Berlin. Tag 4.

Wir hatten nur einen festen Termin, Kuchen essen bei der Politik, also fuhren wir vorher einfach mal mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor. Unterwegs eine echt gut gemachte Fassade:

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Am Tor angekommen waren wir einer Meinung: Sieht aus wie im Fernsehen. Viel interessanter fand ich dieses Fahrrad, was da so rumstand:

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Bestimmt lustig mit Kumpels und betrunken. Wie das mit all den Ketten und Ritzeln wohl funktioniert, darüber denkt man besser gar nicht erst nach.

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Ein russisches Denkmal, recht groß. Zum Vergleich: Der gutaussehende Herr in schwarz bin ich. Und ich bin ja schon groß, das sind etliche Zentimeter. Warum dieses Denkmal da steht – keine Ahnung, die Schrift ist russisch. Ein Russian-only Denkmal. Sogar mit Panzern…

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…und Flak-Geschützen verziert. Diese verrückten Vodkatrinker.

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So viel Berlin hatten wir schon gesehen, aber eins fehlte noch: Wir mussten natürlich eine Original Berliner Currywurst probieren. Die kostet da soviel wie eine Wurst mit vierfacher Pommes hier. Was wir bekamen grenzte an groben Unfug. Eine ANGEBRATENE BOCKWURST (genau wie bei dem unkonsumierbaren CURRY KING von Meica. Da haben die also die Idee her.) mit TOMATENSAUCE die geschmacklich ein kleines bisschen besser als Wasser war und absolut geschmacksneutralem „Curry“-Pulver (ca. 15 g pro Portion). Und als ob dieses „Gericht“ nicht schon laut genug schreien würde: „Wirf mich weg!“ bekamen wir als Beilage ein MILCHBRÖTCHEN. What the.

Ok, die Currywurst mag in Berlin erfunden worden sein. Im Ruhrpott wurde sie zum leckersten FastFood überhaupt perfektioniert. In Berlin wird immer noch die allererste Version verkauft, die irgend so ne Omma im Suff zubereitet hatte vor langer Zeit. Und diese Perversion einer Currywurst bekommt sogar ein eigenes Museum. Nicht zu fassen. Liebe Berliner: Wenn ihr Currywurst so toll findet dann lernt doch einfach mal sie zuzubereiten. Naja, die Spatzen haben sich über das Milchbrötchen gefreut.

Beim Aufregen über die Wurst lernten wir eine echte Berlinerin kennen: Eine 80-jährige Flaschensammlerin. Gut drauf und viel zu erzählen. Und dann war´s auch schon soweit: Die gläserne Kuppel sowie Kuchen warteten. Wenn der Berliner Kuchen so wie die Currywurst ist gibt´s bestimmt Stockbrot dachten wir.

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So sieht´s aus wenn man in der Kuppel rumläuft. Wenn man endlich drin ist, man wird genau kontrolliert und Horden von Touristen die kein deutsch können halten alles auf. Man kann ganz hochgehen und dann auf der anderen Seite wieder runter. Oder umgekehrt. Ganz oben:

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Erinnert an das Raumschiff Orion. Und so sieht´s aus wenn man von ganz oben so innen runter knipst:

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Danach ging´s ins Cafe Käfer, wo schon Kuchen lauerte. Und dieser Kuchen war einer der besten Kuchen überhaupt:

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Kirsche/Zitrone/Lavendel. Man kann Lavendel essen. Das ändert alles.

Den Rest des Tages wollten wir in Kreuzberg verbringen. Nach einer weiteren Reise mit verschiedenen Öffentlichen (wir haben viel zu viel Geld für einzelne Fahrscheine ausgegeben. Nächstesmal ne Wochenkarte.) und ordentlich durchfragen landeten wir am Kottbusser Tor. Da ist es ganz hart und gefährlich, kenne ich ausm Fernsehn. Drogen, Gangs, Drogengangs. Es ist eine dermaßen harte Gegend, ich rechnete sogar damit SIDO zu treffen. Aber ich hoffte auch auf Läden wo man komische Kleidung und Musik und all sowas kaufen kann.

Aber nee. Kreuzberg scheint nur aus Straßen zu bestehen die alle gleich aussehen: Es reiht sich Restaurant an Kneipe an Dönerbude an Eisdiele. Überall ist es brechend voll und auf dem Bürgersteig fast kein Platz weil alle draußen sitzen. Und Gangster liefen auch nicht rum, wahrscheinlich aufgrund der Polizeipräsenz. An jeder 2. Ecke standen welche. Daher gibt´s aus Kreuzberg nur 1 Pic:

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Der Rest Kreuzberg sind Leute die zusammen essen und trinken. Ist schon ne gemütliche Atmosphäre da aber wir sind Touristen. Wir wollen was kaufen!

Zurück fuhren wir über Alexanderplatz, von da aus waren wir ja vor 48 Std. erst zurück zum Bahnhof gefahren. Am Alex angekommen passierte etwas neurologisches: Wir konnten uns beide nicht erinnern wie wir vorgestern gefahren waren. Das war wie ein Filmriss nach dem Saufen, keine Erinnerung abrufbar. Zuviele Eindrücke und zu viele öffentliche Verkehrsmittel. Information overload. Nachdem wir uns durchgefragt hatten und fast schon im Hostel waren kam die Erinnerung langsam wieder. Strange. Also ich find Filmriss MIT Alkohol besser.

 

 

 

 

 

 

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Berlin. Tag 3.

Mittwoch hatten wir nur eine Aktion geplant, die Beelitzer Heilstätten. War ganz früher eine Art Kurort für Tuberkulosekranke und ist seit dem Krieg ein sogenannter lost place. Sooo lost ist es da aber gar nicht, da gibt´s noch einen Baumkronenpfad wo man einen stark erhöhten Waldspaziergang machen kann, einen Barfusspfad, Restaurant, Crepes, Getränke, Souvenirs. Man kann an verschiedenen Führungen teilnehmen (das ist ein Riesengelände mit mehreren Gebäuden), wir machten die Tour durch die Chirurgie. Kann ich empfehlen, der Typ hat das wirklich gut gemacht. Wen die komplette Geschichte dieses Orts interessiert der möge bitte googlen, das würde hier den Rahmen sprengen.

Wir waren hauptsächlich da weil man da tolle Fotos machen kann, einerseits morbide Zerfall-Motive, andererseits wie sich die Natur solche Orte wieder zurückholt.

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Das folgende Pic werd ich wohl vergrößern lassen und aufhängen. Hat was.

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Berlin ist eine sehr grüne Stadt, das hätte ich gar nicht gedacht vorher. Nächstes Bild ist vom Baumkronenpfad aus gemacht:

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Das ist alles Berlin. Und in die anderen 3 Richtungen sieht´s genau so aus. Auch die Fahrt mit dem Regionalzug führte fast nur durch die Natur. Es gibt sehr sehr viele Kleingärten und wenn mal was aus Beton ist sind Grafittis drauf. Alles wie zuhause.

Auf der Rückfahrt meldete sich eine Freundin, die zufällig in Berlin war. Hier wohnt sie ca. 300m Luftlinie von uns entfernt. Wir sind dann essen gegangen in so einem hippen Burger-Laden. Da gab´s sogar einen Burger mit Erdbeeren. Und die Hackfleisch-Hipster da haben uns mal so richtig abgezogen. Uns wurde ein Abend-Angebot erklärt das wir alle 3 so verstanden: Man zahlt 9,20€ und bekommt dafür einen Burger nach Wahl, eine Beilage und einen Cocktail. Als wir alles konsumiert hatten kam die Rechnung: Über 60€. Dazu wurde uns das Angebot nochmals erklärt, diesmal aber ganz anders. Und sehr kompliziert. Wir waren zu erschöpft und hatten zuviel Beef intus (der Burger war wirklich gut) um mit den Teilzeitfriteusen Beef anzufangen. Und genau davon leben die. Mich juckt´s jetzt etwas in den Fingern den Namen des Ladens hier hin zu tun aber nee. Burgerbrater sind tough unterwegs, ich sach nur Spongebob. Für Hobby-Detektive: Dieses Teil steht auf der Terasse des zwielichtigen Etablissements:

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Berlin. Tag 2.

Nach dem Frühstück sind wir erstmal wieder so rumgelaufen. Dabei fiel uns auf das überall Tauben und Spatzen waren. Das war gaaanz früher hier auch so aber jetzt gibt´s hier fast nur noch Tauben, Spatzen sind selten. Warum sind die Spatzen hier alle abgehauen? Oder ist ihnen etwas zugestoßen? Außerdem sahen wir Raben die schwarz-grau sind. Wir kannten bis dahin nur ganz schwarze. Interessant waren auch so gelbe Blumen die überall wuchsen, kannten wir auch nicht. Hab einige Samen davon mitgenommen (perfekter Zeitpunkt) und werde jetzt Berliner Unkraut hier etablieren.

Vor dem Bahnhof stießen wir auf eine Gruppe Menschen die mit Preisschildern beklebte Wohnwagen, Puppen u.v.m. dort plaziert hatten. Es ging irgendwie um Sex. Genaueres weiß ich nicht, ich habe nicht gefragt weil ich Angst vor der Antwort hatte. Wenigstens ist dabei ein ganz nettes Foto entstanden:

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In einem der Wohnwagen konnte man anscheinend über Sextoys reden (Schild rechts). Das kleine Mädchen ist die falsche Zielgruppe. Hätte gerne gehört mit welchen Argumenten die die Kleine abgewimmelt haben…

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Dann stiegen wir in die S-Bahn und fuhren zur Spree. Dort stiegen wir auf ein Schiff und fuhren damit 2,5 Std. durch die Gegend. War interessant, unter anderem fand ich heraus das ich meinem Kopf die idealen Bedingungen für einen dicken Sonnenbrand geboten hatte ( Lichtschutzfaktor nada). Ich sah aus als wär mir alles total peinlich. Außerdem hatte ich natürlich keine Sonnenbrille bei und so tränten mir auch noch die Augen. Die meisten Fotos habe ich komplett blind gemacht. Umso erstaunlicher folgendes Pic: Gegen die Sonne geknipst und gut geworden.

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Auch beim Fernsehen kamen wir vorbei. Ich habe sehr intensiv freundlich geguckt, bin aber leider nicht entdeckt worden. Lag bestimmt am roten Kopf und den Salzkrusten unter den Augen. Nach der Schifferei ging´s zu Fuß zum Alexanderplatz. Auf dem Weg begegnete uns erst ein sehr häßliches Denkmal (der Typ rechts):

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…und dann eins was echt schwierig zu verstehen ist:

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Am Alex dann ein echt schöner Brunnen. Da haben wir SEHR viele Bilder von gemacht, aus allen erdenklichen Winkeln.

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Nachdem wir alles auf und um den Platz bestaunt hatten (Weltzeituhr, Freß- und Krempelstände) gingen wir tote Menschen und Tiere gucken: Körperwelten.

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Ein toter Sprinter. Definiert das Wort: „muskulös“ neu.

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Eine kleine Antilope die ziemlich stoned aussieht.

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Pillemann und Sackeier. Sieht irgendwie aus wie ein Bausatz.

Raus aus der Leichenhalle und rauf auf den Fernsehturm, zum Glück hatten wir schon online reserviert und gingen so links an einer sehr langen Schlange vorbei, straight zum Fahrstuhl. Ins rotierende Restaurant, ich hatte Flammkuchen mit Lachs, Lauch und guter Aussicht:

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Das rote Rathaus. Berühmt, weil rot.

Zurück zum Hostel und Schluß. Keinerlei Einschlafprobleme.

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Berlin. Tag 1.

Wie icke ja anjekündigt hatte waren wa ne Woche knorke as fuck in Berlin unterwegs. Gestern heimgekehrt und scheisse war das heiß hier im Schnellkochruhrpott. In der Bärenstadt waren´s nur so um die 30 Grad, normale Sommertage. Hier gewitterts jetzt und kühlt sich ab. Elegant die Hitzewelle umschifft, ganz instinktiv. Dann gerade im TV erfahren das in Berlin jetze der CSD startet. Auch gutes timing. Natürlich haben wir nix gegen Gays und Queers und Drags und all sowas, aber es waren auch so schon genug Menschen überall. Und Leute auf Drogen nerven mich wenn ich nüchtern bin. Dann mal los:

Der Flixtrain kam in Dortmund 20 min. zu spät, nervend wenn man eine ganze Stunde zu früh am Bahnhof war. Aber wir lernten eine ältere Dame kennen die sogar schon 2 Stunden da stand. Sofort gings uns besser. Schusselige Omma, LOL.

Der Lokführer holte die 20 Minuten wieder rein und wir kamen pünktlich wie die Uhr an. Eigentlich hätten wir die Fahrt sogar umsonst bekommen, wir wurden überhaupt nicht kontrolliert. Aber da wir pro Kopf nur 10€ bezahlt haben… Kaffee gab´s auch im Zug. Das folgende Bild zeigt mich davor:

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Das Hostel war Nähe Bahnhof, ok und günstig. Sauberes Zimmer und prima Frühstück. Und leiser als wir dachten, bis auf einen der auch nachts immer die Türen geknallt hat. Es gibt echt komische Menschen. Nach dem Ankommen liefen wir erstmal ziellos durch die Gegend und stiegen dann in einen Stadtrundfahrt-Bus. Da kann man jederzeit aus- und in den nächsten Bus einsteigen wenn man einen Ort genauer begucken möchte. In unserem Fall aber nicht da das die letzte Tour des Tages war. Und nach der Hälfte fiel der Audio-Reiseführer aus und es gab nur noch easy-listening Mucke aufs Ohr. Trotzdem war´s ganz gut, es gab wirklich viel zu gucken, z.B.:

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Schloss Bellevue. Links drängeln sich 2 betont unauffällig ins Bild. Rechts ein Feuermelder. Wenn´s im Schloß brennt muss der Butler bis dahin rennen. Unpraktisch.

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Sieht aus wie ein großer Joystick oder ein Sextoy (auch Joystick), ist aber die Siegessäule. Die wurde gebaut weil gewonnen wurde und den Siegern das Gewinnen gut gefiel.

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Danach noch Getränke auf der Dachterrasse und schon war Tag 1 rum.

 

 

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Erwerbsleben, Tierfotografie und Ween

Schon zum zweiten Mal heute schreibe ich was hier hin. Erstmal muss ich was gestehen: Ich bin arbeitslos. Seit dem 1. Der alte Vertrag ist ausgelaufen, ich sah ihm teilnahmslos dabei zu. War ganz ok da aber zuviel Fahrerei und zuviele Überstunden. Und so manche Visage kann ich echt nicht mehr…geht einfach nicht. Also erstmal arbeitslos. Hat auch Vorteile, z.B. muss man nicht zur Arbeit. Damit ich nicht depressiv werde setzte ich mich zeichnerisch mit meiner Situation auseinander:

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Ja, Tag 5 war hart.

Ich hatte mich schon mit Knabbergebäck und Dosenbier eingedeckt, RTL 2 angemacht und dann die Fernsteuerung weggeschmissen. Wenn ich gar nicht mehr weiter weiß überfalle ich Flaschensammler, die sind nie besonders groß, dachte ich mir. 13 Tage des Lotterlebens zogen wie im Pflug an mir vorbei, da bekam ich (heute) eine E-Mail.

Ich hab ab September einen Arbeitsvertrag für 1 Jahr, natürlich woanders. Viiiiel näher, nur 3 fucking Haltestellen! Da kann ich notfalls sogar hinlaufen. Toll, eine einzige Bewerbung und sofort ein Treffer. Gerade alles mit dem A-Amt geklärt, da hat sich das schon wieder erledigt. Und den Rest Juli sowie den kompletten August hab ich frei. Ich fühl mich fast wie ein Lehrer. Tja, ein kleines bisschen machen ab und zu wenn sonst nix ist kann manchmal was bringen. Muss aber nicht. Also auf ruhig, Leute. Don´t overact!

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Das ist eine Eidechse, wild und ungezähmt, in ihrer natürlichen Umgebung.

Das Foto mag auf den ersten Blick nicht der Hammer sein, hat mir, meiner Ausrüstung und meiner Crew aber nahezu alles abverlangt. Ich kann Laien nur warnen: Wer unvorbereitet in so ein Gelände geht kann über die Steine stolpern. Nicht selten sind Hautabschürfungen die Folge. Und Hautabschürfungen können einen wirklich fertig machen. Wer da nicht die passenden Pflaster dabei hat kann die betroffenen Stellen erst zuhause versorgen. Wenn es nicht schon zu spät ist. Daher gilt eine Faustregel, die die Gesamtsituation auf den Punkt bringt. Kann man sich ganz einfach merken.

Auch das folgende Bild war sehr schwierig zu realisieren. Da das zu fotografierende Tier sehr sehr klein ist musste ich mit der Kamera regelrecht darauf zielen damit ich nicht vorbeiknipse:

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Was man auf diesem Bild nicht sieht: Den Kölner Dom.

Abschließend muss ich Euch sagen: Ich hab eine WEEN – CD (Painting the town brown), denn nur wenn man WEEN im Regal hat ist man offiziell komisch, hab ich mal in einem Forum gelesen. Die lief schon oft so im Hintergrund, passt immer und nie. Heute, also bevor ich anfing diesen Eintrag für Euch umzusetzen und zu verwirklichen, hörte ich mir die CD mal ganz bewusst an. Und jetzt will ich ALLES haben was Ween jemals aufgenommen haben. Die sind gut und zwar sehr. Bis jetzt dachte ich die beiden Typen sind einfach nur der Beweis das man Magic Mushrooms nicht lethal dosieren kann, aber was die da machen ist wirklich wow. Und so endet mein Aufsatz mit Ween. Enjoy.

…und das darf nicht fehlen:

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Wer diesen Eintrag nicht liest, der kann ja was anderes lesen.

Es ist Samstag und zwar noch nicht lange. 6:13 Uhr ist es, ah nee jetzt schon 6:14 ist es. Diese Einleitung in gebrochenem Deutsch dient dazu so Nationalisten fernzuhalten. Die denken: „Ah, ein (abwertendes Wort für Ausländer) Blog“ und lesen nicht weiter. Und genau DANN kommen die wichtigen Infos. Also müssten die jetzt kommen. Geht auch jeden Moment los, ich hab da so´n Gefühl…

Obwohl es so früh ist das die Sonne fast noch gar nicht lacht war ich schon fleißig. Ich hab Verdauung gemacht, auf Toilette. Als ich meine Schleusen öffnete machte mein Kakapopoloch ein lustiges Geräusch und ich grinste. „Alter Schwede, Du bist echt leicht zu begeistern,“, dachte ich zu mir selbst, „Du bist mit Deinem Arschloch jetzt fast 50 Jahre zusammen und müsstest alle Geräusche kennen die das so macht. Und Du kicherst wie beim ersten Furz ever. Du bist voll peinlich ect.“, den Rest erspar ich Euch da ich mit mir selbst äußerst hart ins Gericht ging. Am Ende hab ich fast geheult.

Da war´s wieder, das Fuffigelaber. Seit mir klargeworden ist das, wenn ich sage: „Ich werde nächstes Jahr 50.“, das die absolute Wahrheit ist fließt das ständig in mein Gequatsche ein. Ich war so stolz als die 40 mir vollkommen egal war. Und jetzt fange ich an alle mit meiner dicken 5 zu nerven. Dabei hab ich da gar keinen Grund zu, ich bin ein jung gebliebener äh…Typ. Erst neulich hab ich mich beim Doc checken lassen und gesagt bekommen das auf meine Werte viele neidisch sind. Auch Knochen und Gelenke – da tut nix weh, das fluppt alles. Ich bewerbe mich immer noch auf Jobs wo es heißt: „körperlich belastbar“. Leute, die 50 werden fangen ihre Rede gerne wie folgt an: „Wenn man über 50 ist, aufwacht und einem tut nix weh ist man tot.“. Not in my case, obwohl, ich bin ja jetzt momentan erst 48. 50 ist erst November 2020. Aber auch dann wird mir nix weh tun, es gibt ja Ratiopharm.

Apropos:

“ Ich will Geld und lecker Essen doch ich will vor allen Dingen…n´ Dreier mit den Ratiopharm-Zwillingen.“

Dieser lustige 1 1/2-Zeiler sollte eigentlich ein Malle-Stimmungshit werden, ich wollte das unter meinem Pseudonym Jürgen Becher rausbringen. Aber dann tauchten in der Ratiopharm-Werbung auch sehr alte und sehr junge (Kinder) Zwillinge auf. Und so vertrocknet ein Smash-Hit noch vor der eigentlichen Keimung. Muss ich wenigstens nicht nach Malle.

In der letzten Zeit hab ich 2 Personen gesehen die eigentlich nicht zum Lachen waren. Aber was sie in der Hand hatten machte sie zum Brüller:

  1. Death-Metaller, das volle Programm. Tattoos, verfilzte Haare, T-Shirt mit einem so verschnörkelten Bandlogo das niemand es jemals lesen kann, Springerstiefel. Und in der Hand ein Strauß gelber Tulpen. Man konnte alle in der Umgebung denken hören: „Pack die Blumen weg. Das geht nicht.“.
  2. Noch besser. Brechend volle U-Bahn hält an und vor der Tür steht ein Mädchen mit einer riesigen Traube Luftballons. Konnte natürlich nicht mit. Wie lange die da wohl noch stand…

Und jetzt, wo ich für nur 2 Punkte eine Liste gemacht habe, kommen noch 2 lustige. Und zwar Slogans:

1. Happy is the new rich. Unterschrieben. Genau so.

2. Nazis gegen rechts. Witzig.

Komisch, jetzt hat das mit der Liste gar nicht…Egal. 7:27 Uhr es jetzt ist. Kaffee kochen ich muss. Kanne ist am leer sein. Wenn das mit den multiplen Universen stimmt haben jetzt zahllose Peavys keinen Kaffee. Und in jedem Universum läufts anders, der eine Peavy kocht Kaffee aber viel zu viel, der andere Peavy löst sich auf und wird Teil eines Pianos wo ein Kaffee drauf steht. Ein dritter Peavy schwört dem Koffeingetränk ab, ein vierter summt ein Potpourri aus 14 20er-Jahre Schlagern. Kommt immer drauf an. Hauptsache.

Das ist das Schöne am Bloggen, in reallife hätten schon lange Leute gesagt: „Jetzt halt doch mal die Fresse.“, oder mir Gegenstände an den Kopf geschmissen. Hier hält mich nichts auf. Aber einer wie ich (fast 50 Jahre alt) weiß wann Schluss is. Nämlich gezz.

 

 

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Schwarzfahren im Wandel der Zeiten

Gestern musste ich zu einer Location die gaaaanz weit weg war. Ich benötigte ein Verkehrsmittel und wählte die Straßenbahn. Nach dem Einsteigen entwertete ich mein 4er Ticket, setzte mich und sah gut aus. Wenige Minuten später sollte sich das auszahlen, ich wurde kontrolliert. Ich werde gern kontrolliert wenn ich bezahlt habe. Wenn ich bezahle und werde nicht kontrolliert ist das sinnloses Geldausgeben und nervt.

Die Kontrolette sah sich mein Ticket genau an und meinte:“Das ist am 17. im 64er abgestempelt worden. Da stimmt ja gar nix.“. Ich entgegnete: „Dann liegt das am Entwerter, ich habe gerade eben nach dem Einsteigen gestempelt.“. Da kein ungültiger Fahrschein zur Hand war bastelte die Kontroleuse einen ähnlich großen Zettel und stempelte. „Ganz normal alles und der Stempel hat auch ne ganz andere Farbe als bei Ihnen.“. Ich wurde etwas lauter, als ob nicht sowieso schon die halbe Bahn auf mich achtete: „Was wollt Ihr mir erzählen hier? Ich bin stocknüchtern und habe keine Medikamente genommen. Also weiß ich ganz sicher das ich HIER eingestiegen bin, dann HIER (gestikulierend) abgestempelt habe bevor ich mich HIER hingesetzt habe.“. „Tja, der Stempel sagt aber was anderes…“, meinte Kontrolina altklug.

Ich musste die nächste raus und wusste zu der Situation auch nix mehr zu sagen, also machte ich auf: „Mir egal, ich hab die Kohle.“. Ich sagte: „Wird mir zu blöd hier, ich muss auch die nächste raus, hier ist mein Ausweis, machen se meine Personalien klar.“. „Wir steigen auch gerne mit Ihnen aus!“ meinte die Kontroverse fürsorglich. Und dann hatte ihr Kollege einen Einfall: „Haben Sie vielleicht noch eine 4er-Karte?“. Hatte ich. Und die war absolut korrekt abgestempelt. Ein Raunen, das übersetzt: „Was ein Honk.“ bedeutete ging durch die Bahn. „Tja, sorry, jetzt sind die ganzen Schwarzfahrer natürlich längst ausgestiegen.“, sagte ich den Kontroden und die wünschten mir lachend: „…trotzdem einen schönen Tag.“. Wieder etwas berühmter.

Heutzutage bezahl ich immer, früher war ich leidenschaftlicher Schwarzfahrer. Ich glaube, diese Straftaten (oder sind´s nur Ordnungswidrigkeiten?) sind verjährt also kann ich´s hier ruhig zugeben. Andere Sachen, wie die Zugentführung, gestehe ich weit später.

Früher war Schwarzfahren aber auch einfach. Für die S-Bahn hatte ich immer ein nicht abgestempeltes Ticket dabei. Wenn Kontros kamen bin ich zu denen hin und hab behauptet ich konnte nicht entwerten weil der Entwerter (S-Bahn Haltestelle) kaputt ist. Dann haben die mit Kuli den Fahrschein entwertet, ich hab mir einen neuen gekauft und bin da wieder monatelang mit rumgefahren. Der Trick mit dem zerrissenen und mit Tesa repariertem Fahrschein (vom Tesa konnte man mit wenig Spucke den Stempel entfernen) funktionierte in den 80ern nur noch manchmal, der Kniff stammt aus den tiefsten 70ern. Braucht man heute nicht mehr probieren, kennt jeder. Ein befreundeter Chemiestudent brachte früher manchmal so ne selbstgemachte Lösung mit, Fahrschein 12 Std. einweichen – Stempel weg. Geht heute bestimmt auch nicht mehr. Genau wie der: „50 Scheine-Trick“. Wenn man kontrolliert wurde schmiß man total schusselig ca. 50 Fahrscheine auf den Boden. Dazu sagen: „Scheisse, welcher war denn jetzt von heute?“, hat kein Kontro Bock drauf, Freifahrt.

Bei den Bussen kam damals auf, das man nach 20 Uhr vorne einsteigen und den Fahrschein vorzeigen muss. Damals haben die Busfahrer aber gar nicht drauf geachtet was man da vorzeigt. Ich war mit einer Monatskarte unterwegs die seit Jahren nicht mehr gültig war. Hat sich nie jemand genauer angeguckt.

Ich war so ein professioneller Schwarzfahrer, da hing sogar ein Kontrolleur mit drin. Der hat mich immer mit Absicht übersehen, war der Vater eines Kumpels. In der S-Bahn sind die früher auch vorne eingestiegen und dann nach hinten durchgegangen. Bis die ganz hinten waren war man schon längst draußen. Heute sind se besser organisiert, da kommen die von allen Seiten.

Was man früher auch machen konnte: Im Hauptbahnhof zur Info gehen und behaupten der Automat hätte einen Zehner oder Zwanni gefressen ohne Ticket und Wechselgeld rauszurücken. Man musste nur ein kleines Formular ausfüllen dann bekam man das Geld in bar auf die Hand. Ich kenn einen, der hat das an einem Tag in 4 Städten gemacht. Heute kriegt man das Geld überwiesen, aber erst nachdem der Automat genau gecheckt wurde. Das klappt nur noch, wenn´s wirklich stimmt.

Nee, heutzutage bezahlt man besser. Auch so Lebensformen wie Kontrolleure lernen dazu. Noch ein Song zum Thema. Kannte ich auch noch nicht, danke DuRohr.

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Ein Sommer mit Maffay und Burley

Tja, es ist Sommer. So ähnlich wie in dem Song: „Und es war Sommer“ von Peter Maffay, nur das Peters Sommer schon war. Das war aber auch ein toller Sommer, laut P.´s Angaben hat er da zum ersten Mal eine Frau penetriert. Am Strand. Danach sah er als ein Mann die Sonne aufgehen, singt er. Dieser verrückte Peter, macht ein Lied über Sex am Strand, und zwar lange bevor der Drink: „Sex on the Beach“ erf…das sollte ich vielleicht erstmal googlen bevor ich sowas behaupte. Hab ich jetzt aber keine Zeit für, das Peter-Maffay-Abschweifen hat schon genug…es ging um den Sommer.

Wenn man sich mit dem Sommer nicht so auskennt hilft der Fernseher. Denn wie jedes Jahr ist der Sommer eine Top-Blockbuster-Headline: N24 SPEZIAL: DEUTSCHLAND SCHWITZT. In diesen Sendungen kann man sich Menschen angucken die, wie man selbst auch, im Sommer sind. Im Freibad, im Park, beim Eisessen, überall werden sie gefilmt um Statements wie: „Im Sommer bin ich lieber draußen als auf der Arbeit.“, oder: „Jetzt, wo es warm ist, kann man auch mal wieder ins Freibad.“, oder auch: „Was? Hab die Frage nicht verstanden!“ zu bringen. Aber der Sommer hat auch eine dunkle Seite: Überall lauern Gefahren.

Darum gibt´s wichtige Tips: Nicht schwimmen gehen wenn man nicht schwimmen kann (ähnlich wie beim Segelfliegen), bei Kreislaufproblemen einen klimatisierten Raum zum Umkippen aufsuchen, Wasser trinken. Klingt erstmal bekloppt mit dem Wasser, muss man den Leuten aber sagen. Ich hatte mal einen Arbeitskollegen der ernsthaft meinte er trinkt im Sommer möglichst wenig damit er nicht so schwitzt. Das kann ich hier ruhig schreiben, der lebt bestimmt nicht mehr.

Wenn ich so zappe und bei SKYNEWS vorbeikomme steht unten oft: The Kay Burley Show with Kay Burley. Finde ich toll, das Kay Burley in seiner eigenen Show höchstpersönlich mitmacht. Und immer wenn ich vorbeikomme ist jemand zu sehen der NICHT Kay Burley ist. Ich weiß gar nicht wie Kay Burley aussieht. Auch spitze von Kay Burley, diese Bescheidenheit. Jetzt fängt der Name Kay Burley langsam an, bescheuert zu klingen. Aber Kay Burley, der in seiner Kay Burley Show darauf verzichtet Kay Burley, also sich selbst, in den Vordergrund zu schieben, dieser Kay Burley kommt mit sowas klar. Auch im Sommer, um beim Thema zu bleiben.

Eigentlich klappt Denken bei großer Hitze nicht so gut, aber diesen Sommer ist das anders. Politiker und Medien haben sozusagen Hand in Hand sensationelle Fakten enthüllt: Nazis sind gefährlich und bei der Polizei / Bundeswehr sind viele recht rechts. Irre. Hätte mir das jemand vor 30 Jahren erzählt, ich hätte gesagt: „Ja. Und?“.

Gerade nachgeguckt: Der Drink: „Sex on the Beach“ wurde in den 80ern erfunden, also war Peter Maffay früher (70er) dran mit seinem Song. Peter Maffay hat also einen Drink erfunden ohne was zu trinken, nur mit poppen. Moment. Hat Peter Maffay vielleicht Sex am Strand erfunden? Der Songtext singt: „…es war Sommer, das allererste Mahahal…“. Jetzt hab ich´s: Peter Maffay hatte als erster Mann zum ersten Mal Sex am Strand im ersten Sommer überhaupt. Ich wusste ja das der alt ist, aber das ist schon heftig. Dann ist sein Lied: „Eiszeit“ bestimmt auch autobiographisch.

Zum Schluss noch was aus der Reihe: Peavys lustige Prophezeihungen. Heute abend 20.15 (hui, in 6 min, jetzt aber schnell) kommt THE MASKED SINGER, eine Show in der Promis maskiert singen und alle raten sollen wer das ist. Ich weiß JETZT schon: Sarah Connor. Die macht da garantiert mit. Mark my words.

Kay Burley!

 

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Juden, Diebe, München und eine Atombombe

Hi-de-ho (english aussprechen)!! Willkommen zu meinem sehr unregelmäßig erscheinenden Aufsatz, der unregelmäßig erscheint und zwar sehr. Es geht sofort kontrovers wie Harry (und Harry IST kontrovers) los:

Ich verstehe den Tourismus-Werbespot: „TEL AVIV / JERUSALEM – 2 sonnige Städte, eine Reise“ nicht. Man sieht erst 2 Frauen am Strand. Dann fährt eine Frau auf dem Fahrrad auf einen zu, worauf noch eine folgt. Noch eine andere macht tagsüber eine Tür auf und landet nachts auf einer Dachterasse, wo die beiden vom Strand rumstehen und gut drauf sind. Dabei geraten sie in eine kleinere Zeitschleife, so das sie wenige Sekunden öfters erleben, immer so hin und her. Und deshalb soll ich da hin? Weil es da 5 Frauen gibt? Bis zu diesem Spot hätte ich bei Israel NIE an Sextourismus gedacht. Jetzt hab ich das in meinem Blog-Notizbuch (wo ich offline Sachen für hier notiere) so vermerkt: JUDEN POPPEN. Die Message ist bei mir angekommen, ganz unterschwellig.

Obwohl bei uns so gut wie immer der Fernsehempfänger läuft habe ich erst jetzt erfahren das Marc Zuckerbergs Spitzname „Zuck“ ist. Fuck Zuck. Zuck sucks. Zuck? Yuck! Doch, kann man sich gut merken.

Weil sie zu faul zum arbeiten ist, bittet die Polizei um Mithilfe. Ein wertvoller Ferrari (Ich weiß, die sind immer wertvoll. Aber dieser ist auch noch selten.) wurde gestohlen bzw. die Probefahrt wurde sehr viel länger als abgemacht. Das Auto ist wieder da, der Autodieb noch flüchtig. Hier das Fahndungsfoto:

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Gar keine Frage: Dieser Typ ist ein reinrassiger Dieb, aber sowas von. Da hilft auch die betont unauffällige Kleidung nicht, die Körpersprache brüllt: „DIEB!“ in die Welt hinaus. Garantiert läuft er gerade von einer dunklen Ecke zu einer anderen dunklen Ecke, man sieht wie das Tageslicht ihm zusetzt. Ringe und Uhr: heiße Ware. Gebiß wahrscheinlich auch geklaut, passt nicht so 1A. Sollte dieser Mann an Euch vorbeihuschen, ruft bitte den Wachtmeister an. Wenn Ihr dann noch Euer Handy habt.

Neulich habe ich im TV was über Obdachlose in München gesehen. Ich frage mich warum es die in München überhaupt gibt. In München ist es nahezu unmöglich eine bezahlbare Wohnung zu finden. Auch ist das Leben da teurer als anderswo. Und wie jeder weiß sind reiche Leute geizig, was Betteln und Schnorren weniger einträglich macht in dieser Stadt voller reicher Leute. Warum zum Teufel setzen sich die Münchner Obdachlosen nicht in einen Zug und fahren in eine ganz normale Stadt wie z.B. Unna? Da haben sie´s garantiert leichter. Bleiben sie vielleicht aus Heimatliebe in München, der Stadt die sie nicht will? Man weiß so wenig.

Apropos Fernsehen: Hat mir gerade eben einen kleinen Schrecken verpasst. Ich hatte den Ton aus weil ich telefonierte. Zu sehen waren Kriegsschiffe und Soldaten. Dann tauchte unten eine Laufschrift auf: EILMELDUNG: VOR WENIGEN MINUTEN WURDE EINE ATOMBOMBE ÜBER DEM BIKINI-ATOLL GEZÜNDET. Das ist natürlich schon lange her und die Laufschrift war die Untertitelung einer englischen Radiomeldung. Aber in der kurzen Zeit zwischen den Worten ATOMBOMBE und BIKINI-ATOLL hab ich schon geschluckt. Hätte ja auch: ÜBER DEM IRAN kommen können…

So. Fettich. Habt alle eine gute Zeit und vibriert bitte positiv. Hier noch Musik::

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In diesem Eintrag sind keine Babymöwen versteckt! Sucht alle nicht mit!

Wenn man sich mit anderen zusammensetzt um sich mit etwas auseinanderzusetzen sollte man Stühle mit Rollen benutzen.

Mit diesem zeitlosen Zitat von mir selber begrüße ich alle die hier lesen. Ich begrüße auch alle anderen, die bekommen das aber nicht mit. Klarer Vorteil für die, die hier lesen. Weiter so!

Los geht´s mit einer Pflanze:

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Sieht man nicht oft, denn das ist Weißkohl im 2. Jahr. Also einfach nicht geerntet. Die Blüten ziehen sehr sehr viele Insekten an. Samen kommen da trotzdem nicht bei rum. Wahrscheinlich der Hauptgrund warum man diese Pflanze selten sieht. Ansonsten läuft´s botanisch eher durchwachsen. Die Chilipflanzen sind Anfang Februar gekeimt und sehen jetzt immer noch aus wie ne Woche alt, so 2,5 cm. Ich mach seit vielen Jahren Chilies und kann mir nicht erklären was dieses Jahr schiefgelaufen ist. Den Pflänzchen geht´s gut, gesunde Farbe. Aber sie wachsen einfach nicht. Vielleicht lief im TV die Blechtrommel, die haben das mitbekommen und zusammen mit Oskar aufgehört zu wachsen. Ich verkauf die Pflanzen wahrscheinlich als seltene Bonsai-Chilies.

Warum trägt der Tod eigentlich so ne Mönchskutte? Kalt ist ihm wahrscheinlich nicht und zu verbergen gibt´s auch nicht viel. Das Steißbein vielleicht. Dazu noch diese riesige unpraktische Sense. Voll bescheuert, der Tod. Da kriegt man Lust, einfach nicht zu sterben. Soll der Tod doch sehen wo er hingehört.

Als ich so ca. 12 Jahre alt war musste ich mit Moddey und Stiefvater Urlaub im Harz machen. Darauf hatte ich exakt soviel Lust wie auf Zahnschmerzen. Gleich anfangs kaufte ich mir einen Hut, so Oppa-Style, aus Stroh. Damit sah ich relativ bescheuert aus da der häßliche Hut auch noch zu klein war. 3 Wochen lang hatte ich den Hut konsequent auf und oft wunderten sich Leute über mich. Ich glaube manche dachten ich wäre behindert. Meine Mutter kriegt heute noch zuviel wenn sie Bilder dieses Urlaubs sieht: „Ahhh! Dieser dämliche Hut!“. Fast 40 Jahre später, auf Fuerte: ALLE tragen solche Hüte. In den Souvenirshops stehen riesige Stapel dieser Hüte in allen erdenklichen Variationen. Einen Asiaten habe ich gesehen, der hatte den Hut verkehrtrum auf. Bescheuerter geht´s nicht mehr, Respekt. Dieser Trend, den ich gesetted habe, hat aber mal wirklich lange gebraucht. Als nächstes müsste die gepimpte Chlorbrille kommen.

Wir haben schon wieder einen Ausflug vor: Ne Woche Berlin. Alle sagen ja da muss man mal gewesen sein. Das sagen die Leute aber auch über Amsterdam und meine 2 Besuche da waren unglaublich scheisse. Berlin ist hoffentlich besser. Mit dem Flixtrain kostet Dortmund-Berlin 10 Euro pro Portion. Pennen im Hostel, essen unterwegs (ich meine in Berlin gibt´s 2 oder 3 Dönerbuden), wird alles Discount. Zum Glück followe ich dem InSideBerlin Blog (verlinken klappt nicht, sorry), da gibbet viele Tips wo man so hin kann. Wenn Ihr auch was Tolles in Berlin wisst, bitte hier hin tun. Und wenn Ihr sogar in Berlin wohnt: Wir kommen gern zum Essen. Checkt vorher Eure Hausratversicherung, wir sind recht temperamentvoll. Bis es losgeht dauert´s aber noch etwas.

Zum Thema Strache-Video: Bwahahahahahaaaa! So klang ich beim gucken wie der Schussel sich da voll euphorisch um Kopf und Kragen redet („zack,zack,zack!“). Aber was Besonderes ist das nicht, sowas passiert ständig und überall. Nur sind die Faschos als einzige so blöd sich dabei auch noch filmen zu lassen.

So. Jetzt habe ich diesen Eintrag zum 2. Mal gemacht weil die erste Version beim Veröffentlichen einfach verschwand. Mal sehen, ob´s jetzt klappt. Aus aktuellem Anlass zum Schluss ein SEHR politischer Song:

 

 

 

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