Latexhandschuhe kann man vielseitig einsetzen.

Wo ich gerade arbeite hab ich manchmal Latexhandschuhe an. Aus Gründen. Ich muss Sachen anfassen die bei Splatterfilmen nicht mitmachen dürfen weil sie zu eklig sind. Teilweise sind Sachen so ekelhaft das sie selbst kotzen müssen. Mehr kann ich hier nicht sagen, die japanische Fäkalpornomafia ist schon hellhörig geworden. Was bedeutet die haben jetzt hellgelbe Schlitzohren. Ein alter Antifa-Joke.

Aus Versehen steckte ich neulich meine Latexhandschuhe in die Tasche. Und unterwegs fand ich, Latexhandschuhe geben einem ein gutes Gefühl wenn man sie dabei hat. Wenn jemand agressiv daherkommt und körperliche Konfrontation sucht – dann gucke ich ganz ernst und ziehe langsam meine Latexhandschuhe an. Dazu sage ich vielleicht ganz ruhig: „Das tut jetzt gleich ein bisschen weh.“. Oder ich frage einfach: „Mutter?“.

Mit Latexhandschuhen kann man auch ein tolles Spiel für 5-7 Personen zaubern. Am besten isses zu zweit. In jeden Finger der Handschuhe tut man eine Nuss. So hat man nach kurzer Zeit 100 Latexhandschuhe mit 500 Nüssen drin. Mannschaft 1 fängt an und schiebt alles so über den Boden. Dann kann Mannschaft 2 auswählen. Mannschaft 1 zieht blank, Mannschaft 2 zieht rüber. Penalty-Block, time-out. Second coming Team A. Nach einigen Blockwürfen strike out, merry go home round Peter8. American Bomb.

Latexhandschuhe kann man als Kondom benutzen wenn man fünf recht dünne Penisse hat. Ich glaub ich geh ins Bett jetzt. Gode Nacht, Partypeople.

Zum Einschlafen das legendäre: „Rubber Johnny“ von Aphex Twin.

 

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Botanische Pflanzen und fast Splatter beim Busfahren

Freundschaft!

Wie Ihr wisst (oder wissen solltet) sind Pflanzen eins meiner Hobbys. Fensterbank, Balkon und Gärten (wir haben 2), überall wächst was. Hier ein paar Highlights:

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Diese beiden sind Aloen. Die Samen hab ich aus Spanien mitgebracht, ein paar sind gekeimt aber die Baby-Phase haben nur 2 überstanden. So zäh erwachsene Aloen auch sind, frisch gekeimt sind sie sehr empfindlich. Die Erde schimmelt etwas aber das ist überhaupt nicht schlimm. Dahinter frische Feigen vom Feigenbaum im Garten, ist als winziger Ableger eingezogen und jetzt so 4 m hoch. Muss ich radikal zurückschneiden, sonst kommt man an die Feigen nicht mehr dran.

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Baby-Kakteen, ca. 2 Monate alt. Jetzt, wo sie „Haare“ kriegen endet der geschlossene Wasserkreislauf in dem sie bis jetzt lebten. Man nimmt Kokosfasern, der enthält keine Nährstoffe und nix was gammeln könnte. Kakteen sind Lichtkeimer also die Samen nicht verbuddeln sondern nur andrücken. Geht gut mit einer Streichholzschachtel. Dann ziemich dicht verschließen (Zimmergewächshaus) und warten. Wenn sie so aussehen wie die hier werden sie langsam ans neue Klima gewöhnt, am 1. Tag lüftet man 2 Stunden, am 2. Tag 3 und so weiter. Wenn man bei 6 Std. angekommen ist kann der Deckel ganz ab. Mit dem Vereinzeln sollte man Geduld haben, auch kleine Kakteen sind VIEL empfindlicher als erwachsene. Direktes Sonnenlicht sollte man ihnen frühestens im 2. Sommer erlauben. Bis dahin halbschattig. Auch diese Samen hab ich aus Spanien, Kakteensamen kriegt man aber in jedem Baumarkt oder Gartencenter.

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An den Dicken hier können sich blog.de Leute vielleicht noch erinnern. Das ist Sascha, der Kampfkaktus. Als allererster auf meiner Fensterbank gekeimt und jetzt so Tennisball-groß. Auch die beiden kleineren sind hier geboren und schon ein paar Jahre alt. Kakteen sind nix für Ungeduldige.

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Diese Sonnenblume wollte eigentlich zur Muppets Show. Hat ein Nachbar gepflanzt, der ist Gärtner und bringt oft was mit.

So, und jetzt ausse Botanik straight into Horror. Heute morgen, Bus. Der fährt an der Haltestelle los und eine adipöse Frau rennt hinterher. Der Busfahrer bekommt das nicht mit, also versucht sie rennend an die Tür zu klopfen. Klappt nicht, und sie fällt hin. Zwischen Bus und Bordstein. Der Bus fährt unbeirrt weiter, ich hab die Frau direkt von oben da liegen gesehen und dachte: neinneinneinNEINNEINNEEIIN, denn es sah so aus als würde der Bus gleich über ihren Kopf fahren. Etwas in mir sagte: „Nicht hingucken!“, aber das geht in so Situationen irgendwie nicht. Alles ging aber ganz knapp gut, der Reifen verfehlte ihre Birne um, grob geschätzt, ein Atom. Nach sowas ist man hellwach.

Warum ist das passiert? Ich weiß es genau: Auch diese Dame lief mit Schlappen rum. Alle tragen Schlappen zur Zeit und wie man heute sah ist das nicht nur scheisse häßlich sondern auch gefährlich. Schlappen sind für zuhause oder in der Freizeit. Im Alltag können die Dich töten.

Nach soviel Schlappen passt ein Song von SLAPSHOT:

Fast vergessen: Mein neuer Job ist töfte. Easy going. Ach ja, wer kommentieren möchte muss sehr weit runterscrollen. Irgendwas ist hier schiefgelaufen und ich krieg es nicht gefixed.

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Die besorgten Bürger aus Herne und/oder Prepper

Liebes Tagebuch,

ich werde diesen Eintrag doch nicht Tagebuch-mäßig machen. Wir sehn uns die Tage.

In einem Werbespot von RATION 1 der eher spät kommt (Telefonsex-Phase) heißt es: Das Amt für Bevölkerungsschutz rät dazu sich zu bevorraten. Erstmal geguckt: Das Amt für Bevölkerungsschutz gibt es wirklich. Da werden Problem-Szenarios ganz locker rübergebracht: „Was tun wenn es nach der Explosion brennt ?“. Besser schon bei der Explosion sterben.

Ration 1 bietet tolle Lebensmittel an: Konservendosen die 10 Jahre haltbar sind. Sind theoretisch alle Konservendosen aber die von Ration 1 sind ein Statussymbol. Denn die sind (bestimmt) viel teurer.

Ich bevorrate mich nicht. Ich sammel Adressen von Preppern. Wenn dann das Ende der Welt ist geh ich da hin, zackzack hab ich Vorräte UND frisches Fleisch. So ein Preppersteak ist wie Pfeffersteak. Nur andere Buchstaben.

Ich bemerke das ich etwas müde werde. Und Hunger habe. Daher beende ich diesen Eintrag jetzt, morgen kommt was mit Fottos!

In der Pop-Ecke heute: Ein paar lustige Jungs aus dem Balkan:

Fast vergessen: In Herne treffen sich jetzt „besorgte Bürger“. Das ist genau so ein Kappes wie Pegida. Ich hätte nicht gedacht, das im Westen…obwohl Herne ist wirklich abstoßend.. Die besorgten Bürger treffen sich wohl immer dienstags. Diesen Dienstag waren sie sogar zu blöd ihren „Spaziergang“ anzumelden und so war nix mit spazieren. Genau morgen stell ich zwei 10er Packs Eier in den Schrank, für ein Jahr. Falls es die besorgten Bürger dann noch gibt werde ich sie mit dem Inhalt der Eier konfrontieren. Mal wieder was zum drauf freuen…

 

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Tötet Bolsonaro mit Feuer!

Tja, damit ist auch schon alles gesagt.

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Excel. Yeah.

Begrüßung! Zu Beginn möchte ich Euch in die Welt der Lyrik entführen. Folgendes recht kurzes Gedicht ist mir unterwegs eingefallen, ich kann überall dichten, ich bin Cosmopoet:

“ Stopschilder geben mir Halt. “

Ich weiß, das hat eine ungeheuerliche Schwerkraft. Da muss man in Ruhe drüber nachdenken und sich mit anderen austauschen. Daß sich da nix reimt ist selbstverständlich Absicht. Und wem´s nicht gefällt der ist intellektuell überfordert, also doof.

Als nächstes wieder was aus der Reihe: Unterwegs gesehen.

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Bei diesem Anblick dachte ich (der Schatten): „Ja scheiß die Wand an.“.

Heute war ich mich vorstellen, bei einem Vorstellungsgespräch. Es wurden Leute gesucht, die Daten in Excel-Listen reintun. Nicht allzu schweißtreibend, der ganze Schreibtisch voller Süßigkeiten, Kaffee bis der Kardiologe kommt. Nice.

Ich wurde genommen. Das Excel-Team besteht aus 5 Frauen und mir. Wenn jetzt jemand denkt, so gehen Pornos los: Nein. Erstmal bin ich sowas von scheisse fokussiert auf meinen Job, das ich…was hatte ich jetzt als letztes…Porno…ja und ?…Ich. Ich fang nochmal an:

Ich bin wieder anne Schüppe. Ab DO. Excel, Bitch.

Es gab vor dem Programm Excel mal die Band Excel:

 

 

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Berlin. Tag 5.

Eigentlich ist an Tag 5 nix mehr passiert, wir fuhren nach Hause. Allerdings passierte nebenher etwas, das viele Bahnkunden nicht packen werden. Und zwar:

Wir hatten für die Rückfahrt so´n Angebot geschossen, ICE 1. Klasse. Am Infoschalter sagte man uns: „Nee, dieser Zug fährt gar nicht.“. Wir wurden ein Stockwerk höher zur nächsten Info geschickt, und die machten alles klar. Wir wurden umgebucht in einen anderen ICE der sogar eine Stunde früher in Dortmund war. Got it? Unser ICE ist ausgefallen und dank kompetenter Bahnmitarbeiter bekamen wir ratzfatz einen noch besseren! Wieviele Leute kennt Ihr denen sowas schon passiert ist? Eben. Wir sind die ersten.

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Fast wie das erste Foto dieser Reihe, nur andersrum. Weil ich ja ZURÜCK fahre. So schließt sich der Kreis. Anfang und Ende, Licht und Schatten, Gut und Böse, Ernie und Bert.

Fazit: Berlin ist eine Großstadt, also groß. Wenn man da ein paar Tage rumläuft kratzt man nur etwas an der Oberfläche, vor allem wenn man da keinen kennt. Viel da hat mich an den Pott erinnert, wir sind hier viele Städte auf einem Haufen und in Berlin sind das Stadtteile. Berliner Currywurst ist es nicht wert nochmals erwähnt zu werden (damn), und die Menschen da sind von überall, richtige Berliner trifft man fast nie. Ich glaube ja, die gibt´s garnicht.

Zum Schluss kein Berlin-Lied. Die sind alle scheisse.

 

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Berlin. Tag 4.

Wir hatten nur einen festen Termin, Kuchen essen bei der Politik, also fuhren wir vorher einfach mal mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor. Unterwegs eine echt gut gemachte Fassade:

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Am Tor angekommen waren wir einer Meinung: Sieht aus wie im Fernsehen. Viel interessanter fand ich dieses Fahrrad, was da so rumstand:

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Bestimmt lustig mit Kumpels und betrunken. Wie das mit all den Ketten und Ritzeln wohl funktioniert, darüber denkt man besser gar nicht erst nach.

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Ein russisches Denkmal, recht groß. Zum Vergleich: Der gutaussehende Herr in schwarz bin ich. Und ich bin ja schon groß, das sind etliche Zentimeter. Warum dieses Denkmal da steht – keine Ahnung, die Schrift ist russisch. Ein Russian-only Denkmal. Sogar mit Panzern…

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…und Flak-Geschützen verziert. Diese verrückten Vodkatrinker.

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So viel Berlin hatten wir schon gesehen, aber eins fehlte noch: Wir mussten natürlich eine Original Berliner Currywurst probieren. Die kostet da soviel wie eine Wurst mit vierfacher Pommes hier. Was wir bekamen grenzte an groben Unfug. Eine ANGEBRATENE BOCKWURST (genau wie bei dem unkonsumierbaren CURRY KING von Meica. Da haben die also die Idee her.) mit TOMATENSAUCE die geschmacklich ein kleines bisschen besser als Wasser war und absolut geschmacksneutralem „Curry“-Pulver (ca. 15 g pro Portion). Und als ob dieses „Gericht“ nicht schon laut genug schreien würde: „Wirf mich weg!“ bekamen wir als Beilage ein MILCHBRÖTCHEN. What the.

Ok, die Currywurst mag in Berlin erfunden worden sein. Im Ruhrpott wurde sie zum leckersten FastFood überhaupt perfektioniert. In Berlin wird immer noch die allererste Version verkauft, die irgend so ne Omma im Suff zubereitet hatte vor langer Zeit. Und diese Perversion einer Currywurst bekommt sogar ein eigenes Museum. Nicht zu fassen. Liebe Berliner: Wenn ihr Currywurst so toll findet dann lernt doch einfach mal sie zuzubereiten. Naja, die Spatzen haben sich über das Milchbrötchen gefreut.

Beim Aufregen über die Wurst lernten wir eine echte Berlinerin kennen: Eine 80-jährige Flaschensammlerin. Gut drauf und viel zu erzählen. Und dann war´s auch schon soweit: Die gläserne Kuppel sowie Kuchen warteten. Wenn der Berliner Kuchen so wie die Currywurst ist gibt´s bestimmt Stockbrot dachten wir.

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So sieht´s aus wenn man in der Kuppel rumläuft. Wenn man endlich drin ist, man wird genau kontrolliert und Horden von Touristen die kein deutsch können halten alles auf. Man kann ganz hochgehen und dann auf der anderen Seite wieder runter. Oder umgekehrt. Ganz oben:

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Erinnert an das Raumschiff Orion. Und so sieht´s aus wenn man von ganz oben so innen runter knipst:

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Danach ging´s ins Cafe Käfer, wo schon Kuchen lauerte. Und dieser Kuchen war einer der besten Kuchen überhaupt:

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Kirsche/Zitrone/Lavendel. Man kann Lavendel essen. Das ändert alles.

Den Rest des Tages wollten wir in Kreuzberg verbringen. Nach einer weiteren Reise mit verschiedenen Öffentlichen (wir haben viel zu viel Geld für einzelne Fahrscheine ausgegeben. Nächstesmal ne Wochenkarte.) und ordentlich durchfragen landeten wir am Kottbusser Tor. Da ist es ganz hart und gefährlich, kenne ich ausm Fernsehn. Drogen, Gangs, Drogengangs. Es ist eine dermaßen harte Gegend, ich rechnete sogar damit SIDO zu treffen. Aber ich hoffte auch auf Läden wo man komische Kleidung und Musik und all sowas kaufen kann.

Aber nee. Kreuzberg scheint nur aus Straßen zu bestehen die alle gleich aussehen: Es reiht sich Restaurant an Kneipe an Dönerbude an Eisdiele. Überall ist es brechend voll und auf dem Bürgersteig fast kein Platz weil alle draußen sitzen. Und Gangster liefen auch nicht rum, wahrscheinlich aufgrund der Polizeipräsenz. An jeder 2. Ecke standen welche. Daher gibt´s aus Kreuzberg nur 1 Pic:

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Der Rest Kreuzberg sind Leute die zusammen essen und trinken. Ist schon ne gemütliche Atmosphäre da aber wir sind Touristen. Wir wollen was kaufen!

Zurück fuhren wir über Alexanderplatz, von da aus waren wir ja vor 48 Std. erst zurück zum Bahnhof gefahren. Am Alex angekommen passierte etwas neurologisches: Wir konnten uns beide nicht erinnern wie wir vorgestern gefahren waren. Das war wie ein Filmriss nach dem Saufen, keine Erinnerung abrufbar. Zuviele Eindrücke und zu viele öffentliche Verkehrsmittel. Information overload. Nachdem wir uns durchgefragt hatten und fast schon im Hostel waren kam die Erinnerung langsam wieder. Strange. Also ich find Filmriss MIT Alkohol besser.

 

 

 

 

 

 

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