob meine Anwältin da nicht noch Ideen hat. Wie ich die kennengelernt hab, ist auch witzig. Ich hab ihr auf die Mailbox gesprochen, sie rief zurück und begrüsste mich mit: „Hallo, mein Schatz!“. Denn ihr Freund heißt mit Nachnamen genauso. Lustig. Wir hatten dann 25 romantisch-leidenschaftliche Nächte an der portugiesischen Küste bis…ok, das war wieder Fantasie.

So sieht´s aus bei mir. Immer ist irgendwas. Damit ich unbeschwert ins Berufsleben starten kann, hab ich mir noch fix 4 Zähne ziehen lassen, die echt raus mussten. Jetzt habe ich eine Prothese, kann sie aber nicht benutzen weil sich links alles entzündet hat. Jetzt sitze ich hier, esse weiche Nahrung und frage mich, was morgen und übermorgen wohl so passiert. Denn der Arbeitsvertrag ist mit 2 Tagen Kündigungsfrist. Theoretisch könnten die mich noch 2 Tage irgendwohin schicken. Ich muss auf Jeden telefonisch erreichbar sein.

It´s a living. Und das wird nie aufhören, ganz sicher.

Noch etwas Mucke? Machen wir. Heute etwas aggressiver natürlich.

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Scheisstitel

Hey! Ho! In the Ghetto! Wer erinnert sich nicht gern an diesen Hit von L-Whiz? Oder Wiz? Whiz isz schon etwas eklig. Der nur kurz zurückliegende Schreibfehler (ist) kommt symphatisch rüber, wird also nicht verbessert. Das ist mal wieder eine beschissene Einleitung, man sollte meinen ich könnt´s mittlerweile besser. Aber ich werfe meine Hände in die Luft und verhalte mich als ob mir das egal wäre.

Beruflich bin ich zur Zeit Phantomarbeiter. Das bedeutet, ich bin bei einer Zeitarbeitsfirma eingestellt, habe aber keine Ahnung wo ich arbeiten soll. Wenn ich da anrufe, werde ich niemals zurückgerufen. Gestern sollte ich JETZT SOFORT! zu einem Vorstellungsgespräch. Ich verneinte und seitdem garnix. Bin gespannt auf Montag.

Zum Thema Gender:innen: Ist es in Ordnung, wenn man seine Domina: „Herrin“ nennt? Oder diskriminiert man die Dame, die einen misshandelt, damit? Wäre: „Frauin“ angebrachter? Oder: „Jörg“? Fragen über Fragen.

Es ist mittlerweile Sommer. Das sieht man an der Natur, und hässlichen Menschen, die in sexy Outfits rumlaufen. In Innenstädten läuft man mit konstantem Brechreiz herum. Würden die Geschäfte doch Eimer herausstellen! Und wenn Pornos Geld kosten, warum kriege ich kein Geld für dieses Gegenteil von Porno? Man sieht Sachen, da wäre David Cronenberg fassungslos. Hat jemand: „Die 120 Tage von Sodom“ gesehen? Die Essener Innenstadt ist schlimmer.

Aber man muss da durch, und sich mit anderen Sachen ablenken. Ich z.B. denke oft über alte Redewendungen nach. Meine Omma sagte früher oft: „Ei, der Daus!“. Ich weiß bis heute nicht, wer oder was der Daus ist. Früher sagte man auch oft, wenn etwas unbrauchbar oder kaputt war: „Da kannste nur noch einen Griff dranmachen. Zum Wegwerfen.“. Das hört man heute gar nicht mehr. Früher sagte man auch oft: „Du kannst mich am Arsch lecken!“. Das sagt man heute auch noch gern. Ein bisschen nostalgisch. Der das erfunden hat, redete ja sogar von: „Im Arsch lecken“. Weit ekliger. Ja, der Götz war ein Voll-Asi.

Schon der 6. Absatz. Stressig. Aber ich bin Unterhalter, so wie mein Idol Harald Juhnke. Schon er sagte: „Ich bin der Entertain Man“. Das hat sich nur bedingt gereimt, aber Harald hatte Fun. Ich habe großen Respekt vor Harald Juhnke. Nur ganz wenige haben es geschafft, mit Alkoholabhängigkeit Geld zu verdienen. Ich versuche das seit 30 Jahren, auch mit anderen Drogen, aber Harald war einfach besser.

Jetzt wirds eiherisch: Dein Leben gehört uns!

Was für ein Blödsinn. Vergesset das. Scheiss-Eiheriker.

Jetzt mal im Ernst: Ist das nicht alles nervig hier? Könnte das Leben nicht ganz anders sein, wenn das Leben ganz anders wäre? Ganz genau. Und DA setzen wir an. Denn JEDER kann sein Leben ändern. JEDER kann mal in Großbuchstaben geschrieben werden. JEDER! Seht ihr? Egal ob Marion aus Duisburg, Herbert aus Kleve oder Kurt aus Deutschland, alle sind wichtig. Jetzt denken viele, es geht um Geld. No fucking way! Es geht um finanzielle Zuwendungen. Sonst nix.

Jeder von Euch sollte mitmachen. Auch, wenn Ihr noch gar nicht wisst, bei was. Say Yes anyway!

Ich mal mal Schluss hier. In der Pop-Ecke heute Moskow Death Brigade. Keinen Schreck kriegen, die sind in Ordnung.

Was ein Song. Respect.

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Anti-Antisemitismus und ein Hilferuf

Heute fuhr ich mit dem Bus. An der Haltestelle stand eine kleine Frau, die eine Kipa trug. Diese Judenmütze. Ich dachte: „Prima, die zeigt ihren Glauben allen.“. Ich persönlich kann mit sowas nix anfangen, mein Glaube ist privat. Aber da Glauben vielen Menschen weiterhilft akzeptiere ich sowas wohlwollend. Ich dachte weiter: Wenn die jetzt angefeindet wird, dann hat sie ja mich im Bus. Da werde ich laut und vielleicht wird sogar gerauft. Ich werde auf diese Jüdin aufpassen.

Dann kam sie näher und ich sah: Die trug überhaupt keine Kipa, die hatte so eine Scheissfrisur, schwarz und obendrauf grau. Sah nur so aus. Tragen jüdische Frauen überhaupt Kipa? Und ist Kipa so richtig geschrieben? Egal, ich stieg mit erhobenem Haupt aus dem Bus. Ich hatte erfolgreich passiv den Antisemitismus bekämpft. Und zwar da, wo keiner war. Aber das kann mir keiner vorwerfen.

Jetzt noch ein Ruf nach Hilfe: Hilfe!

Wie baut man sowas wie persönlich chatten ein? Angeblich hat das hier schon jeder. Ich gucke und gucke, gucke aber auch und nix. Wie macht man das, wo muss ich da hin? Ich will mal fett privat werden hier. Und Euch ganz persönlich nerven. Vielleicht auch mal zusammen hinfallen, mit Smartphone. Das wär was.

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Frühstückstiere, Träume, die seltsame Story von Hans Glöh und sonst eigentlich nix.

Neulich kaufte ich so eine Kellogs – Packung, die aus 8 kleinen Packungen bestand. So gemischtes ungesundes Frühstückszeugs, z.B. Corn Flakes. Der Hahn (warum eigentlich?) auf der Packung hat keinen Namen. Komisch. Obwohl, der Smacks-Frosch (war das überhaupt ein Frosch?) heisst auch nur Smacks. In anderen Kreisen ist Smacks die Mehrzahl von Heroin. Weil Smack 1 Heroin ist oder so. Dann ist wohl Crack auch nur ein einziger Bruch. Ob mit Familie oder Beziehung kann man sich aussuchen. Bei mehreren Crackpfeifen sind optional auch mehrere Brüche möglich, auch Knochenbrüche. Ganz schwierig wird´s bei Speed. Aber zurück zu Kellogs.

Klar, Kellogs sollte man nicht kaufen. Und mehrfach verpackte Sachen erst recht nicht. ABER die Billig-Discounter-Version war teurer UND nur 6 Packungen. Ergo musste ich Kellogs kaufen um die Widerstandsfahne aller Verbraucher hochzuhalten. Zuhause riß ich gespannt die transparente Folie von den Packungen und staunte nicht schlechte Bauklötze. CHOKOS, der Knusperbär darf scheinbar nicht mehr mitmachen. CHOKOS heissen jetzt CHOKOS VON COCO. Der Affe mit den COCO POPS. Was macht denn der arme Knusperbär jetzt? Wahrscheinlich sitzt er im Zeichentrickwald und summt traurig: „Ich bin nur noch der Knusperbär, weil die Rechte auf meinen Namen Coco hat…“. Schlimm.

Noch schlimmer ist es wenn Figuren, die wie Lebensabschnittskameraden waren, plötzlich verschwinden. Ich mache mir wirklich grosse Sorgen um SHOPPY. Das war ein m/w/d Känguru, das immer beim Start von Media Shop auftauchte. Ihr wisst schon, diese Sendungen wo man hauptsächlich Pfannen, Messer und Gemüsezerkleinerer kaufen kann. Da war immer Shoppy unten rechts. Manchmal hat er /sie/es den Daumen hoch gemacht. Doch seit mehreren Monaten ist Shoppy weg. Das ist fast wie einen geliebten Menschen zu verlieren, den man kaum kannte.

Genau wie bei Träumen (ganz miese Überleitung). Ich kann mich an viele meiner Träume erinnern, was toll ist. Damit versuche ich mich selbst etwas zu psychoanalysieren. Zum Beispiel habe ich neulich geträumt, ich schneide eine Mango und der Kern war in Folie eingeschweisst. Daraus schließe ich: Ich bin bewusst gegen Plastikmüll. Aber unterbewusst AUCH. Interessant. Andere Träume sind komplizierter, ich war mal mit Dwayne „the Rock“ Johnson und 3 anderen Männern eingesperrt. Wir sollten Moos gießen, das an den Wänden hochwuchs. Dwayne und die anderen halfen überhaupt nicht, ich musste alles alleine machen. Da sagte eine Art Wärter: „Mach Dir nix draus. Das sind Verhaltensfotzen.“. Was das bedeutete kann ich nicht sagen, aber das Wort: „Verhaltensfotze“ habe ich dankbar in meinen Wortschatz aufgenommen.

Jetzt habe ich schon 2 Mal irgendwas geträumt wo die Rede von Hans Glöh war. Ich stelle mich jetzt live meinen Ängsten und goggle Hans Glöh. (Trommelwirbel)

Dieses Bild hab ich gefunden, darunter steht: Fixiert und weggesperrt. Vielleicht ist da Hans Glöh drauf, vielleicht auch nicht. Ich hoffe, das ich Sie damit geholfen hab.

Wer hat an der Uhr gedreht? Bitteschön für den Ohrwurm. Ist Schluss für heute. Abschalten jetzt! Was macht eigentlich Peter Lustig heute?

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Wer anderen eine Grube gräbt hat Gold im Mund.

Hey!

Ich bin gerade voll im Umbruch. Oder, nee, jetzt geht´s wieder. Puh. Ich hab ganz selten Lust zu schreiben, was nicht an Euch liegt. Ihr seid alle toll! d

Ich fragte mich, zusammen mit so Asis, ob es wohl einen Hiphopper gibt, der den kreuzbescheuerten Namen: „Jack the Rapper“ trägt. Schnell mal Tante Google gefragt,

Nope. Also könnte ich mich so nennen! Will ich aber gar nicht. Ich hab so viele Pseudonyme das ich da den Überblick verliere. Leute grüßen mich mit: „Jo, Jürgen Becher!“, und ich reagiere aggressiv. Weil ich wieder ein Pseudonym vergessen habe. Das muss aufhören.

Einen noch cooleren Rappernamen hat meine Zahnärztin: Bojana. Fett smooth. Die macht mir Schmerzmittel klar, die Bojana. Ich muss mit dem Rappen aufhören. Bojana hat unten eine Klingel, die oben nicht funktioniert. Ich habe erst durch ein Telefonat verstanden, wie funky das ist: „Also hier oben klingelt nix.“. Wheeeee!

Telekommunikation nimmt immer seltsamere Formen an. Meine Moddey (fast 80) wurde zu WhatsApp überredet. Jetzt sagte sie mir am Telefon: „Hör mal: Ich habe mir Jäger-Geschneltes gemacht. Was ich nicht aufesse, friere ich ein. Warum muss ich mir so eine Scheisse anhören? Und andere sagen jeden Morgen: Guten Morgen! Sind die bescheuert? Ich will das nicht!“ Da soll noch mal einer sagen. Senioren verstehen die Technik nicht. Moddey hat WhatsApp innerhalb von Sekunden komplett verstanden.

Schlimm bei WhatsApp sind auch die Sprachnachrichten. Da textet man jemandem: „Bist Du heute abend zuhause?“, und es kommt eine 3-min. Sprachnachricht zurück: „Ich bin gerade im Park, und esse etwas. Pizza, hihi. Gleich muss ich zum Dirk, den kennst Du nicht, der macht was mit Grafiken, also was ich bis jetzt gesehen habe: Hammer. Nach Dirk muss ich shoppen, ich hab so gut wie NIX MEHR da. Dann besuche ich meine Mutter, die hat Probleme mit der Blase. Danach will ich nach Hause, nur noch beim Baumarkt vorbei. Wann ich zuhause bin, weiß ich nicht. Ruf doch noch mal an!“

Doch mit einem Mobiltelefon kann man noch mehr machen: Ich sah neulich 2 Frauen, die sich gegenübersaßen, mit Spiegel-Funktion auf dem Handy sich selbst anguckten und sich erzählten, wie sie aussehen: „Ich krich Falten auffe Stirn!, „Ich krich Schlupflider!“. Rischtisch strange.

Zu Putin sage ich hier nix, ich mach mich nicht über Behinderte lustig.

Gut, war kein Hammer-Eintrag. Muss ja ersma wieder reinkommen.

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Mein Eierkocher

Hallo Design-Fans, Technik-Freaks und Freunde des gekochten Hühnereis! Heute möchte ich Euch ein wirklich besonderes Elektrogerät für die Küche vorstellen. Man kann es auch in anderen Zimmern benutzen, aber in die Küche passt es am besten. Denn da sind meistens die Eier deponiert.

Es handelt sich um den Design-Eierkocher namens MAXMEE. Den hab ich neulich sogar im TV-Shoppingkanal gesehen. 12 € kostet er da. Klar, das ist viel Geld. Könnte man sich ne Menge Eier von kaufen. Aber was würde man dann damit machen? Etwa Spiegelei? Lächerlich. Werfen wir erstmal einen Augenblick auf die Originalverpackung (Abb.1):

Bei dem Design denke ich als erstes: DDR. Mit etwas bauhaus. Das sieht nicht nur ganz schlecht aus, das sorgt auch für Probleme. Aber dazu später. „Eierkochen ohne Herdplatte“ steht drauf, und: „Mit Ei-Pick gegen geplatzte Eier“. Damit ist gemeint das man das Ei einsticht unten. Ganz was Neues. Seitlich steht noch auf der Packung, das man die Eier hart, mittel und weich kochen kann und: „Einfache Bedienung: Nur 1 Knopf“. Prima Sache, ein Gerät mit mehr als einem Bit würde mich morgens auch überfordern. Unter MAXMEE steht: „Extra for you“, aber das glaub ich nicht. Das steht bestimmt auf jeder Packung.

Zu Beginn nimmt man das schwere silberne Teil (Abb.1), an dem Kabel und Stecker befestigt sind. Schwupp! verschwindet der Stecker in der Steckdose. Jetzt kommt das schwarze Teil mit den 2 Löchern (Abb.1) drauf. Aus dem Kühlschrank (nicht abgebildet) entnimmt man 1 – 2 Eier, je nach Familiengröße und Hunger. Jetzt kommt die brandneue Erfindung Ei-Pick zum Einsatz. Die Nadel befindet sich unter dem eckigen kleinen Becher (Abb.1). Sie sitzt oben auf so einer Art Hügelchen. Wenn man vorsichtig anpiekt hat man immer das Gefühl: „Hm, ist das überhaupt schon richtig durch?“. Wenn man dann nur ein ganz bisschen fester drückt hat man ein Loch von der Größe eines Smarties im Ei. Durch das Hügelchen. Tonne und nächster Versuch. Könnte man Spiegelei draus machen? Komm mir bloß nicht so.

Ist diese Hürde genommen, kommen Ei oder gar Eier in die 2 Löcher des schwarzen Teils (Abb.1). Jetzt fehlt nur noch Wasser. Das füllen wir in den eckigen kleinen Becher (Abb.1). Wieviel genau, kann man an Markierungen ablesen, aber nicht lange. Ich habe den Eierkocher jetzt ein paar Monate und die Markierungen sind fast weg (Abb.1). Muss man sich dann neu machen, mit Edding oder einem glühenden kleinen Anker. Den transparenten Deckel (Abb.1) drauf, Wasser ins Gerät (Abb.1) und auf den Knopf gedrückt…da kann man das Ei schon fast riechen.

Im Gerät drinne wird jetzt das Wasser immer heisser und so ein Rauschen immer lauter. Das bedeutet, das die Wasseratome jetzt irgendetwas machen. Oder so.

Obwohl man keine Herdplatte braucht, stelle ich das Gerät trotzdem auf eine. Man weiss ja nie…Wenn´s so richtig abgeht (Abb.2) dringt Wasser rechts und links zwischen das schwarze Teil (Abb.1) und den transparenten Deckel (Abb.1) und durch Physik kann kein Wasser entweichen. Das funktioniert manchmal, aber oft läufts seitlich fröhlich raus. Wenn man jetzt am Gerät rumfummelt kann man sich jesusmäßig die Finger verbrühen. Lieber laufen lassen.

Wenn der Boden des Geräts trocken, also alles Wasser verkocht bzw. irgendwo hin gelaufen ist, ertönt ein Signalton. Da sollte man die Nachbarn vorwarnen, denn dieser Ton und der Alarmton von Rauchmeldern ist identisch, auch von der Lautstärke her. Danach ist man auf jeden Fall wach. Wenn man jetzt den transparenten Deckel (Abb.1) abnimmt, schlägt das Design zu. Denn durch die eckige Form hängen dicke Tropfen an der Oberseite. Beim abnehmen nur ganz leicht schräg halten und schon läuft einem das heisse Wasser über die Finger und man verbrüht sich jesusmäßig. Das Wasser läuft dann zur Hälfte zurück in den Eierkocher, zur Hälfte gesellt es sich zum zuvor ausgelaufenen Wasser. Mein wichtigstes Eierkoch-Utensil ist ein Handtuch.

Eier muss man unter kaltem Wasser abschrecken. Warum, weiß ich nicht. Kann man dann vielleicht besser pellen. Dazu nimmt man das schwarze Teil (Abb.1) seitlich mit Daumen und Zeigefinger. Mit dem Daumen fasst man dann in eine Mulde, in der sich heißes Wasser befindet. Und nochmal jesusmäßig verbrüht, wenn man´s erst auf dem Weg zur Spüle merkt muss man oft erstmal den Daumen abschrecken. Aber dann hat man´s geschafft und könnte sich schon wieder hinlegen.

Beim Konsum des selbstgekochten Leckerchens, wenn man alles innerlich nochmals durchlebt, kommt eine Frage auf: Wenn jedesmal unterschiedlich viel Wasser seitlich rausläuft und auch die Menge, die am Deckel hängt variiert, warum wird das Ei immer gleich (und zwar perfekt) ? Und so umweht noch ein Hauch Mystery den Frühstückstisch.

Dieser Eierkocher ist nichts für jeden. Wer sich morgens eben schnell und einfach ein Ei kochen will gehört hier nicht zur Zielgruppe. Aber wer Action und Gefahr mag und morgens schon eine echte Herausforderung sucht ist mit diesem Gerät bestens beraten. Aus diesem Gerät schmecken Eier besser. Weil man weiß, was man dafür getan hat.

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