Ne gute und ne schlechte Nachricht.

Ich fang mal negativ an: Der tollste Hund der Welt ist gestern eingeschläfert worden. Innerhalb einer Woche hat er gesundheitlich sehr abgebaut, auch wenn es ihm zwischendurch wieder sehr gut ging. Gestern ging gar nix mehr also Todesspritze ahoi. Doof, ich hab jetzt 2 Wochen Urlaub und dachte da kann ich noch Zeit mit dem Hund verbringen. Denn Egon war für eine Bulldogge wirklich alt. Älter als 14 werden die nie (Old Types und so. Die normalen English Bulldogs werden durch Kaputtzüchtung höchstens 9) und er wäre in 2 Monaten 14 geworden.

Dieser Hund war was Besonderes. Er liebte ALLE Menschen, oft zog er einen zu wildfremden Menschen weil er die unbedingt begrüßen musste. In seiner Realität kamen die ja alle nur seinetwegen. Denn er war der Mittelpunkt. Wenn mal nicht alle auf ihn achteten fing er an zu bellen. So ein gigantisches Rockstar-Ego hab ich noch bei keinem Hund erlebt. Auch mit fast allen Hunden kam er gut klar, so doofe Kläffer wurden einfach ignoriert. Dieser Hund hatte ein wirklich schönes Hundeleben, was wir alles mit dem erlebt haben…er hat mal einen Pokal beim Pudelrennen gewonnen z.B.

Jetzt wird er eingeäschert und kommt dann in einer Urne aufs Regal im Wohnzimmer. Wer sowas für übertrieben hält kann mich am Arsch lecken. Egon hat fast 14 Jahre neben mir gepennt und war einer meiner besten Freunde. Da is mir nix zu teuer.

Ohne Scheiss: Jetzt haben wir gerade die Post aufgemacht und Egon hat neue Hundemarken vom Finanzamt bekommen. Kannst Du vergessen, Finanzamt.

Jetzt, wo wir nur noch 1 Katze und 1 Hund haben fühlt sich das hier an als wär überhaupt nix mehr los. Und da Alfie ein schwieriger Hund (bissken autistisch) ist, kommt erstmal kein neuer Mitbewohner. Könnte schiefgehen.

Godspeed, Egon.

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So, und jetzt positiv. Frauchen und ich haben heute Jubiläum: Wir sind auf den Tag seit 30 Jahren zusammen. 1989 überlegten wir uns an der S-Bahn Haltestelle Langendreer-West das wir jetzt zusammen sind. Da waren wir noch Punx und es war eine ganz andere Welt als heute. Und schwupp! sind 30 Jahre rum und wir fangen an, gemeinsam zu altern. Is was Festes. 🙂

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Das sind wir beim heiraten, in Vegas. Da war gerade Sandsturm.

In der Pop-Ecke heute ein Lied für Egon:

 

 

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Frohes Neues!

Wieder einmal ist es passiert: Ein neues Jahr hat begonnen. Und noch immer ist ständig was Neues, mir fällt z.B. zum ersten Mal in meinem Leben auf was für ein bescheuertes Wort: „begonnen“ ist. Was klingt das scheisse. Begonnen. Lächerlich.

Aber von sowas lassen wir uns das neue Jahr nicht vermiesen, dieses Jahr sind wir 365/24/7 so drauf:

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Zugegeben, die Brille ist chronologisch nicht ganz richtig, ABER: Wer außer mir hat diese Brille noch? Richtich, niemand. Haben alle spätestens 2002 weggeschmissen. Ergo ist das ne fette Rarität. Und 18 Jahre später ist die Brille jetzt offiziell lustig. AIDS brauchte auch 20 Jahre um lustig zu werden so what?

So, jetzt heißt es Maul halten und interessiert gucken. Denn es folgt meine Neujahrsansprache. Von mir selbst.

Macht alle, was Ihr wollt. Nur achtet dabei darauf keinen anderen zu beeinträchtigen. Dann wird´s ein frohes neues Jahr. In der Pop-Ecke heute the Accused. Das waren noch Zeiten.

 

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Jahreswechselbalg

Guten Tach, wünsche schöne Weihnachten gehabt zu haben. Bei uns war´s wie immer, 12000 Kalorien in 3 Tagen. Und die Schränke sind immer noch so voll Süßkram, ich könnte damit bis Mitte Januar Diabetes hinkriegen.

Wie aufmerksame Leser aus dem letzten Beitrag wissen, ist unser Kater gestorben. Das war nur der Anfang einer Haustier-Sterbewelle hier: Kurz darauf starb völlig überraschend der (noch recht junge) Hund eines Kumpels, der hatte einen unentdeckten Tumor im Magen der geplatzt ist. Dann musste eine Nachbarin ihren Hund einschläfern lassen. Gut, der war auch uralt, taub und blind. Bei noch einer Nachbarin (die wohnen nicht alle neben uns, ich red Siedlungs-übergreifend) musste die Hündin aber wieder völlig überraschend mit dem Gevatter mit. Und gestern weckt mich Frauchen mit den Worten: „Egon geht´s nicht so gut.“.  Und das stimmte, er lag so im Wohnzimmer auf dem Bauch und kam nicht mehr hoch. Dazu hechelte er extrem.

Also den Hund irgendwie ins Auto bugsiert (keine Details) und ab zum Tierarzt, der zum Glück auch Samstags auf hat. So wie der unterwegs da hing dachte ich echt, der stirbt hier noch weg bevor wir da sind. Beim Reinkommen hat Egon erstmal ins Wartezimmer geschissen. Die Familie im Brennpunkt is in the House. Eine Tierärztin tastete ihn ab und entwarnte: Der Hund hat „nur“ ganz heftige Rückenschmerzen. Schmerzmittel nimmt er ja schon länger, aber die reichen wohl nicht mehr. Jetzt kriegt er so richtige Knaller, ist etwas neben der Spur aber noch hier. Da freut man sich über jeden Tag.

So, genug vom Tod. Jetzt kommt mein Jahresrückblick. Oder sowas ähnliches:

Das Jahr war insgesamt ok. Beruflich sogar sehr, mein Job ist in Ordnung und die Firma auch. Nur hatte ich wenig Freizeit was sich aber 2019 wieder ausgleichen wird. Denn mit dem Resturlaub habe ich 41,5 Urlaubstage zur Verfügung. Schon Mitte Januar hab ich wieder 2 Wochen frei. Prima in der Firma ist, das da so viele verschiedene Leute sind. Die ganze Welt läuft da rum, plus Juden, Schwulen und Behinderten. Da hab ich natürlich noch gefehlt. Und wir kommen alle gut klar miteinander. Sowas geht, AfD.

Silvester feiern wir wie immer zuhause. Aber diesmal mit Besuch! Ich hab mir sogar zum erstenmal seit vielen Jahren Feuerwerk gekauft. Sind nur 2 so kleine Batterien für zusammen 5 Euro. Würde ich 5 Euro verbrennen würde das keiner sehen. Also die Batterien: HEAVENS GATE (klingt irgendwie nach sterben, also Vorsicht), und WUNDERWUZZI. Dieses Produkt habe ich wieder nur gekauft weil ich über den Namen lachen musste. Aus diesem Grund kaufte ich auch das: IMMER WIEDER WEIZENBROT und die: HUNDEFÜRZE-Fruchtgummis. Würde man Autos KACKVOGEL oder Spülmaschinen DIE ALTE SAU 3000 nennen, ich wär bestimmt total verschuldet. In unserem Keller steht eine Waschmaschine die heißt DOMINA 2000. Funktioniert aber nur mit so Münzen, ist von früher als noch niemand eine Domina 2000 selbst finanzieren konnte. Eine Domina mit ein paar Münzen bezahlen…eine schöne Zeit muss das gewesen sein.

Um nun das Ende dieses Aufsatzes einzuleiten hier mein guter Vorsatz für 2019: Ich werde wieder mehr hier machen. Lustiges, Erschreckendes, Emilio Esteves. Denn ich hab ja mehr Zeit nächstes Jahr. In diesem Sinne: Party hard.

Der Typ tritt übrigens immer noch auf.

 

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Cosmo ist draussen. Und gone.

Hallo. Ich mach hinter das Hallo nur einen Punkt weil der Anlass kein Ausrufezeichen zulässt. Es ist nämlich traurig:

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Dieser Kater namens Cosmo hat gestern die Erde verlassen. Wie es ja seine Bestimmung war (Name). Er hatte 2 Tage fast nix gefressen und war wackelig auf den Beinen. Frauchen war mit ihm beim Tierarzt und rief mich auf der Arbeit an: Der Kater war schon mittendrin im Nierenversagen. Also hatte Cosmo das Glück das Menschen nicht haben: Wenn´s nix mehr bringt macht man Schluss.

Die folgenden Stunden fragte ich mich beim arbeiten ob Cosmo wohl schon tot ist oder noch lebt. Schrödingers Katze at its worst. Er ist aber laut Augenzeugenberichten ruhig eingeschlafen. Godspeed, grauer Kuschelkater.

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Meine Agenda, Kinderhumor und menschenverachtende Untergrund-Musik.

Einen schönen Abend wünsche ich Euch allen. Und auch eine schöne Nacht und einen schönen Morgen. Ich weiß ja nicht wann Ihr das hier lest. Und ich habe da auch keinerlei Einfluß drauf. Was aber auch gut so ist, ich erlaube meinen Lesern gern ihren Tagesablauf selbst zu gestalten. Dabei lächle ich wohlwollend. Ja, ich bin durchaus und wohlauf ein gütiger und gerechter Influencer.

Ich hatte irgendwann mal meine Agenda hier vorgestellt. Ein kleines Notizbuch wo ich mir auch unterwegs und auf der Arbeit schnell was notieren kann was ich hier so bringen könnte. Das ist etwas in Vergessenheit geraten. Heute schlug ich mal kurz meine ersten Notizen auf, die schon länger her sind. Ich WEIß, beim notieren wusste ich noch worum´s geht. Heute ist das schwierig. Hier mal die ersten 3 Seiten:

K1 – 8 Blickwinkel

ARE – 8 Frauen

D-Monologe

22.10: Streetwear und Autowerbung

23.10: Zentralheizung und Flut

24.10: Pause

25.10:

KLIMA! ED + LERCHE!

3m Tripper

11m Liebe

Schwarz (TV)

Architekturkritik

Aber wie Frauchen ganz richtig sagte: „Na damit hast Du doch wenigstens einen Eintrag.“. Aber was wäre ich für ein hingebungs- und verantwortungsvoller Influencer wenn ich nicht noch ein zweites Thema anhänge? Oder anhängen täte? Oder gar beides?

Ab jetzt geht´s um Kinder und Humor. Ich war als Kind bei Familienfeiern sehr beliebt weil ich sehr viele Witze wusste. Ich hab da immer schon Spaß dran, Leute zum Lachen zu bringen. Natürlich ändert sich der Humor wenn man älter wird und heute bin ich auf einem sehr hohen Level witzig. Meine Geschichte von der Geburtstags-Schnake und dem Zauberbrötchen versteht niemand, nicht mal ich selbst. Aber ich wette, Gott findet sie gut.

Man ist ja, auch wenn man trotz Kondom kinderlos geblieben ist wie ich oft mit Kindern zusammen, viele Freunde haben ja geworfen. Und die erzählen auch Witze. Die Kinder. Witzig finde ich, das Fritzchen immer noch der Hauptprotagonist ist. Schon meine Omma erzählte Fritzchen-Witze und die Kinder heute immer noch. Fritzchen, der Anarcho der allen auf die Nerven geht ist nahezu unsterblich. Das doofe Häschen mit: „Muttu kaufen!“ ist dead as fuck.

Aber selbst mich als Humor-High-End-Profi überraschen Kinder manchmal. Heute hatte ich meinen Bus verpasst und im nächsten war ich dann mittelgenervt. Bis ein Kind folgenden Witz brachte:

Was macht eine Bombe im Puff?

Puff!

Sehr gut, Morgen doch noch gerettet. Und neulich bekam ein Kind eine Whatsapp (und las sie auch noch laut vor):

„Ich mag Dein Lächeln. Gelb ist meine Lieblingsfarbe.“.

Auch gut. Mehr davon ihr lustigen Blagen!

In der Pop-Ecke heute die Band JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE. Als ich den Namen hörte hab ich direkt eine CD bestellt. Titel: RAUCHEN UND YOGA

Doch, guter Kauf. Die sind witzig.

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They call me Spacko Dynamic.

Bei uns im REWE liegen da, wo man sein Erkauftes in Transportbehälter packt immer eine Menge Flyer. Da geht´s um gesunde Ernährung, Selbstfindung und was weiß ich noch alles. Ist viel Blödsinn bei und oft dachte ich mir: Da könnte man was drüber bloggen, eigentlich. Aber man kommt ja zu nix. Bei folgendem Flyer habe ich jedoch keine andere Wahl: Ich muss was über ihn machen.

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Ookey, was haben wir denn hier: Ein Fossil oder eine durchgesägte Schnecke. Dazu ein Wasserstrudel und ein verwirrender Dreizeiler. Von links oben kommt Schrift so nach vorne und in die Mitte. Wer genau hinguckt sieht: Erst kommt das Wort SPACE aber das wird dann zu SPACIAL. Das wird in der Broschüre auch als erstes erklärt, SPACIAL ist das Adjektiv von SPACE. Im Deutschen würde man sagen: raumig. „Boah, ist das hier raumig!“, oder: „Da hab ich schon raumigere Räume gesehen.“, die beiden werde ich auf jeden Fall mal bringen. Kommen gut um das Eis zu kühlen.

Worum geht´s? Spacial Dynamics wurde 1985 von Jaimen McMillan (*1950) nach zwanzig Jahren intensiver Beschäftigung begründet. Also hat Jaimen im Alter von 15 Jahren angefangen und ist erst mit 35 aus dem Gebüsch gekommen mit seiner Idee. Dann isses auf jeden Fall gut durchdacht.

SD (Spacial Dynamics) beinhaltet das Bestreben der neuen Bewegungsdisziplin, die Dynamik zwischen Mensch und Raum zu erforschen. Es entstanden eine grosse, sich ständig erweiternde Anzahl von raumorientierten Bewegungsübungen, Spielen und eine verfeinerte Methode des Bewegungsstudiums.

Ah so. Als nächstes kommt eine Liste: SD wird weltweit in folgenden Bereichen angewendet: u.a. Persönlichkeitsentwicklung und Wellness. Aber auch Friedensarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und Konfliktmanagement. Und natürlich Kunst. Eigentlich so ziemlich alles, plus ect. Aber worum geht es denn bloß?

Wie bewege ich mich im Raum? Wie wirken meine Bewegungen auf andere Menschen? Wie umfangreich sind meine Spiel-Räume? Wie fülle ich sie aus?

Der Mensch nimmt Raum ein. Über Räume definiert er sich. Räume werden gesucht, erschaffen, aufgelöst, beschützt und verlassen. Man ist in seinen Räumen anwesend oder abwesend, in sich ruhend oder ausser sich.

Das sich Räume auflösen kenn ich. Da braucht man aber eigentlich Drogen für. Und die Broschüre endet hier. Dabei habe ich noch so viele Fragen. Zum Glück liegt noch ein einzelnes Blatt bei. Hier wird noch weiter erklärt:

Kräftewirkungen, die zu gesunden Bewegungen führen, werden erlebt. Der Mensch kann erlernen den Raum um sich herum als lebendige Kraft zu erfahren die für seine Bewegung ebenso wichtig ist wie sein eigener Körper.  Die Übungen steigern die Aufmerksamkeit und helfen bewusst an der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten.

Was machen diese Leute eigentlich im Freien? Aber egal, ich bin überzeugt. Ich möchte ein dynamischer Spacko werden. Und das costa fast gar nix: Pro Jahr finden 5 „Intensivwochenenden“ statt. Pro Jahr kostet das 1600 Euro. Und Level 1 ist man schon 4 Jahre und 6400 Euro später. Es steht nicht da wie viele Level es gibt. Und das möchte ich auch echt nicht wissen.

Ich würde da echt gern teilnehmen. Nicht um mit Räumen abzutanzen, nein, ich möchte so gern sehen wer an sowas teilnimmt. Die Bilder der Dozenten sind creepy. Ein bisschen zu viel gute Laune. Ausbildungsort: Freie Waldorfschule Ludwigsburg. Keine Überraschung.

 

 

 

 

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It´s raining men – The beginning

Die Idee hierzu hatte ich schon vor Ewigkeiten. Als im Radio der Song der Weather Girls lief. Die Weather Girls. Machen den Bandnamen passend zu einem einzigen Song. Das ist kurzdenken auf Spitzenniveau.

ITS RAINING MEN – THE BEGINNING

TAG 1: Es ist ruhig und heiter bis wolkig. Die Menschen gehen alle irgendwelchen Tätigkeiten nach und wenn´s nur starren ist. John (das ist der Hauptprotagonist) baut in seiner kleinen Schreinerei Sachen aus Holz. Zebras, Getriebe, Bretter. Im Wetterbericht wird für morgen (Tag 2) ein dickes Tiefdruckgebiet angekündigt.“Verdammt“, sagt John da, „ich wollte doch angeln gehen!“. Tja, Pech gehabt John. Heheh.

TAG 2: Bis in den frühen Nachmittag hinein bleibt das Wetter gut. Doch dann sieht man eine schwarze Gewitterfront am Horizont. Reimt sich. John guckt aus dem Fenster und sagt: „Verdammt, ich hoffte heute angeln gehen zu können, werde aber wohl enttäuscht.“. Dieser doofe John. Haben sie doch gestern schon angekündigt! Aber Satzbau hat er drauf. Die Gewitterfront nähert sich sehr langsam und scheint zu wachsen. Das kam gut jetzt, so kursiv. Macht Stephen King IMMER. Bei dem ist das Draufklick-Feld: kursiv schon ganz abgenutzt. Die Gewitterwolke hingegen wird immer größer und wächst. 

TAG 3: Noch bevor…oh sorry, hab jetzt zu lange fett geschrieben. Noch bevor die Sonne aufgeht, geht es los. Aus absolut nicht heiterem Himmel fallen die ersten jungen gutaussehenden Männer herunter. Die meisten überleben den Aufprall nicht aber einige schwerstverletzte mit verdrehten Gliedern liegen zwischen den Leichen und schreien vor Schmerzen. Genau wie die Verletzten auf die diese gutaussehenden Männer draufgefallen sind. Die ersten Dächer weisen Schäden auf, viele Autos auf die junge Männer fielen sind schrottreif. Und für diesen Fall ist niemand versichert.

TAG 4: In den Fußgängerzonen stapeln sich Körper und niemand weiß wer jetzt deutscher Staatsbürger und wer vom Himmel gefallen ist. Die AfD schlägt einen riesigen Schirm vor, verschiedene Waldorfschulen wollen die: „RAIN MEN“ unterstützen. Die Ratten haben mittlerweile allen Kollegen Bescheid gesagt was die Situation ekliger macht. Und viele Überlebende grillen das Fleisch was so rumliegt. Der Regen aber lässt nach und nur noch vereinzelte junge Männer knallen auf die Straße oder sonstwohin.

TAG 5: Der Regen hat aufgehört. Die Weather Girls werden mit Hochdruck gesucht und dieses sehr billige Fleisch werden wir alle kaufen, solange was da ist. Man findet ja auch oft noch was. Im Radio läuft: „Purple Rain“. Muss nicht.

TAG 6: Ich hab John ganz vergessen. Und wieder zu lange fett geschrieben. Naja, John ist entkommen. Reimt sich. Fast.

 

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