Genitalien, Chips und Deutschland.

„In Norditalien ist das Wasser nur halb so nass, stimmt überhaupt nicht, war nur Spass.“

Mit diesem Zweizeiler, der um die Ecke kommt wie ein Einzeiler weil man hier beim Drücken der Return-Taste sofort 7 Zeilen weiter unten ist und das dann scheisse aussieht begrüsse ich Euch alle hier. Wenn Du hier aus Versehen draufgeklickt hast: Willkommen trotzdem.

Whack! und es war Frühling. Vor ein paar Stunden noch bei 9 minus an der Haltestelle gestanden und jetzt schon könnte man nackt rumlaufen. Das verkneife ich mir aber, der Neid anderer Männer kann zu Aggression werden. Und dann hab ich Probleme beim Wegrennen mit meinem Riesensack. Also lieber angezogen. Das ist übrigens überhaupt nicht witzig, ich bin durch meine Riesen-Genitalien schwer beeinträchtigt. Wenn ich morgens aufwache und falsch gelegen hab kann ich überhaupt nicht aufstehen weil all das auf mir liegt. Schon oft dachte ich nachts, da liegt noch jemand im Bett. War aber nur mein Schwanz. Es wird langsam echt zu prollig, ich wechsel das Thema.

Wenn man sich Kartoffelchips kauft, fällt die Entscheidung oft schwer. Mit Salz (hab ich jetzt erst falschgeschrieben. Slaz. Hahaaa! Slaz!) oder Paprika? Kessel-Chips oder welche aus konventionellem Anbau? Lays oder Funny? Oder doch Linsen? Es ist nicht einfach. Zum Glück waren ich und Frauchen im Chipsregal unterwegs, als ein sehr kleiner Typ uns um Rat fragte. Er wollte wissen, was denn die Hausmarke wäre. Wir zeigten ihm die Produkte mit dem K (Kaufland) drauf. Aber wir Nicht-Kaufland-Mitarbeiter gingen in punkto Service noch 3 Schritte weiter: Wir erklärten dem Zwerg ausführlich welche Produkte wir persönlich bevorzugen und warum. Er nahm dann gezielt ein ganz anderes Produkt. Was auch nicht Hausmarke war. Später, als wir unseren „stuff“ in das „car“ packten, rief jemand von weit her: „Tschüüüühüüüs!“. Wir erkannten einen vermummten Typen (Schal) weit weg und bevor wir uns wundern konnten klärte er auf: „Ich bin der mit den Chiiips!“. Na super, noch ein neuer Freund. Und zwar der mit den Chips. Was kann jetzt noch schiefgehen?

Ich habe eine Woche Urlaub, gleichzeitig wird´s Frühling. Gott mag mich anscheinend. Schon gestern war ich fleißig im Garten und jetzt gleich geht´s weiter. Die Chilipflanzen sehen jetzt schon prächtig aus und gleich kommen auch die Tomatensamen in den Torf. Außerdem mach ich dieses Jahr mal wieder Kakteen. Ich hab Samen von einer Sorte die hellblau ist. Das wird der Hingucker überhaupt. Und ich werde meinen ersten Graffitti-Versuch starten, Wand der Gartenhütte. Ok, ich habe vorher schonmal Graffitti gemacht. Dafür hat mich ein Polizist erst mehrfach geschlagen und dann nüchtern in die Ausnüchterungszelle geschmissen. Ich hab meine Lektion gelernt. Graffitti nur, wenn keine Polizei in der Nähe oder man zahlenmäßig überlegen ist. Das damalige Graffitti war auch nicht sehr kreativ, dafür sehr provokant: DEUTSCHLAND VERRECKE. Heute, wo ich alt bin und alles mit etwas mehr Distanz (so 2 Meter) sehe, finde ich diesen Slogan doof. Deutschland soll nicht verrecken. Ich wohn ja mittendrin und wenn Deutschland verreckt hab ich 24/7 voll den Gestank hier. Neenee, leb mal schön weiter, Deutschland. Das wär doch ein toller Satz für die AfD. Leb weiter, Deutschland während wir hier nicht so klarkommen. Ist nur ein Vorschlag.

Schließen möchte ich meinen Aufsatz mit einem subliminalen UND unterschwelligen Gruß an Lisa. Die ist neue Leserin hier. Hat sie auf jeden gesagt. Wehe wenn nicht.

Heute in der Pop-Ecke: Meshuggah. Ich werde nie aufhören mich zu fragen wie die sich ihre eigenen Songs merken können.

 

 

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Meine tote Tante wurde verbrannt und vergraben!

Heute morgen wurde die Urne mit meiner verbrannten Tante drin beerdigt. Der spärliche Rest der Familie ( wir sterben aus, weil wir uns nicht fortpflanzen. Das ist gelebtes No Future ) war auch da.

Wider Erwarten fanden wir sofort die richtige Trauerhalle. Die Urne war dunkelgrün mit so Gold dran. Mädchen brauchen Glitzer. Die Rede war ganz gut, religiöses Zeug wurde weggelassen da wir zwar alle an etwas glauben, jedoch nicht an was in den Märchenbüchern ( Bibel, Koran usw.) steht. Es ging mehr um ihr Leben.

Mitten im Krieg (1934) und in Bochum geboren, dadurch öfters umgezogen oder evakuiert worden aber letztendlich wieder in Bochum gelandet. 40 Jahre bei der Polizei gearbeitet (der einzige Cop der in meine Wohnung durfte), dann den Ruhestand mit ihrem Freund genossen. Ihr erster Freund, btw. Hat sie erst mit über 50 kennengelernt. Auch Bulle, auch schon tot. In diesen beiden Fällen freut mich das kein bisschen.

Nach der Rede wurde dann die Urne beigesetzt. Dazu mussten wir sehr sehr weit laufen. Onkel Rudi mit seinem Rollator war aus dem Rennen und wurde schonmal in die Gaststätte gebracht wo es später Leichenschmaus gab. Es gab dann da auch Teile von Tierleichen, das war schon gut durchdacht.

Die, die noch laufen konnten schlichen also hinter den Urnenträgern her. Der rechte sah aus als ob er jeden Moment auch beerdigt werden muss. Ich kann Alter nicht gut schätzen aber ich sage mal 120. Als wir nach gefühlten 2 Stunden endlich ankamen stand da ein Friedhofsmitarbeiter der ein ganz alter Kumpel von mir ist. Ich kenn hier einfach jeden.

Die Urne wurde in ein Loch getan, die Träger schmissen ihre Handschuhe mit rein. Kosten ja nix. Da wir keine Handschuhe hatten, schmissen wir Rosen rein, die wir vorher bekommen hatten. Endlich war ich diese Rose los. Es fiel noch der Satz: „Jetzt kann sich noch jeder persönlich verabschieden.“, und sofort waren die Friedhofsleute wie von Zauberhand wech. Mit ch.

Ab ging´s zum Leichenschmaus. Es gab erstmal eine sehr seltsame Suppe. Ich frage mich immer noch ob diese weißen Dinger Markklösschen, Weißwurststücke oder Eierstich waren. Vom Geschmack her hätten sie alles sein können. Das war wie eine Botschaft: Sei, was Du willst. Ich trank Kaffee und war neidisch auf eine andere Trauergesellschaft die alle Bier getrunken haben.

Fazit: Ist eigentlich ok, diese alten Rituale mitzumachen. Man verabschiedet sich und kann danach wieder nach vorne gucken. Ich hab mir vorgenommen dieses Jahr auf die Kirmes auf den Düsseldorfer Rheinwiesen zu gehen. Da war meine Tante immer mit mir als ich klein war und das waren immer sehr schöne Tage. Da sag ich dann endgültig Tschüssken. Godspeed, Tante Margot.

 

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Großes ausländisches Kino.

Und schon wieder ein Eintrag. Täglich bekommt Ihr hier jetzt was geboten, einfach super dieser Blog. Durch die Quantität leidet die Qualität zwar etwas, aber das ist ganz normal. Die Tagesschau kommt ja auch alle paar Stunden und ist lange nicht so gut wie der Film: „Die Familie mit umgekehrtem Düsenantrieb“, der in vielen Milliarden Jahren nur einmal neu rauskam.  Diesen Film kann ich nur empfehlen, ist ein japanischer Film. Aber keine Angst, ist ab 6. Es werden also keine Tiere in Körperöffnungen eingeführt oder ähnliches. Da muss man aufpassen bei japanischen Filmen, die sind oft schwerkrank.

Das Gegenteil davon sind französische Filme. Die sind immer sehr künstlerisch und ziemlich merde. Minutenlange Einstellungen wie ein Typ auf einer Straße immer näher kommt. Oder 3 Minuten lang ein See, bis dann endlich jemand da lang läuft. Meine Mutter war mal im Kino, französischer Film namens: „Mein Essen mit schlagmichtot“. Der hieß nicht ganz so, aber ich hab den Namen vergessen. Die ganzen 90 Minuten EINE Einstellung und zwar ein Tisch. Wo sich 2 Leute beim Essen unterhalten. Das Leben der Franzosen muss sehr Adrenalin-geschwängert sein, wenn sie mit sowas ihre Freizeit verbringen. An Frankreich ist mir außerdem aufgefallen, daß es dort scheinbar keine Punk oder Hardcorebands gibt. Das einzige punkige was mir aus Frankreich einfällt ist dieser Vogel:

und der Brüller ist das jetzt auch nicht. Die einzig erkennbare Provokation ist die rosa Lederjacke. Ich weiß ja nicht was der singt, vielleicht ist der Text ja der Hammer. Handelt vielleicht von einem Typen, der langsam immer näher kommt. Im Nebel. Viele Minuten lang.

Is alles immer noch besser als Hollywood, da gibt´s eigentlich nur einen Film. Und den in vielen Variationen. 90 Minuten ist es turbulent, dann verlieren die Bösen. Der Hauptdarsteller trifft unterwegs den Soulmate UND idealen Sexualpartner (ich rede nicht von Gayporn, ich nenne alle männlich aus chauvinistischen Gründen) und am Ende sind alle happy. Oft vor Zäunen. Da müsst Ihr mal drauf achten, wie viele Happy Endings vor Zäunen stattfinden. Schon oft rief ich am Ende des Films: „Ahhh, der Happy-End-Zaun! Jetzt ist gleich Ende!“, und hatte recht.

Türkische Filme sind eher selten. Im Original ist der Ton nämlich so übersteuert das man nix versteht und ergo nix synchronisieren kann. Wenn ich früher versehentlich auf TRT gezappt hab, dachte ich immer: Und jetzt gleich hat der Fernseher überhaupt keinen Ton mehr. Die Türken am Mischpult denken anscheinend: Viel hilft viel, alles auf 10.

Üntermüzzo, wo wir gerade bei Türken sind. Ich redete heute mit Mohammed. Nein, nicht dem Propheten sondern dem Arbeitskollegen. Da überlegte ich ob es nicht eine gute Idee wäre, Zahnpasta für Moslems auf den Markt zu bringen: MohamMED. Würde ja ein Drittel der Weltbevölkerung kaufen. Könnte man auch: „mit viel scharf“ machen.

Zurück zu ausländischen Filmen: Fällt mir nix mehr ein zu. Reicht ja auch jetzt. Vielleicht mach ich mal einen 2. Teil. Wenn ich für jedesmal wo ich das gesagt habe einen 2. Teil hätte, hätte ich bestimmt 80 Teile. Also zweite.

 

 

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Mitarbeiter, Kälte, Nutten. Und Mode.

Heute hat mir ein Mitarbeiter ein posting eines anderen Mitarbeiters gezeigt. Da erzählt er das er Whatsapp gelöscht hat, weil die von Facebook aufgekauft wurden und er nicht „ausgelesen“ werden möchte. Das posting war auf Facebook. Was will man dazu sagen?

Mit einigen anderen Mitarbeitern bin ich übereingekommen daß wir alle sehr unbekannte Rockstars sind. Wir haben alle mal Musik gemacht, wurde zwar nix draus aber den Lebensstil könnten wir. Drogen, Alkohol, Nutten und Hotelzimmer kaputtmachen hätten wir drauf. Vielleicht machen wir ein Bandprojekt wo wir gar keine Musik machen sondern nur Hotelzimmer platt. Wir suchen nur noch eine Plattenfirma wo wir dann die Rechnungen hinschicken können. Hat da jemand hier Kontakte?

Es ist kalt draußen, wie vielleicht schon einigen hier aufgefallen ist. Ich mach dann so Autosuggestion an der Haltestelle. Ich stelle mir vor, in meinem Brustkorb wäre ein heißer Stein (man kann auch andere Wärmequellen nehmen. Aber nicht zu heiß, sonst gibt´s Sodbrennen.). Das hilft echt etwas. Wenn ich auf der Arbeit ankomme stelle ich mir vor, es wär ein Hotelzimmer mit Alkohol, Drogen und Nutten. Und da stösst meine Fantasie an ihre Grenzen. Geht einfach nicht. Mein Boss ist so gar nicht Nutte.

Nun zu meiner aktuellen Fashion-Kritik. Jeans mit Löchern an den Knien sind ja gezz in. Und die Teens frieren. Das ist gar nix neues, das war in den 80ern unter Metalheads verbreitet. Ich war auch einer, hatte das also auch. Aber wir haben die Löcher noch selbst gemacht bzw. uns bei Skateboard-Stürzen verdient. Und im Freibad sahen wir dann komisch aus mit den braungebrannten Knien zu käseweißen Beinen.

Themawechsel: Das nächste Thema fehlt irgendwie. Da hat einer meiner Angestellten wieder Mist gebaut. Mann!

Noch ein, zwei Takte Musik. Für Eure Ohren.

 

 

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Das hier ist der Titel für den aktuellen Eintrag.

Hallo, Frauen und Männer !

Ich hab in den letzten Tagen vieles erlebt. Ich schreib das jetzt hier nieder, damit Ihr an meinem Leben teilhaben könnt. Wenn Ihr das nicht möchtet, kein Problem. Dann sag ich nur fuckoff, Ihr seid beleidigt und ich setz noch ein pissoff drauf. Bitches.

Auf der Arbeit läuft es mehr als gut, ich vertrete morgen schon zum 2.Mal den Vorarbeiter. Ich bin Ansprechpartner für fast alle und weiß nix. Das klappt auch ganz gut, nur ein Mitarbeiter neigt dazu zu schreien. Das mag ich überhaupt nicht, wenn er das nächstemal schreit werde ich ihm sagen er soll sich Hilfe suchen. Normale Leute kommunizieren in normaler Lautstärke.

Ich mag diese Firma sehr, es ist unerklärlich wie die Profit machen. Nur Chaos. Die Geschäftsleitung hatte jetzt die Idee, das wir auch Samstags arbeiten. Machen wir seit Monaten, hat wohl niemand mitbekommen. Für eine Abteilung sind jetzt schon 4 Zeitarbeiter gekommen und gleich wieder abgehauen. Rekord war bis zur Mittagspause.

Wenn ich da Ersatz-Vorarbeiter bin muss ich auch immer drauf achten, das T. nicht abdreht. T. ist ein relativ aggressiver junger Mann den alles nervt. Ich komm aber gut klar mit dem, der hängt mit Bandidos ab und vielleicht lern ich die auch noch kennen. Immer wieder was neues. Kriegste kein Alzheimer.

Als ich gestern an der Haltestelle stand kam ein Bus. Den ich nicht nehme. Ich nehme einen anderen. Trotzdem blieb der Bus da stehen, mit Warnblinklicht an. Ich fragte mich, ob wohl der Busfahrer nicht weiß…aber dann kam er persönlich. Er fragte mich auf eine, ohne Behinderte diskriminieren zu wollen, halb-Mongo-Art: „W,W,W,W,Willst D,D,D,Du bei m,m,m, mir mitfahren?“. Ich sagte: „Nee, ich nehm den 69er.“, und dachte: „Selbst wenn, jetzt nicht mehr.“. Macht der das an jeder Haltestelle?

Meine Tante ist gestorben. Godspeed, Margot. Warst ein lustiger Mensch.

Es soll ja jetzt richtig kalt werden. Darum hab ich mir vorgenommen zu frieren. Müsste passen.

Soviel zum Hier und Jetzt in meiner Welt. Jugendgefährdende Sachen hab ich ausgelassen. Und Porno auch. Ergo ein langweiliger Eintrag. Was willste machen.

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Schloss.

Schloss. Hätte ich Schluss geschrieben wär ich schon wieder draußen. Aber hätte das wohl nicht veröffentlicht. Hätte, hätte, Limette. Wir bleiben straight beim Thema Schloss. Zwischenrufe bleiben erlaubt, solange Ihr die Fenster dabei auf lasst. Der psychiatrische Dienst kommt mir etwas zu entspannt vor in letzter Zeit. Die brauchen retards, wie der Engländer sagt. Retard = so richtig behindert. Hier heisst retard auf Tablettenpackungen, das der Wirkstoff nach und nach freigesetzt wird. So wie ein Kasten Bier beim Grillen. Den trinkt man ja nicht in 2 Minuten. Man nimmt sich ca. 1 Stunde Zeit dafür. Und dann benimmt man sich wie eine retarded person. So schliesst sich der Kreis.

Wie the motherfucking hell ist denn der Autor (Ich) auf dieses Thema gekommen, fragt sich so mancher Leser jetzt. Es ist so simpel wie einfach: Ich fand ein Vorhängeschloss vor dem Haus auf der Wiese an der Strasse auf dem Weg zum Nagelstudio wo ich so oft langfaaaahhhhr.

Auf dieses Vorhängeschloss waren keine Namen graviert, auf jeden nicht in großen Buchstaben. Die hätte ich sonst im Stehen gesehn, gebückt habe ich mich nicht. Das mach ich draußen nie, es gibt immer Aufruhr weil mein Arsch so perfekt ist. Frauen werden neidisch, Männer werden schwul. Nervig.

Zurück zum ursprünglichen Thema: Schloss und Schlösser. Das wär ein guter Name für eine daily soap über Schlüsseldienst-Mitarbeiter. Untertitel: Das wird auf jeden Fall nicht billig. Man kann aber was gegen die Schlüsseldienst-Mafia tun. Man ruft sie an und wenn sie die Tür offen haben ruft man die Polizei. Und sagt man kennt die gar nicht. Was für ein erfrischend turbulentes Durcheinander es dann gibt ist besser als Fernsehen.

Back to life, back to Schlo-ho-ho-hoss. Ich war als ganz kleiner Peavy mit meine Moddey und Kindergarten auf Schloss Burg. Schon mit 4 Jahren fand ich den Namen bescheuert. Schloss Burg. Ja was denn nun? Es war mehr Schloss als Burg, und Moddey und ich verloren den Anschluss und verirrten uns. Wir gingen durch sehr viele Räume, hinter denen sich weitere Räume verbargen. Es dauerte recht lange bis wir da wieder rausfanden. Seitdem betrete ich keine Wohnung über 3 Zimmer, Küche, Bad.

Um das Fahrrad zu sichern nimmt man auch ein Schloss. Das teuerste was man kaufen kann hält dem Fahrraddieb 20 Sekunden stand. Das ist so, weil in TV-Sendungen regelmäßig gezeigt wird wie man´s am besten macht. Das erinnert mich an was, in TAFF zeigen sie gleich wie man Meth kocht. Muss mich beeilen hier.

Heulen wie ein Schlosshund. Heulen die besonders laut? Was ist ein Schlosshund überhaupt? Erinnert mich wieder an was, ich wollte googlen ob es Wasserfische gibt. Weil wenn wär das echt ein doofer Name.

So, dieser Eintrag ist fertig. Schloss mit lustig jetzt.

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Der Voice of Germany Skandal oder warum Rückschruppen nicht hilft

Und wieder was aus dem Bereich public transportation. Man erlebt da aber auch ständig was. Ich hab da richtig Mitleid mit Autofahrern und ihrem langweiligen Weg zur Arbeit. Die können vielleicht während der Fahrt Musik hören, rauchen, trinken, Koks ziehen und masturbieren aber das wiegt nicht meine Erlebnisse auf. Auf jeden versuche ich mir das einzureden. So wie Obdachlose über Freiheit…ich schweife ab.

Heute morgen, 5.27am. Ich stieg tollkühn in den Bus, und gleich 2 Busfahrer begrüßten mich. Der am Steuer war nämlich ein Neuer (die Rechte auf diesen Titel hat Gunter Gabriel). Und der daneben stand sollte auf den aufpassen, nicht das der abhaut. Und er sagte ihm auch wo er überhaupt lang muss.  Der Kutscher kannte also nicht so den Weg.

Aber pfiffig und gewitzt versuchte er dieses Manko mit persönlichen Anekdoten und Kommentaren zur aktuellen Umgebung („Hier ist ein Reiterhof.“ Kann man wohl von ausgehen wo es doch in NRW nur ganz wenige wilde Pferde gibt.) auszugleichen. Sein Aufpasser war schon sichtlich angepisst.

Zweimal bog der Bus-Azubi falsch ab, abgelenkt durch sein eigenes Gelaber. Sein Anleiter wurde sauer: „Mit links mein ich links!“. Durch das Zurücksetzen und Rangieren verloren wir Zeit und in der Fantasie sah ich meinen Anschlussbus schon wegfahren. Und wirklich, mein Bus stand da schon als wir ankamen. Geistesgegenwärtig as fuck rief ich nach vorne: „Könnt Ihr den 62er anfunken, das der auf mich wartet?“. Der „Fahrer“ machte einfach hinten die Tür auf. So musste ich hinten um den Bus rum und VOR dem anderen Bus her, hoffend das der mich sieht und nicht losfährt. Ich will mal spektakulär sterben und nicht bei so einer Kacke.

Der Rest der Fahrt verlief ok. Auf der Arbeit hörte ich, ich würde Montag Ärger bekommen, weil ich Freitag pünktlich Feierabend gemacht habe. Ich hatte neulich erst Ärger weil ich mir einen Kaffee geholt habe. In dieser Firma kann man Ärger für atmen bekommen, scheint mir. Aber Ihr kennt mich, sowas prallt von mir ab und/oder läuft an mir runter. Mein Leben ist besser als denen ihrs. Sollen sie sich in der Firma wichtig machen, sonst haben sie ja nix, die armen Säue.

Um 11 am hatte ich dann auch den Hals voll von dieser Woche und beendete sie. Als ich dann umstieg waren wieder die beiden von heute morgen im Bus. Der „Fahrer“ redete immer noch über sein Leben (der hat aber mal wirklich viel ausprobiert was alles nicht so lief) und der Anleiter sah verzweifelt bis suizidal aus. Der hatte sich echt die letzten 5,5 Std. diesen Käse angehört. Sowas kann einem doch niemand bezahlen.

Fazit: Manche angehende Busfahrer sollten sich einen Opel Corsa holen und das Maul halten. Der Opel Corsa ist optional. Der Autor wundert sich gerade wie der hierhin…ich geh jetzt pennen. War ne lange Woche.

Den folgenden Song sollte man sich mal in Ruhe anhören:

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Fast alles über Sonnenmilch

Jetzt, in der kalten Jahreszeit, wo es und man friert ist Sonnenmilch für viele ein sehr unwichtiges Thema. Die Menschen denken fast gar nicht über Sonnenmilch nach und nehmen beim Einkauf nur welche mit wenn sie betrunken sind. Warum also dieses Thema? Was ergibt es für einen Sinn im Februar was über Sonnenmilch zu machen?

Das hat mehrere Gründe, genau genommen keinen. Aber ich frage: Warum nicht? Is ja bald oder jetzt schon Karneval. Die einen ziehen sich bescheuert an, andere machen Einträge über Sonnenmilch. Da simma daBHEEII.

Echte Sonnenmilch gibt es nicht, das ist ein Mythos. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden das man die Sonne nicht melken kann. Selbst wenn man könnte wäre das eine sehr aufwendige Sache und Sonnenmilch dadurch sehr teuer. Ein Tropfen würde soviel kosten wie ein paar tausend Spielkonsolen aus Gold. Oder ein Wochenende mit mir.

Den Geruch von S. (ich kann das Wort heute nicht mehr schreiben, das Maß ist voll) verbindet man mit Urlaub am Meer oder wenigstens Freibad oder gerade mal Balkong. Aber auf jeden Sonne. Und so vertreiben viele den Winterblues indem sie sich mit einem Wattestäbchen Sonnenmilch in die Nase schmieren. Achtung: Das läuft wieder raus und sieht dann unvorteilhaft aus.

In der Nase zwar nicht, aber auf der Haut ist der Lichtschutzfaktor sehr wichtig. Nachts kann man einen niedrigen nehmen aber wenn die Sonne scheint sollte man den höchsten Lichtschutzfaktor kaufen den man kriegen kann. Alleine schon um am Strand den Höchsten zu haben. Das ist fast wie am Strand den Größten zu haben. Mit dem höchsten Lichtschutzfaktor ist man überlegen. Man bleibt am längsten in der Sonne und trotzdem kriegen nur die anderen Hautkrebs. Ein tolles Gefühl.

Ich persönlich benutze nie S., meine Haut macht das selbst. Ich bekomme NIE einen Sonnenbrand. Außerdem finde ich alle Cremes und Öle usw. eklig. Ich schmiere mich mit nix Schmierigem ein. Das solltet Ihr aber nicht nachmachen, dafür muss man seine Haut jahrelang trainieren. Ich hab mein Hauttraining ca. 1986 gestartet, im Freibad Bochum-Werne. Absichtlich überdosierte ich Alkohol um in der prallen Sonne schlafend meine Haut abzuhärten. Und es funktionierte, ich hatte zwar hohes Fieber danach und war sehr verwirrt aber kein Sonnenbrand.

Ich hatte mal ein Muttermal am Bein, das sah aus wie Australien (Form). Um meine Haut mal wieder an ihre Grenzen zu bringen hielt ich das Bein beim Mitfahren an einen Motorrad-Auspuff. Es roch nach Grillparty und sah relativ schlimm aus weil die Haut am Auspuff geblieben ist. Danach sah das Muttermal eher aus wie Mexico. Seitdem ist meine Haut stärker und stärker geworden, letzte Woche war ich in einem Haus in dem es vor Jahren gebrannt hat und ich spürte keine Hitze. Nochmal: Nicht nachmachen!

Soviel zum Thema für´s Erste. Unser musikalischer Gast in der Pop-Ecke ist mal wieder Macka.B. . Mit einem rassistischen Lied, er macht sich über Weiße lustig weil die Sonnenmilch brauchen. Dafür beißen wir uns im Kino beim Schokolade-essen nicht in die Finger. 🙂

 

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Telefon, Tattoo und alte Ideen für Filme.

Schönen Sonntach, Ihr Menschen. Ich fang gleich mit dat Schlimmste an: Ich werde mich wohl schon wieder von meinem Mobiltelefon trennen müssen. Ich weiß gar nicht mehr, das wievielte es jetzt ist. Ich hab kein Glück mit den Dingern. Andere spielen den ganzen Tag mit ihren 150 Apps rum, ich bin schon froh wenn die Uhr funktioniert und man ganz vielleicht telefonieren kann.

Bei meinen letzten Telefonen funktionierten die meisten Apps gar nicht. Wenn man sie anklickte hieß es sofort: Leider wurde Google Play Store beendet. Wahrscheinlich weil ich die Android Version IQ 0,5 drauf habe. Die Taschenlampe funktioniert. Hat ja auch nur 1 bit.

Jetzt ist außerdem noch ein wirklich elementares Problem aufgetaucht: Das Telefon kann keine Geräusche mehr machen. Das entspannt den Alltag zwar erst, dafür ruft man ständig zurück um zu erfahren das nix wichtiges war. Auch ist es nervig beim Warten auf einen Anruf das Telefon anzustarren. Vibration? Schon lange nicht mehr. Genau wie die Helligkeit des Displays, das macht das Telefon wie es meint. In der gleißenden Mittagssonne leuchtet es mit wasweißichwieviel Lux, nachts bräuchte man die Taschenlampe. Nur das die vom Display weg leuchtet, nicht drauf.

Ich dachte vielleicht ist ja was mit der Kopfhörerbuchse, suchte extra Kopfhörer raus und tat Musik aufs Handy. Mit Kopfhörer hört sich die Musik jetzt an als wäre man auf Chloroform. Da hat man tierische akkustische Hall-Effekte. Woher ich das weiß? Bücher.

Also wird auch dieses Telefon in die ewigen Jagdgründe verschoben, da kann es dann Urahnen (Nokia 5510, C64, Atari 2600) treffen und mit ihnen zusammen jeden Abend abstürzen. Ich aber werde wieder auf der Suche sein. Nach dem einen Mobiltelefon was telefonieren kann, mir die Uhrzeit anzeigen, Geräusche aufnehmen, Fotos machen und ganz vielleicht sogar mal ein Telespiel ermöglichen. Ich will ja noch nicht mal Internet, da hab ich unterwegs keine Zeit für.

Was auch nicht unbedingt richtig lief aber Spaß machte: Ich bekam ständig Anrufe von Menschen, die Frederic sprechen wollten. Diesen Frederic kenne ich weder, noch bin ich er. Das interessierte die Anrufer meist nicht, es wurde in den Hörer gebölkt: „HEEEYYY FREDERIC HIER IST DER JOOOOCHEEEEN!“, oder ähnliches. Ich bekam auch eine SMS von S., wohl eine dem Frederic bekannten Person. Sie sagte mir das der Hustenanfall jetzt vorbei ist. Ich konnte nicht widerstehen und antwortete: „Right on, Bitch.“. Und dafür musste sich bestimmt Frederic was anhören. Hoffentlich reißt der Kontakt zu Frederics Freunden durch ein neues Telefon nicht ab. Wir lernen uns ja gerade erst kennen.

Aber jetzt mal Schluß mit Telefonie und rübergeschwenkt zu einem ganz anderen Thema: Ich habe einen Tattootermin, mein bisher dickster, so 5 Stunden am Stück. Hätte ich auch in 2 Sessions a 2,5 Std. machen können aber dann nennen sie mich vielleicht nicht mehr: „die Definition von Hardcore“, und das würde mir fehlen. Der Termin ist jeden Moment, nämlich am 13. Juni. Noch lange hin, aber ein hoffnungslos ausgebuchter Tätowierer (bzw. Tätowiererin in diesem Fall) bedeutet ja Qualität. Wenn man am selben Tag dran kommt sollte man schnell abhauen. Natürlich gibt´s keine Vorschau von der Vorlage, am 13. Juni seht Ihr´s auf mir.

Schließen möchte ich mit einer Art Film-Idee-Kritik. In den Kinos läuft ja jetzt DOWNSIZING:

Was ne lustige neue Idee, Menschen schrumpfen damit es mehr Ressourcen gibt. Oder Moment, da war doch was…1986…auf der „Bedtime for Democracy“ von den Dead Kennedys: Shrink.

Shrink

If only people could shrink
Our world wouldn’t be so overcrowded
Bring ourselves down to size
There’d be so much more food to go ‚round

Why don’t we build a machine
With all the know-how of the industries
We put a man on the moon
On earth we’ll need more room to breathe real soon
Oh

Drink your vaccine and let’s shrink
And bring your poodle so it doesn’t eat us
The roads will be so wide
No traffic jams when we’re half a foot tall
Bring what you need down here
We’ll shrink it all by microwave
Don’t want to die like dinosaurs
We’ll have enough resources to go round

Oh

So now you’ve made the big shrink
Meanwhile we’ll keep acting big
We well-bred beautiful people
Who says we have to go too?
Cops and Mason businessmen
Were exempted from the ovens
As if you weren’t already.
The rest of you are all our termites now

Oh

 

Tja, alter kalter Kaffee. Wär der Song wenigstens auf dem Soundtrack…

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Wichtig auf schnell

Ich muss schnell machen hier jetzt, hi erstmal, sorry voll unhöflich von mir aber Zeit ist echt knapp, ich muss jetzt gleich zu einem Kollegen…wie spät ist denn jetzt? ACH DU KACKE, das schaff ich nicht mehr. Mindestens 5 Minuten komm ich zu spät. Obwohl ich ein pünktlicher Mensch bin, sehr sogar. Ich hasse es, zu spät zu kommen. Trotzdem will ich den Eintrag hier noch eben…ich muss ja auch noch zur Bank! Sonst renne ich morgen mit fast mehr als nix durch die Gegend. Und vielleicht will ich mir beim Bäcker ja ne Rosinenschnecke holen in der Pause. Daher muss ich auch noch zur Bank. Das jetzt nochmals zu schreiben war genau so eine Zeitverschwendung wie auf die Zeitverschwendung hinzuweisen. So schaffe ich das nie. Ich muss mich echt beeilen, langsam. Oder sogar schnell. Ich muss Gas geben. In diesem Eintrag wird endlich mal das Thema…Moment. Habe ich mich um eine Stunde vertan? Dann hätte ich noch…nee, wir hatten ja gesagt halb acht. Passt. Bzw. passt es garnicht, ich schaff das zeitlich nicht. Naja, ich mach eben den Eintrag und bin draußen. Ratzfatz, Rubbeldikatz, Schisselapeng, Tschingderassabumm. Es geht heute um…jetzt sagt Frauchen, wir fahren in 10 Minuten. Da muss ich jetzt echt…ich hab noch total dreckige Fingernägel von der Arbeit, sieht asi aus. Aber da hab ich keine Zeit für, ich will ja eben noch den Eintrag fertigmachen. Jetzt aber voll konzentriert, wie auf Koks und Meth und Speed zusammen. Dann fluppt das. Heute offenbare ich hier…jetzt muss ich los. Ich mach einen 2.Teil, versprochen.

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