Mein Eierkocher

Hallo Design-Fans, Technik-Freaks und Freunde des gekochten Hühnereis! Heute möchte ich Euch ein wirklich besonderes Elektrogerät für die Küche vorstellen. Man kann es auch in anderen Zimmern benutzen, aber in die Küche passt es am besten. Denn da sind meistens die Eier deponiert.

Es handelt sich um den Design-Eierkocher namens MAXMEE. Den hab ich neulich sogar im TV-Shoppingkanal gesehen. 12 € kostet er da. Klar, das ist viel Geld. Könnte man sich ne Menge Eier von kaufen. Aber was würde man dann damit machen? Etwa Spiegelei? Lächerlich. Werfen wir erstmal einen Augenblick auf die Originalverpackung (Abb.1):

Bei dem Design denke ich als erstes: DDR. Mit etwas bauhaus. Das sieht nicht nur ganz schlecht aus, das sorgt auch für Probleme. Aber dazu später. „Eierkochen ohne Herdplatte“ steht drauf, und: „Mit Ei-Pick gegen geplatzte Eier“. Damit ist gemeint das man das Ei einsticht unten. Ganz was Neues. Seitlich steht noch auf der Packung, das man die Eier hart, mittel und weich kochen kann und: „Einfache Bedienung: Nur 1 Knopf“. Prima Sache, ein Gerät mit mehr als einem Bit würde mich morgens auch überfordern. Unter MAXMEE steht: „Extra for you“, aber das glaub ich nicht. Das steht bestimmt auf jeder Packung.

Zu Beginn nimmt man das schwere silberne Teil (Abb.1), an dem Kabel und Stecker befestigt sind. Schwupp! verschwindet der Stecker in der Steckdose. Jetzt kommt das schwarze Teil mit den 2 Löchern (Abb.1) drauf. Aus dem Kühlschrank (nicht abgebildet) entnimmt man 1 – 2 Eier, je nach Familiengröße und Hunger. Jetzt kommt die brandneue Erfindung Ei-Pick zum Einsatz. Die Nadel befindet sich unter dem eckigen kleinen Becher (Abb.1). Sie sitzt oben auf so einer Art Hügelchen. Wenn man vorsichtig anpiekt hat man immer das Gefühl: „Hm, ist das überhaupt schon richtig durch?“. Wenn man dann nur ein ganz bisschen fester drückt hat man ein Loch von der Größe eines Smarties im Ei. Durch das Hügelchen. Tonne und nächster Versuch. Könnte man Spiegelei draus machen? Komm mir bloß nicht so.

Ist diese Hürde genommen, kommen Ei oder gar Eier in die 2 Löcher des schwarzen Teils (Abb.1). Jetzt fehlt nur noch Wasser. Das füllen wir in den eckigen kleinen Becher (Abb.1). Wieviel genau, kann man an Markierungen ablesen, aber nicht lange. Ich habe den Eierkocher jetzt ein paar Monate und die Markierungen sind fast weg (Abb.1). Muss man sich dann neu machen, mit Edding oder einem glühenden kleinen Anker. Den transparenten Deckel (Abb.1) drauf, Wasser ins Gerät (Abb.1) und auf den Knopf gedrückt…da kann man das Ei schon fast riechen.

Im Gerät drinne wird jetzt das Wasser immer heisser und so ein Rauschen immer lauter. Das bedeutet, das die Wasseratome jetzt irgendetwas machen. Oder so.

Obwohl man keine Herdplatte braucht, stelle ich das Gerät trotzdem auf eine. Man weiss ja nie…Wenn´s so richtig abgeht (Abb.2) dringt Wasser rechts und links zwischen das schwarze Teil (Abb.1) und den transparenten Deckel (Abb.1) und durch Physik kann kein Wasser entweichen. Das funktioniert manchmal, aber oft läufts seitlich fröhlich raus. Wenn man jetzt am Gerät rumfummelt kann man sich jesusmäßig die Finger verbrühen. Lieber laufen lassen.

Wenn der Boden des Geräts trocken, also alles Wasser verkocht bzw. irgendwo hin gelaufen ist, ertönt ein Signalton. Da sollte man die Nachbarn vorwarnen, denn dieser Ton und der Alarmton von Rauchmeldern ist identisch, auch von der Lautstärke her. Danach ist man auf jeden Fall wach. Wenn man jetzt den transparenten Deckel (Abb.1) abnimmt, schlägt das Design zu. Denn durch die eckige Form hängen dicke Tropfen an der Oberseite. Beim abnehmen nur ganz leicht schräg halten und schon läuft einem das heisse Wasser über die Finger und man verbrüht sich jesusmäßig. Das Wasser läuft dann zur Hälfte zurück in den Eierkocher, zur Hälfte gesellt es sich zum zuvor ausgelaufenen Wasser. Mein wichtigstes Eierkoch-Utensil ist ein Handtuch.

Eier muss man unter kaltem Wasser abschrecken. Warum, weiß ich nicht. Kann man dann vielleicht besser pellen. Dazu nimmt man das schwarze Teil (Abb.1) seitlich mit Daumen und Zeigefinger. Mit dem Daumen fasst man dann in eine Mulde, in der sich heißes Wasser befindet. Und nochmal jesusmäßig verbrüht, wenn man´s erst auf dem Weg zur Spüle merkt muss man oft erstmal den Daumen abschrecken. Aber dann hat man´s geschafft und könnte sich schon wieder hinlegen.

Beim Konsum des selbstgekochten Leckerchens, wenn man alles innerlich nochmals durchlebt, kommt eine Frage auf: Wenn jedesmal unterschiedlich viel Wasser seitlich rausläuft und auch die Menge, die am Deckel hängt variiert, warum wird das Ei immer gleich (und zwar perfekt) ? Und so umweht noch ein Hauch Mystery den Frühstückstisch.

Dieser Eierkocher ist nichts für jeden. Wer sich morgens eben schnell und einfach ein Ei kochen will gehört hier nicht zur Zielgruppe. Aber wer Action und Gefahr mag und morgens schon eine echte Herausforderung sucht ist mit diesem Gerät bestens beraten. Aus diesem Gerät schmecken Eier besser. Weil man weiß, was man dafür getan hat.

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Bitte einzeln eintreten

Gesehen im Uni-Center Bochum.

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Wieder da, bereit für Großes

Guten Tach! Da bin ich mal wieder. Auf meiner To-do Liste für 2022 steht groß BLOG, und schon am 16.Januar geht´s los. Hier wird nämlich dieses Jahr allerhand passieren, unter anderem auch mal was anderes. Ich möchte Euch wieder an meinem actiongeladenen Leben teilhaben lassen.

Was ist so passiert letzte Zeit? Corona. Das Wort Omikron kommt mir bekannt vor. War nicht mal in irgendeinem Film irgendetwas, das Omikron ( oder Omicron ) genannt wurde? Ein Raumschiff vielleicht? Naja, es gibt jetzt Leute die gegen Impfgegner demonstrieren. Hier in der Stadt gibt´s ne Selbsthilfegruppe für Angehörige von Querdenkern. Man kann wirklich nicht so blöd denken, wie´s dann tatsächlich kommt. Hätte mir all das jemand vor 3 Jahren erzählt, ich hätte den psychiatrischen Dienst angerufen und gesagt, hier kommt jemand nicht klar.

Ich bin immer noch auf Arbeitssuche, damit ich mich nicht langweile darf ich an einer Maßnahme des Jobcenters teilnehmen. Da fährt man einmal pro Woche hin, macht in einer Gruppe 2 Std. nichts und ab geht´s zurück nach Hause. Am Freitag habe ich immer „Einzelcoaching“, da sitze ich mit meinem Coach herum. Zu reden gibt´s nicht viel, ich bin auf Jobsuche und fertig. Wir reden dann so 15 Min. über dies und das und ab geht´s zurück nach Hause. Naja, immerhin finanzieren die mir eine Monatskarte und einen Kranschein. Den kann ich wirklich gebrauchen, ich hab schon 1000mal mit Kränen gearbeitet aber heutzutage wollen alle für alles einen Schein sehen. Seit vielen Monaten bin ich für den Kurs angemeldet, aber der wird regelmäßig abgesagt weil zu wenig Teilnehmer teilnehmen. Am 10.2. soll es aber ( O-Ton ) DEFINITIV klappen.

Seit ziemlich genau einem halben Jahr habe ich keinen Alkohol mehr getrunken. Sollte eigentlich ne kleine Pause werden, zum entschlacken. Aber nüchtern gefällt mir gut irgendwie. Geburtstag, Weihnachten, Silvester – absolut gar nix mit Prozenten. Zudem ernähre ich mich gesünder, z.B. esse ich wieder Obst. Hatte ich seit Kindertagen nicht mehr. Jetzt geht´s mir echt gut und ich werde das alles so beibehalten. Vielleicht ganz gelegentlich mal ein Bier, aber nicht so viel wie vorher.

Noch was für die und den Genderinnen. Bei allen frauenfeindlichen Sprachproblemen werden männerfeindliche oft vergessen. Zum Beispiel den potentiellen Mann, genannt: „Einer“. Alle möglichen schändlichen Taten werden ihm vorgeworfen, immer heisst es: „Da ist einer mit dem Auto gegen gefahren“, oder: „Hier hat ja einer hingeschissen“. Immer ist es von vornherein ein Mann gewesen. Klar, auch ich glaube das Männer öfters irgendwo hinkacken als Frauen. Eine Statistik habe ich nicht gefunden. Trotzdem: Einfach „einer“ durch „jemand“ ersetzen – Problem gelöst.

Und jetzt kommts: Ich habe mir eine Heckenschere mit Benzinmotor gekauft. Das war´s schon.

2022 soll Cannabis legalisiert werden. Mitte der 80er Jahre hatte ich den ersten Kontakt mit Gras und schon damals hieß es vor der Wahl immer Legalisierung, nach der Wahl wurde das wieder vergessen. Und jetzt ( bald ), weit über 30 Jahre später; kann ich in den Grasshop gehen, überall rauchen und keiner kann mir was. Strange. Aber irgendwie wird was fehlen, das Verbotene war auch reizvoll. Wenn man mit Leuten einen geraucht hat waren alle partners in crime. Und all die lustigen Geschichten mit Razzien, Problemen an der holländischen Grenze, Polizisten die neben Cannabispflanzen stehen und diese nicht als solche erkennen und so viele mehr – so wird´s nie wieder sein. Ich bin mit einem lachenden und einem tränenden Auge gespannt. Was wird´s wohl kosten? Wird es eine Wirkstoff-Obergrenze geben? Und jetzt schonmal ein wichtiger Hinweis: KEIN GRAS AUS AFGHANISTAN KAUFEN. Außer, man findet die Taliban gut und möchte die unterstützen. Verschiedene Firmen verhandeln schon mit denen. Widerlich.

So, jetzt kann ich BLOG auf der To-do Liste streichen. Wir sehen uns 2023! Nur Spaß, während Ihr hier lest arbeite ich schon am nächsten Eintrag. Es geht um meinen Eierkocher…

In der Pop-Ecke heute der Song, mit dem 2021 für mich enden musste. Kannte ich vorher nicht, und war zufrieden damit. Als der smash-hit kam, riefen alle: „Geil, Rücksicht!“. Ich fand´s nicht geil:

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Impfung, Verstecken, Fussball, Warzen. Und 360.

So. Jetzt bin ich aber echt total wieder hier. Um diese Aussage zu untermauern fang ich gleich mal an:

Neulich hab ich meine erste Corona-Impfung bekommen. Jetzt schwimmen in meinen Adern viele viele Nano-Chips herum, die Bill Gates erfunden hat. Bis jetzt hab ich aber keine Befehle oder so von Bill erhalten. Kommt bestimmt nach der zweiten Impfung. Was ich wohl für ihn machen soll? Ganz viele Microsoft-Produkte kaufen? Ihm Snacks (Babys) und Drinks (Blut von Babys) klarmachen? Ich weiß es nicht. Wenn ich jetzt in die Nähe von 5G Handys komme, leuchten meine Brustwarzen so orange. Die Juden sowie Jürgen Drews hängen da ja auch noch mit drin. Melden sich bestimmt auch bald. Angst machen mir nur die Meldung, daß man 2 Jahre nach der Impfung sterben muss und Impfmücken. Die sollen jetzt unterwegs sein, gefüllt mit Biontech. Wenn die mich jetzt stechen bin ich vielleicht überdosiert. Und mich interessiert, wie man Mücken das Saugen abgewöhnt und sie zum Injizieren ausbildet. Naja, wird man alles noch erfahren, hoffentlich innerhalb von 2 Jahren. Heil Gates!

Etwas später war ich nochmal beim Arzt, ich hatte so ein seltsames Muttermal auf dem Rücken. Es war kein Krebs, aber etwas ähnlich Schlimmes: Eine Alterswarze. Eine Alterswarze! Ich war doch früher jung! Aber hat auch sein Gutes: Die Frührente kommt immer näher. Wer braucht schon Mitarbeiter die so alt sind daß sie Warzen kriegen?

Neulich sah ich ein kleines Mädchen, das mit Papa Verstecken spielte. Das sie bis 50 zählen sollte fand ich etwas übertrieben, denn da wusste ich noch nicht: Dieser Typ wollte unbedingt gewinnen. Das Mädchen fing an zu zählen, da RANNTE der Vater los. Die Strasse runter und dann rechts. Ich musste an der Stelle links rum, guckte aber nochmal nach rechts: Papa war schon fast am Horizont angekommen, rannte aber immer noch wie ein Irrer. Wenn das Mädchen 50 erreicht wäre er schon eine Stadt weiter. Wie dieses Spiel wohl endete? Wahrscheinlich suchte das Mädchen 10 min. und ging dann nach Hause. Der Vater aber liegt jetzt noch im 9. Stock eines Rohbaus (wo man nur übers Baugerüst hinkommt) unter leeren Zementsäcken und freut sich über den Sieg.

Wisst Ihr, warum ich kein Fußballer bin? Klar, in erster Linie weil ich´s nicht kann. Aber auch weil Fußball echt eklig ist. Fußballer spucken die ganze Zeit. In anderen Sportarten spuckt NIE jemand. Aber Kicker sind wie Lamas, die können nicht anders. Wenn man da gegen Spielende gefoult wird fällt man in einen Speichelsumpf. Wenn die Spieler ganz nass sind, ist das nicht unbedingt Schweiss. Nee, nicht mein Sport.

Zum Schluss noch etwas, das ich loswerden muss. Manche Menschen ändern ihr Leben plötzlich total. Vom Junkie zum Iron Man, vom Nazi zum Aktivisten gegen Nazis, vom Bauklempner zum Spielsüchtigen. Dann sagen sie gern: „Und dann hab ich mich um 360 Grad gedreht.“, oder so richtig lässig: „Und dann hab ich einen three-sixty gemacht.“. Neulich im TV hat sich eine laut eigener Angaben sogar um 365 Grad gedreht. Liebe Menschen, die sowas sagen: Das ist falsch und Unsinn. Richtig heisst es, man hat sich um 180 Grad gedreht. Weil nach dem Drehen um 360 Grad steht man da wie vorher und die Richtung ändert sich nicht. Die Coolen unter Euch können ja one-eighty sagen.

So, mit diesen Infos lass ich Euch erstmal alleine. In der Pop-Ecke heute mal nichts. Ruhig ist auch mal schön.

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Lebenszeichen!

Piep!

Ich lebe noch, und allen geht´s gut. Also allen, die ich so kenne. Hatte so eine Blockade dass selbst die blockiert war. Natürlich habe ich Sachen erlebt. Erschreckende Sachen und Sachen die mit Fossilien überhaupt nichts zu tun haben. Aber das ist alles nicht mehr aktuell.

Also geht´s jetzt ganz business as usual weiter. Auch der 2. Teil Chili ist schon in Mache.

Um den Singer/Songwriter Howard Carpendale (heisst das nicht Parkett? Ein Carpenter ist ein Parkettleger) zu zitieren: Hello again! Und morgen gucke ich stundenlang, was Ihr so alles geschrieben habt.

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Gelungene Philosophie am Morgen

Heute morgen sahen wir eine Sendung über die Erforschung des Weltraums. Wie sie mit ihren albernen Raketen nur ganz kleine Strecken zurücklegen können. Sowas wie Enterprise ist noch unendliche Weiten weit weg.

Und da sagte ich:

„Die Erforschung des Weltraums heutzutage ist, als würde man das Meer erforschen wollen. Mit der einzigen Option, die Füße ins Wasser zu hängen.“

Whoah. Wenn man mit so einem Satz den Tag anfängt, lauern Literaturpreise überall.

Heute nix Pop-Ecke, mein Rechner macht keine Geräusche mehr. Gar keine.

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Draft-Frühjahrsputz

Ihr kennt das: Man fängt einen Eintrag an, kommt nicht weiter und speichert erstmal als Draft. Den man sich dann nie wieder anguckt oder gar weiterschreibt. Ich miste heute aus, aber alles löschen wäre zu schade. Also schmeiss ich Euch meinen Müll vor die Füße und hoffe Ihr habt Spaß damit. Here we go:

1: Heute morgen machte ich noch schlaftrunken den TV-Empfänger an und sah eine alte Freundin, die einen Baum fällte. Erst dachte ich, die sieht der nur sehr ähnlich, aber dann wurde ihr Name eingeblendet. Die hatte an einem Baumfäll-Seminar teilgenommen. Mit sowas rechnet man morgens nicht. Und man denkt wieder: Du kennst aber auch echt alle.

2: „War hier früher nicht mal ein See?“-„Ja, aber den haben Seeräuber mitgenommen.“

3: Beim Fotografieren von Schafställen muss man die Kamera scharf stellen

4: „Hey, Mr. Tambourine man, play a song for me.“. Dieser Titel wurde wahrscheinlich geschrieben als alle LSD geraucht und Haschtabletten genommen hatten. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Man kann mit einem Tambourine keinen Song spielen. Man kann so: schingschingsching oder: TSCHING! TSCHING! TSCHING!, oder so: TSCHINGtschingTSCHINGtsching mit einem Tambourine machen aber doch keinen Song spielen!  Das ist eine Beleidigung für Leute die wirklich Songs spielen, mit Triangel oder Laubbläser.

5: Warum sagt man eigentlich: „grottenschlecht“, oder: „unterirdisch schlecht“, wenn man Künstler, die nix können beurteilt, wie zum Beispiel Karies-Mülleimer-Westernstiefel. Ich finde, daß so Grotten und alles unterirdische diskriminiert werden. Grotten sind eigentlich ganz schön, man kann da mit dem Boot durchfahren, da tauchen und Sex haben wenn keiner guckt.

Unterirdisch ist alles was sich unter der Oberfläche verbirgt, auf der wir Menschen leben. Und das soll alles schlecht sein? Allein wie viele Maulwürfe und Springschwänze (gibt es wirklich) da beleidigt werden. Bergleute, Höhlentaucher, Leute, die lebendig oder auch tot begraben wurden: Alle werden durch den Begriff: „unterirdisch“ runtergemacht. Das ist geologischer Faschismus und muss ein Ende haben.

6: Seit eini (da hatte ich wohl keine Zeit)

7: Hey. Auch noch keine Symptome? Weiter so.

8: Heute musste ich ein Rezept beim Arzt abholen. Nix Corona-mäßiges, ganz normales Pervitin. Schon im Eingangsbereich wurde es lustig, ein Mann versuchte mit dem Ellenbogen eine Tür aufzuhalten und wurde dadurch in einer sehr dämlichen Haltung in der Tür eingeklemmt. Priceless.

9: Viele Menschen haben Angst, mal im Wald einem Wolf zu begegnen. Daher wurde neulich im TV erklärt wie man sich im Ernstfall verhalten sollte: Man soll sich möglichst groß machen, sich sehr langsam bewegen und dabei laut rufen. Ich hab das mal vor dem Spiegel ausprobiert und doch, das müsste funktionieren. Der Wolf lacht herzlich und dann kann man abhauen.

10: Da ich wegen Coronellia nicht jeden 2. Tag auf eine DJ-Asi-Schaumparty gehen kann und gut besuchte Orte vermeide um die Polizei zu schützen ( nicht, das die mich kontrollieren und dann von Jugendlichen angeriffen werden… ), sehe ich (noch) mehr TV als sonst. Da kommen einige Fragen auf:

Wenn diese ganze Online-Casino-Scheisse nur für Leute in Schleswig-Holstein erlaubt ist, warum muss ich dann IN NORDRHEIN WESTFALEN ca. 50 Spots pro Tag gucken? Meint Ihr, so könnt Ihr mich in das langweilige SH locken? Think again.

Viele Menschen denken jetzt in der Krise: Hm, ich hab heute nix vor. Da könnte ich mir doch bunte Kunststoffteile in die Körperöffnungen schieben. Und um dieses Loch zu stopfen (hihi) kommt viel Werbung für eben diese Kunststoffteile. Ich staune da immer: Wofür ist der kleine Nöppel? Für den Hintereingang? Seit rektalem Fiebermessen in der Kindheit habe ich auf sowas sowas von keine Böcke mehr. Und was macht man mit der Plastik-Kante mit Loch drin? Nee, für uns ist sowas nix. Frauchen und ich haben Oldschool-Sex ohne solche Artikel. Wir brauchen nur: Feuerwehrschlauch, Mistgabel, Autobatterie und einen Eimer Schweineblut – schon haben wir tollen Sex für den wir uns vor Gott nicht schämen brauchen.

So. Draft-Ordner sauber. Hoffentlich hilft das auch gegen mein: „Da hast Du schon drüber geschrieben.“-Problem.

Ok.

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Chilies selbst anbauen für Doofe. Teil 1.

Liebe Leser,

ich möchte Euch nicht als doof bezeichnen. Ich meine damit nur, daß selbst Nazis oder Marius-Müller-Westernhagen das auch auf die Reihe kriegen würden. Und ich möchte einleitend klarstellen: Ich erklär einfach nur, wie ICH das mache. Wenn jemand meint, es besser zu wissen: Ich mach das seit weit über 10 Jahren, meistens mit gutem Ergebnis. Los geht´s:

Das Wichtigste beim Chili-Anbau sind Chilisamen. Ohne kommt man nicht weit.

Obwohl ich mich eigentlich auf so 5 Sorten einschiessen wollte, ist bei den vielen hunderten Sorten die Neugier zu groß und ich bestell immer wieder neue. Für Samen gibt es sehr viele Seiten, einfach: „Chili Samen“ googlen. Hier sind auch selbst gewonnene Samen und eine „Wundertüte“ einer befreundeten Chili-Bäuerin mit dabei. Wie das mit dem Vermehren funktioniert kommt später. Ach ja, ich mach nur Chilies mittlerer Schärfe. Diese Hardcore-Sorten machen nur Anfänger. Kann man nicht wirklich was mit anfangen, eine Messerspitze und das Essen ist ungenießbar. Bei mittleren und fruchtigen Sorten sind immer Aromen mit dabei, von Ananas bis Vanille ist da alles möglich. Und genau darauf bin ich scharf (sic).

Ok, jetzt haben wir Samen. Wohin damit? Natürlich in die Erde. Aber auch das ist ein schwieriges Thema. Auf vielen Seiten schwören die Leute auf Anzuchterde. Das ist sehr teure Erde mit sehr wenig Nährstoffen, so daß die Pflanzen angeblich kräftig wurzeln. Für mich ist das ein Beutel Dreck für 6 Euro. Ich benutze die billigste Blumenerde, 1:1 mit Kokosfaser (gibt´s im Gartencenter, oft als Substrat für Terrarien) gemischt. Nährstoffarm und fluffig. Da wurzeln die Kleinen noch besser. Anfangs wird auch sonst kein Dünger eingesetzt.

Rein mit den Samen ins Substrat. Ich mach das so in Reihen. Und auch wenn manche das behaupten: Chilies sind KEINE Lichtkeimer. Genau wie bei der verwandten Paprika sollten die Samen schon so 2 cm tief in die Erde. Dann SEHR vorsichtig angießen. Warum das wichtig ist, kommt gleich. Manche empfehlen Heizmatten, meiner Meinung nach ist Zimmertemperatur ausreichend. Ist jetzt auf dem Bild nicht zu sehen, es kommt so ein Plastikdeckel (durchsichtig) drauf. Ich hoffe, Ihr habt genug Fantasie um Euch das vorzustellen. Und (rechts) ist es nach ein paar Tagen soweit: Willkommen auf der Welt!

Dann vergehen ein paar Wochen, in denen die Kleinen sehr langsam wachsen. Daher kommen die Samen auch schon am 15. Januar in die Erde. Was man hier nicht an Sonne hat, holt man mit Zeit raus. Viele Früchte ernte ich erst Mitte November.

Wenn die Kleinen soweit sind, bekommen sie sehr niedrig dosierten Dünger.

Jetzt sieht man, warum man vorsichtig angießen sollte. Alle Samen sind verschwemmt und ich weiß nicht, was was ist. Naja, sieht man dann später. Und wenn sie soweit sind wird´s Zeit, in eigene Töpfe umzuziehen. Aber damit geht´s im Teil 2 weiter.

So. So geht´s los. Wie´s weitergeht seht Ihr später in der Kausalkette.

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Müslikerzen.

Jetzt wollte ich eigentlich mit der: „Chilis anbauen für Doofe“-Serie anfangen, aber mein Telefon lässt nicht zu, das Bilder übertragen werden. Das war bis jetzt schon kompliziert, aber jetzt soll ich mich noch irgendwo anmelden und das funktioniert nicht. Scheiß-technisch.

Naja, dann gehts jetzt eben um einen Traum, den ich neulich träumte.

Ich war in einem Geschäft und wollte Kerzen kaufen. Es standen alle möglichen Kerzen im Regal. Naja, nicht ALLE möglichen, soviel Platz ist ja nirgends. Aber viele mögliche. Ganz links standen Kerzen, die viel teurer waren als die anderen. Dazu ein Schild: „MÜSLI! MÜSLI! MÜSLI!“. Ich fragte nach und bekam erklärt, daß das Müslikerzen sind. Wenn die gemacht werden kommt ins heiße Wachs ordentlich Müsli. Verschiedene Sorten, ganz nach Wunsch. Ich fragte, ob das nicht anfängt zu brennen oder stinkt und wurde mit dem Satz: „Du weisst nichts.“ gemaßregelt.

Seitdem frage ich mich, ob das wohl eine Marktlücke ist. So esoterisch-biologische Leute kaufen ja sogar Kerzen, die man sich in die Ohren steckt. Warum also nicht Müslikerzen? Und dieses Konzept lässt sich beliebig erweitern. Döner-Kebap Kerzen, Gulaschkerzen, Happy-Meal Kerzen. Alles ist möglich!

Ich werde die Kerzenszene jetzt noch einige Tage beobachten. Und dann werde ich sie aufmischen. Ich fang mit Kaugummi-Kerzen in der Fußgängerzone an. Und dann Trüffelkerzen, Fantakerzen und für die Veganer Sojakerzen. Man kann soviel in Kerzen tun.

Falls noch jemand mitmachen (also reich werden) will, meldet Euch. Platz ist in der kleinsten Kerze.

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Dreckige Nägel, Musikvideos und wat weiss ich noch.

27. Februar, irgendwo im Mittelmeer.

Hier bin ich gar nicht. Moment.

27. Februar, Bochum.

So ist es besser. Wie Ihr wisst, bin ich ein toller Hecht, der auch bei den Damen gut ankommt. Ich hab mehr Sex als Bill Gates Geld. Ohne Scheiss. Aber wie alle schillernden Persönlichkeiten habe ich ein Geheimnis. Ich habe einfach immer dreckige Fingernägel. Wenn ich mir die Fingernägel sauber mache, sind sie spätestens 20 Minuten später wieder dreckig.

Schon in der Schule bin ich regelmäßig mit meinen Fingernägeln aufgefallen. Manche nannten mich Totengräber. Später, als ich zu einem jungen Mann heranreifte, war ich in einem Billard-Verein. Dort wurde ich JEDESMAL ermahnt: „Beim Billard achten alle auf Deine Hände. Mit solchen Fingernägeln kommt das nicht gut.“. Also wusch ich mir die Hände mit Nagelbürste und machte Reste mit der Nagelfeile weg. Dann stieg ich auf mein Moped und fuhr zum Verein. Beim Ankommen hatte ich wieder dreckige Fingernägel.

Auch auf der Arbeit: Ich trage Arbeitshandschuhe die ich mit absolut sauberen Nägeln angezogen hab. Nach dem Ausziehen am Feierabend hab ich dreckige Nägel. Niemand versteht, wie das funktioniert. Man könnte mich mit absolut keimfreien und desinfizierten Händen in einen sterilen Raum sperren, mit gefesselten Händen. Nach ca. einer halben Stunde sind die Nägel dreckig. Ich schwör.

Wie geht man mit sowas um fragt Ihr jetzt. Ich dachte darüber nach, mir die Fingernägel schwarz zu lackieren. Aber dadurch lockt man Metrosexuelle, Transgender und all sowas an. Nur non-binäre nicht. Von non-binären habe ich erst vor kurzem erfahren. Das sind Leute die mit Geschlecht und Sex und so nichts zu tun haben wollen. Da frag ich mich warum sie sich non-binär nennen und so einen Aufstand machen. Habt einfach keinen Sex, entspannt Euch und haltet die Fresse.

And now to something completely different: Musikvideos. Beim Zappen lande ich oft bei MTV oder ähnlichem. Dabei ist mir aufgefallen, daß heutzutage Musikvideos scheisse sind. Immer nur Leute in komischen Klamotten, die vor farbigem Hintergrund tanzen. Sonst nix. Wenn man dagegen ein Peter Gabriel Video oder gar Michael Jacksons: „Thriller“ sieht, kommt das wie eine Kreativitäts-Überdosis. Heute gibt es sowas nicht mehr. Ob das an den Drogen liegt?

Jetzt noch was, was ich mir von der Seele schreiben muss. Gestern wollte ein Gartennachbar unsere Hecke schneiden (wir haben keine Heckenschere). Wir waren um 13 Uhr verabredet. Um 12:50 ruft Schwiegermutter an und schreit panisch ins Telefon: „Der Mann mit der Heckenschere ist schon hier! Wo bleibt Ihr denn?“. Ich erwiderte: „Wir sind um 13 Uhr verabredet und dann sind wir auch da.“. Und so war es auch, wir kamen mega-pünktlich. Der Mann mit der Heckenschere sagte direkt daß er auf Unpünklichkeit nicht so kann. Ich zeigte ihm mein Handy: 13:01. Trotzdem meckerte er weiter. „5 Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit.“, pflegte ein Ex-Chef von mir zu sagen. „Nur, daß im Vertrag was anderes steht.“, pflegte ich zu erwidern.

So. Soviel von hier. I like!

In der Pop-Ecke heute ein Musikvideo das was kann:

Schönen Tach noch.

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