Ein nachdenklicher Gedanke zum wöchentlichen Samstag

Eigentlich sogar mehrere Gedanken. Fast information overload. Gehirn! (Return of the living Dead). Verwirrt genug um hier klarzukommen? Gut, los geht´s:

Wenn man sich zusammensetzt um sich mit etwas auseinanderzusetzen ist das total paradoxer Blödsinn der nicht funktionieren kann. Man ist ja nur mit seinem Stuhl unterwegs. Das ist man auch so schon, bevor man ihn ausscheidet. Warum heißt es eigentlich Stuhl? Weil man im Sitzen kackt? Ist ja nicht überall so, in manchen Ländern sind Griffe an der Wand und ein Loch im Boden. Da kackt man eher im Stehen. Ist bestimmt nicht einfach das Loch genau zu treffen. Beim pinkeln zielen ist ja einfach (sogar Mädchen können das) aber die Wurst punktlandungsmäßig droppen ist Level 2. Ich teste das gleich mal mit einer Dart-Zielscheibe. Ich wusste ich brauch die nochmal.

Damit man ständig gute Laune hat wie ich manchmal muss man positiv denken. Immer nur die Vorteile sehen. Auf dem Weg zur Arbeit steigt morgens immer einer ein der dann seine Kollegen trifft und sofort interessante Infos weitergibt („Ich wusste heute ECHT nicht, welche Jacke ich anziehen soll!“) oder die Umgebung kommentiert ( 3 Autos warten an einer roten Ampel: „Guck mal wie sich der Verkehr staut! Ist ja Hammer!“). Auch das Wetter bleibt nicht verschont („Voll Nebel, ey.“). Und das SEHR laut. Ich freue mir dann innerlich einen zurecht weil ich mit dem nicht zusammen arbeiten muss. Das könnte auch keiner bezahlen. Gegen den sind meine Arbeitskollegen fast normal.

Ich habe eine Idee wie man Altersarmut bekämpfen kann. Jeder der in Rente geht muss eine Umschulung zum Altenpfleger machen. Danach könnten die Rentner sich selbst pflegen und dafür Geld nehmen. Jemand der im Wachkoma liegt könnte so aufgrund der Pflegestufe richtig reich werden. Es wird langsam geschmacklos, ich wechsle schnell das Thema.

Es scheint unter dem Deckmantel des Kampfs gegen Hass im Internet eine deftige Zensur stattzufinden. Ich kann mehrere Seiten nicht mehr erreichen, „database error“. Diese Seiten sind allesamt keine deutschen und Hasspropaganda gibt´s da eigentlich auch nicht, nur sehr derben Humor. Naja, um Humor zu verstehen ist auch etwas Intellekt vonnöten. Leute die zensieren haben keinen weil das nicht zusammenpassen würde. Und so passt alles zusammen.

So, genug geplaudert. Ich muss noch vieles tun heute. Und Ihr auch. Zum Schluss was zum Schmunzeln:

 

Was sind 2 nackte Frauen, die auf einem Kasten Bier sitzen?

Im Weg.

 

und was für´s Trommelfell. Der alte Wichser von SLIME ist noch aktiv. Schön, sowas.

 

 

 

 

 

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Die mit den Wasserflaschen. Und Zirkus.

Mir fallen in letzter Zeit viele Menschen auf die anscheinend keine Abhängigkeit von was auch immer vorweisen können und das kompensieren indem sie das Trinken von Wasser zu einer seltsamen Angewohnheit machen: Sie haben immer Wasserflaschen dabei, bevorzugt aus Plastik. Obwohl das eher nicht so gut ist. Die Hartz-Asis trinken Kaufland medium, die, die was darstellen wollen wählen VOLVIC oder ähnliche überteuerte Wässerchen. Für die sind auch diese seitlichen Netztaschen am Rucksack gedacht. Jeder soll es sehen: Ich trinke Wasser!

Diese new-school-Wassertrinker trinken ständig. Sie müssen den Vorgang so oft wiederholen weil nur wenige ml überhaupt aufgenommen werden. Kopf nach hinten, sofort wieder nach vorne und Hauptsache in der Flasche schwappt es ordentlich. So bekommen wirklich alle mit: Hey, ich bin Wassertrinker!

Das Wasser aus dem Hahn teilweise besser ist als gekauftes Wasser akzeptieren sie nicht. Ist ja auch keine Plastikflasche bei, kann man nix mit anfangen. Aber so nervend das alles ist, der richtige Terror geht erst los wenn die Plastikflasche leer ist.

Denn dann bleibt die Plastikflasche trotzdem ständiger Begleiter. Man kann sie nämlich hochwerfen und wieder auffangen, man kann damit komplett schwerstbehindert überall draufhauen, man kann Panflötenlieder mit einem Ton interpretieren, überall draufhauen, sie streicheln, das Etikett abknibbeln (machen nur die Kaufland-Asis, logo), versuchen wie weit man sie in den Mund bekommt, sie schütteln, überall draufhauen und vieles mehr. Das endet erst wenn der Patient eine neue volle Flasche erhält. Dann heisst es wieder: 1,5 Liter in 10 ml-Schritten, 3,5 Std. was zu tun.

Ich trinke nur Flüssigkeiten mit Information drin. Geschmack sollte sein, Alkohol ist auch nicht verkehrt und auch Koffein ist nie die falsche Wahl. Meinetwegen auch Farbstoffe. So kann man sich von diesen Wassertrinkern abheben.

Themawechsel!

Da komme ich heute nach der Arbeit aus dem REWE neben der Arbeit und laufe fast in einen Clown rein. Ein „auf-schnell“ Clown, gar nicht geschminkt, sondern nur bunte Klamotten und RedNoseDay-Nase. Ich kenne einen, der hat Angst vor Clowns. Nichtmal den hätte das beeindruckt.

Der „Clown“ bettelte für den Zirkus. Die Tierquälerei scheint nicht genug einzubringen um die Tiere zu ernähren. Daher ein Schild mit dem Spruch: WER TIERE LIEBT IN DIESER WELT DER SPENDET ETWAS FUTTERGELD.

Meine Antwort darauf ist mir leider erst später im Bus eingefallen, ich hoffe der Clown ist morgen auch da. Dann werde ich ihm sagen: WER TIERE LIEBT IN DIESER WELT DER BOYKOTTIERT DAS ZIRKUSZELT.

Zum Schluss bekommt Ihr fürs fleissige Lesen eine ganze LP! Hab ich früher oft gehört.

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Koch- bzw. Gesundheitstip.

Wie ja viele aber nicht alle wissen baue ich Chilies an, schon seit vielen Jahren. Das gelingt mir auch immer ganz gut, so tolles Chili-Pulver wie ich haben nur die Leute, denen ich was abgebe.

Wenn man so Hardcore-Samen, also extrem scharf bestellt kriegt man so Sicherheitshinweise z.B. das man die Chilies niemandem zum Spaß anbietet ( ab 250000 Scoville ist es echt nicht mehr witzig ) und beim Hantieren mit den Schoten Gummihandschuhe tragen sollte oder sich sofort danach intensiv die Hände waschen. Habe ich immer belächelt, so: „Tja, wer sich beim Chilies schneiden die Augen reibt ist ja selbst schuld.“

Gestern hab ich die getrockneten Schoten endlich mal weiterverarbeitet also Samen raus und gammelige Stellen weg. Nach ungefähr der Hälfte hat mein Auge so´n bisschen gejuckt und ich hab gerieben, ganz ohne Denken. Die folgenden Großbuchstaben müsst Ihr Euch sehr gross und brennend vorstellen. Zudem kommen sie mit so einer Mischung aus Kreischen und: „wwwwwupp-wwwwupp-wwwwwuupp“ auf Euch zu:

ACH! DU! SCHEISSE!

Das waren mal so RICHTIGE Schmerzen. Ich musste das Auge für ca. 15 Minuten nicht nur zumachen sondern verkrampft schließen, und das tat schon sehr weh. Alles andere noch mehr. Es kamen keine Tränen, die waren irgendwie dickflüssig und lungerten im Tränensack herum. Vom Schmerz verwirrt dachte ich, wenn ich mir jetzt die Hände wasche ist das irgendwie Schadensbegrenzung. Wenigstens verletze ich dann niemanden sonst mit meinen Capsacain-Händen. Ich hab geraten ob man das so schreibt. Ich bin zu alt zum googlen.

Während des Händewaschens kam mir dann auch noch die Idee, mein Auge auszuwaschen. Gedacht, getan und auch noch Seife ins Auge geschmiert. Wenn man schonmal dabei ist…

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit zu versuchen das Auge aufzumachen. Es ging immer nur ganz kurz, dann tat´s wieder höllisch weh. Und immer noch keine Tränen. Es lief einfach nicht. Ich fing schon langsam an über die Notaufnahme nachzudenken als es dann doch endlich lief. Ich hatte etwas Angst daß das jetzt Blut ist.

Aber war es nicht, und so langsam ging es wieder.

Also: Was auf Chilisamenpackungen steht ist wichtig und unbedingt zu befolgen. Chili im Auge ist null witzig. Ich hatte noch den ganzen Abend Spaß, meine rechte Gesichtshälfte war total heiß.

Und jetzt Musik. Von wem wohl?

 

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Verkehrsbetriebe, Gewerkschaften…Ich sage: „Hier:“.

Ich seh gerade, ich hatte heute einige Besucher aus Frankreich hier. Bonjour. Je suis Peavy. Mehr kann ich nicht, merde.

In meiner schönen Heimatstadt Bochum ist der neue Busbahnhof am Hauptbahnhof eröffnet worden! Mit einem sehr hohen Dach. Aus der Haltestelle Wanne-Eickel, Buschmannshof scheint niemand gelernt zu haben. So stehen auch in Bochum jetzt die Pendler unter einem Dach und gleichzeitig im Regen. Kann man nicht überall machen.

In die Haltestellen hier wird ne Menge investiert. Wenn man aus dem Arbeitsamt kommt geht man herunter in eine U-Bahn Station die teurer war als alle Arbeitslosen zusammen für 5 Jahre. In der Nähe, also da wo ich einsteige denkt man beim Betreten der Station da hätte einem jemand Acid in den Kaffee geworfen. Die Deckenbeleuchtung schlängelt sich da so an der Decke lang, der gesamte Boden ist von unten beleuchtet. Noch nicht irre genug? Kein Ding in Bochum: Es läuft auch noch U-Musik.

Als ich da zum erstenmal einstieg, dachte ich echt ich hätte flashbacks oder würde jetzt doch langsam speziell denn wirklich komische Geräusche kamen manchmal so aus dem Hintergrund. Des Rätsels Lösung: Ein winziger Flyer neben den Fahrplänen auf dem erklärt wurde was U-Musik ist. Nämlich Unsinn, aber teurer. Ein „Künstler“ hat an verschiedenen Orten Mikros montiert, mit denen Geräusche aufgenommen werden. Diese werden dann verzerrt und woanders abgepielt. In meinem Unglücksfall in dieser Haltestelle. Für diesen Subsinn wurden -zig Boxen in den U-Bahn Tunnel integriert. Hauptsache is Kunst.

Die wirklichen Probleme werden vernachlässigt. Buskunden werden gegenüber Bahnkunden diskriminiert als ob´s kein Morgen gäbe. Bushaltestellen haben NIE Häuschen, Bahnhaltestellen IMMER. Im Bus muss ich den Fahrschein vorzeigen, in der Bahn nicht, was Bahnfahren viel billiger macht. Der Buskunde wird nassgeregnet abgezogen, der Bahnfahrer lacht hämisch. So geht das nicht weiter, selbst ich dachte schon daran Bahnfahrgäste zu klatschen, so am Wochenende mit Kollegen. „Ist die 10 schon weg?“, „Nein, da warte ich auch…“WHACK! Hähä.

Ihr als Leser kriegt das nicht so mit, aber ich schreibe jetzt erst weiter. Also bis hierhin ist schon 2 Tage alt. Ich mache viele Überstunden zur Zeit…

Gerade drohten die IG-Metaller (wer auch sonst außer Piloten) mit Urabstimmung. Wegen Streik. Ich habe gelesen sie drohen mit Urlaubsstimmung. Ein lustiger Verleser. Die IG-Metaller sind schon ein komischer Haufen. Anders als normale Metaller haben sie orangene Kutten und überhaupt keine Aufnäher drauf. Sie gröhlen und grunzen auch nie, sie bevorzugen Trillerpfeifen. Jetzt kämpfen sie für natürlich noch mehr Geld und die 28-Std.-Woche. Ich frage einfach mal: Warum denn bloß?

Ist es soo hart, in Betrieben zu arbeiten wo mit Metall hantiert wird? Ich als Langzeit-Zeitarbeiter war in vielen Firmen und konnte keine Unterschiede zur Arbeit mit Kunststoff, Holz oder anderen Materialien feststellen. Im Gegenteil, wenn man wusste: „der Laden is IG-Metall“, dann konnte man sich auf einen angenehmen Arbeitsalltag einstellen. In Firmen wo nix mit Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband ist kann ALLES passieren.

Trotzdem jetzt auch noch 28-Std.-Woche. Wenn das so weiterläuft müssen Metallarbeiter in 20 Jahren nicht mehr zur Arbeit sondern nur kurz anrufen ob alles klar ist. Bei vollem Lohnausgleich natürlich. Und nochmal 6% mehr. Das denen das nicht peinlich ist. Aber für 6% mehr machen Menschen alles.

Und zum guten Schluss noch ein heißer Tip zum Mitmenschen nerven. Hier:

Das war´s auch schon. Man sagt: „Hier:“, so ganz wichtig aber danach nix mehr. Das klappt immer wieder, alle werden hellhörig und nix ist. Total lustig. Hier:

Ein Song über jemanden besuchen der nicht da ist. Oder doch? Mal hören. Hier:

 

 

 

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Meine komische Hood und eine weitere Busgeschichte

Hallo lieber Leser. Ich wähle die männliche Variante eines lesenden Menschen, egal welchen Geschlechts, selbst wenn nicht mal das sicher ist (Transgender) um das Lesen zu vereinfachen. Ich will keinesfalls Hühner, Tunten und Schwuchteln diskriminieren.

Was gibt´s neues? Die Jahreszahl. Den Jahreswechsel haben wir hier sehr sehr ruhig verbracht. Für noch ruhiger hätte man starke Schlafmittel gebraucht. Und unsere Umgebung hat es uns gleichgetan: In unserer Ecke der Siedlung war null Feuerwerk und niemand auf der Straße. Das ist hier so, Weihnachtsbeleuchtung im Fenster haben auch höchstens 10% und die sehr wenig davon. Von Karneval merkt man fast nix, nur 2,3 Blagen die einen Cowboyhut oder ein Minion-Kostüm auf- bzw. anhaben. Was ich mich kaum zu sagen traue (denn dann passierts bestimmt): Es gibt hier keine Graffitis. Wenn man aus der Siedlung rauskommt ist sofort alles bunt aber hier: Nix. Überall jungfräuliche weiße Garagenwände und niemand sprüht. Ganz seltsam.

Bevor Ihr jetzt denkt hier wär es sehr langweilig – aber gar nicht, hier wohnen viele gute Leute. Nur feiern wir keine Kalenderfeste und sprayen nicht. Auf jeden Fall nicht zuhause.

Jetzt die Busgeschichte. Eigentlich könnte ich jeden Tag eine machen.

Gestern. Wir haben auf der Arbeit Inventur, d.h. jeder muss von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr machen. Nach 10 Stunden Dinge zählen stieg ich in den Bus. Nach 2 Haltestellen kam wie letzte Woche die Durchsage das wegen eines Wasserrohrbruchs eine Umleitung gefahren wird. Diese Umleitung ist vollkommen sinnfrei, ich fahre wieder da vorbei wo ich eingestiegen bin, komme dann wo an wo ich noch 14 m auf den Bus warten muss der dann noch lange braucht weil er jede Seitenstraße mitnimmt. Natürlich steigt da niemand ein. Nie. Ich fragte den Fahrer wie lange der eine Wasserrohrbruch denn noch dauert und bekam die erstaunliche Antwort: „Die Umleitung geht erstmal 4 Wochen.“.

Ich dachte laut: „Was sind das denn für unglaublich schlechte Kanalarbeiter? 6 Wochen für einen einzigen Rohrbruch?“. Eine alte Frau wies mich zurecht: „Die wissen schon genau was die da machen.“. Ich kam bis: „Woher willst DU denn wissen…“, dann konnte ich mich wieder zusammenreißen. Ich wollte ja ihr Vertrauen in die Kanalpflege hierzulande nicht zerstören. Nach einer langen Fahrt kam ich nach insgesamt fast 90 Minuten (wir standen auch noch im Stau) an einer Haltestelle an von der aus ich noch 10 Minuten laufen muss.

Und jetzt die Pointe: Auf dem Bus stand: GEHEN SIE MIT UNS AUF TOUR – FÜR EINE BESSERE INFRASTRUKTUR. Ich musste echt lachen. Und war schon gar nicht mehr sauer. Die Selbstironie der Verkehrsbetriebe ist schlicht entwaffnend.

Video hat mit nix wat zu tun, ich find die Band einfach gut.

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Es war Weihnachten überall. Auch hier.

So, Jesus Geburtstag ist um. Zeit um zu reflektieren. Dazu zieht man am besten was helles an. Mein Weihnachten war mit Mama, Schwiegereltern, Patentante und Patenkind relativ ok. Merkt Ihr was? Patentante und Patenkind. Bei uns läuft alles wie in Entenhausen, es gibt keine Väter oder Mütter sondern nur Onkel, Tante, Neffe und Nichte. Nur Oma Eusebia tanzt aus der Reihe. Also in Entenhausen.

Für Patenkindmonster musste ich nix kaufen, nein, es war viel schlimmer. Kennt Ihr die tonie-box? So hören Kinder heute ihr Zeug so wie ich früher mit Kassettenrekorder. Die tonie-box ist ein magnetischer Würfel und auf lustigen Figuren die man da draufsetzt sind dann Märchen oder Musik. Oder ich. Denn ich bekam sozusagen einen Blanko-tonie und sollte den kindgerecht bespielen. Mit Geschichten und so.

Ich schob das relativ lange vor mir her bis dann ganz überraschend fast Weihnachten war. Ich musste reinhauen. Die tonie-box kann man bequem mit dem Handy bearbeiten, hieß es. Nur hat mein Handy System of a Downsyndrom und rafft so gut wie keine App. Nicht geeignet, heißt es immer. Daher spiele ich auch Handyspiele die ungefähr aussehen wie Pong.

Also mit dem PC. Ohne Mikro nicht sehr möglich. Also Hals über Kopf das erstbeste Headset gekauft, brauche ich eh neu. Beim Auspacken die Überraschung: In das Headset sind ca. 50 blaue LED´s eingebaut, ich beleuchte die halbe Wohnung blau. Naja, schaden kann das auch nicht.

Und schon jetzt (Heiligabend) konnte ich anfangen. Ich suchte im Netz nach Kindergeschichten und fand erstaunliches. Das Beste war eine „Kindergeschichte“ von Edgar Allan Poe. Widerlich, gewalttätig, wie man Poe so kennt. Wer kommt denn bloß auf sowas?

3 Geschichten hab ich sorgfältig ausgewählt, erstmal die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll. Mit dem faulen Fischer am Strand. Und noch eine die essentiell aussagt das man Tiere in Ruhe lassen soll und eine die aussagt das man machen muss, was man will.

Viele Geschichten von selbsternannten Kinderbuchautoren trieben mir das Wasser in die Augen. Sehr schlecht, nur ein paar Sätze lang und der „Autor“ in doppelt so grosser Schrift darunter. Schauderhaft. Harry-Potter-Karrieren werden das nicht.

Beim Suchen nach Witzen für Kinder bin ich auf echte Perlen im Flachwitzbereich gestossen: „Was hat 4 Beine und kann fliegen? 2 Vögel.“. Finni gut.

Mittendrin sagte mir das Programm zum Aufnehmen das die Demozeit vorbei ist und ich jetzt nicht mehr speichern kann. Also nach Ersatz gesucht und mein Weihnachtsgeschenk erhalten: Audacity. Komplett umsonst und ich kann ALLES damit machen. Sogar mp3´s bearbeiten ohne in WAV umzuwandeln. Bald kommt Musik von hier. Viel sogar.

Und damit hab ich dann den Rest fertiggemacht. 90 Minuten waren geplant, fast 30 sind es geworden. Aber die Kurze steht drauf.

Gestern habe ich ein Steak gegessen, das war fast schon eine spirituelle Erfahrung. In dem Laden grillen die die Steaks bei 800 Grad, so das die Kruste zumacht und alle Flüssigkeit drinbleibt. Das Ergebnis ist wirklich Hammer. Und dann noch so glückliches Fleisch aus Irland. Da hat der Veganer bei mir keine Angriffsfläche.

Soviel zu meinem Weihnachten. War wie immer sehr vorhersehbar aber dann wie erwartet. Wie „Little Britain“ irgendwie…

Hier noch ein großartiges Video. Wirklich gut.

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Jugendliche heute.

Man hört ja oft davon, das Jugendliche immer gewalttätiger werden. Früher schob man das auf die Musik, das ist aber heute anders. Heute hören Jugendliche Scheissmusik und sind auch grösstenteils scheisse.

Wahrscheinlich auch der einsame Schüler der auf den Bus wartete. Er fiel mir auf, weil er eine monumentale Stirn hatte. Auf der Stirn könnte man Filme vorführen. Er stand da so rum, ich schlich wie ein Wiesel an ihm vorbei. Es wirkte diesiger als noch vor 2,5 Minuten.

Ich setzte mich, machte mein Bier auf und die Crackpfeife fertig doch was musste ich sehen und hören? Eine Gruppe Jugendlicher kam des Weges. Sie zeigten auf den komischen Jugendlichen mit dem fivehead (you know), und riefen: „Da ist er. Ist extra früher abgehauen damit er uns nicht trifft.“.

Ich überlegte: Wenn die dem jetzt was tun wollen muss ich eingreifen. Kann ich ja nicht bei zugucken. Ich blieb ganz ruhig sitzen wie ein echt ruhig sitzender Gepard. Dann kam es zur direkten Konfrontation. Die Agressoren stellten sich im Halbkreis um Leinwand-Kid und der Anführer sagte streng: „Wenn Du Scheisse baust, musst du Dich entschuldigen. Entschuldige Dich das nächste Mal!“. Der komische Jugendliche (Kino)  meinte: „Ja, ok.“.

Und das wars. Ich fand das nicht gewalttätig. Echt nicht.

 

 

 

 

 

 

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