Nach der MeToo-Debatte, die ja echt schon genervt hat (Frauen beschweren sich Jahrzehnte später über sexuelle Übergriffe. Warum nicht zeitnah? Würde mir heute einer was in den Arsch stecken, ich würde heute noch die Polizei rufen. Gut, vielleicht würde ich das aus Scham doch nicht tun. Aber dann auch nicht Jahre später wenn mein Rapist schon so gut wie tot ist. Obwohl da Kohle lauert. Fazit: Ich weiß nicht ob ich das auch machen würde. Ich würd am liebsten diese Klammern und ihren Inhalt löschen. Aber hey, da steckt viel Arbeit drin.) kommt jetzt die MeTwo-Debatte.
Wenn ich das richtig verstanden habe haben Leute mit zwei Ausweisen und Staatsbürgerschaften Probleme äh…eben deswegen. Sie wissen nicht, wo sie hingehören. Und fühlen sich diskriminiert. So wie Özil, ein Multimillionär der in England lebt. Und Rassismus in Deutschland anprangert. Ey Özil: Wenn es EINE Gruppe von Kanaken gibt die auch Faschos gut finden, dann sind das gute Fußballspieler. Oder vielleicht noch Kanaken die irgendwas leckeres verkaufen. Döner z.B., oder Weißes.
Ich benutze das Wort: „Kanake“ weil es: „Mensch“ bedeutet, beim Stamm der Kanaken. Die leben irgendwo in der Südsee glaube ich. Nein, google ich auch nicht. Müsst Ihr selber machen. Auf jeden ist es doch echt lustig das die Nazis Ausländer als Menschen bezeichnen und Leute die nix gegen Menschen, also Ausländer haben sogar als: „Gutmenschen“ „beschimpfen“. Also mich persönlich kann man mit: „Gutmensch“ genau so wenig beleidigen wie mit: „Du hast die Haare schön!“, oder: „Sexy motherfucker“.
Zurück zu: „MeTwo“, also: „Ich zwei“. Wenn jetzt alle Schizophrenen gemeinsam (also mindestens doppelt so viele) gegen irgendwas demonstrieren wollten wär der beste Slogan schon weg. Von den Ausländern geklaut. Zurück zu: „MeTwo“. Ich bin auch ein ganz kleines bisschen Pollacke, was den Gebrauch des Wortes: „Pollacke“ absolut legitim für mich macht. Da lass ich mir von Menschen oder Gutmenschen nicht reinreden.
Ich bin ein wenig Pole, da meine Mutter durch Krieg und Flucht 1945 in Krakau, Polen geboren wurde. Da fällt mir auf: Hey! Ich stamme aus einer Flüchtlingsfamilie! Und da wunder ich mich das die Nazis mich nicht leiden können. Meine polnischen Gene zeigen sich schon bei meinem Namen: Piwo heißt auf polnisch Bier. Außerdem sind Polen und Russen schon immer meine Lieblings-Menschen, also Lieblings-Ausländer um nicht zu schreiben wie ein Fascho.
Spaß beiseite: Ich weiß schon, was diese Debatte bedeutet. Sogar ich kann eine Anekdote beisteuern: Als Frauchen und ich mal umziehen wollten haben wir uns mit dem Vermieter und seiner Tippse in der Wohnung getroffen. Wohnung fanden wir ok, also alles klar. Oder? Meine Frau hat schwarze Haare und außerdem hatte sie ein: „Ü“ in ihrem alten Nachnamen. So hieß es: „Wo kommen Sie denn her?“. „Witten.“. „Und Ihre Eltern?“. „Die sind auch aus Witten.“. „Ja aber Ihre Familie muss doch irgendwann…“. Jetzt musste ich auflösen: „Ihr Opa war bei der Wehrmacht und ist erschossen worden. Ist das jetzt deutsch genug für Euch?“. Und schon war alles klar und wir konnten den Mietvertrag unterschreiben.
Erschreckend, ich weiß. Aber solche Leute sind einfach der Zeit hinterher und werden aussterben. Reg ich mich nicht mehr drüber auf. Das sich alle auf der Erde immer weiter vermischen könnte man höchstens abbremsen wenn man Flugzeuge und Schiffe verbietet. Hoffentlich habe ich jetzt niemanden auf eine Idee gebracht…
Aber auch so sind unsere Gene schon lange eine Multi-Kulti-Mixtur. Fast alle hier haben Neandertaler-Gene. Und das war WIRKLICH eine andere Menschenrasse. Trotzdem haben wir früher rumgemacht. Früher gab´s ja sonst auch nix.
Also: Jeder Mensch ist anders und das ist gut so. Wer sich diskriminiert fühlt sollte was dagegen unternehmen. Und wer diskriminiert der rafft´s einfach nicht. Noch.





