Die Straßen zerschneiden die Stadt.

Das klingt doch, oder? Endlich mal ein vernünftiger Titel hier! Lyrik pur. Hätte ich jetzt gesagt: „Geht mir echt auf den Sack, das die Straßen so zerschnitten, oder umgekehrt, sorry hab schon was getrunken, die Stadt ist auf jeden total zerschnitten durch Straßen. Hast Du vielleicht Straßen dabei? Oder nee, ich mein was anderes. Lass mich in Ruhe.“, dann würde das nicht so rüberkommen wie dieser tolle Titel hier.

Zur Zeit hat der lustige tanzende Pilz, der keinen Namen außer Boris hat und in meinem Gehirn lebt (er reguliert Serotonin-, Adrenalin,-und Dopamin-Schiene. Wichtig.) nicht viel zu lachen. Es ist grau draußen, es nieselt, man sieht überall erkrankte Bäume, die Blätter verlieren, es sterben Menschen, es sterben außerdem noch andere Menschen, sogar Tiere sterben. Zum Beispiel Bienen. Aber nicht nur die. Ich habe gehört, es gibt überhaupt keine Raptoren mehr.

Aber kein Grund zur Veranlassung, Traurigkeit kann auch motivierend wirken, wie niemand weiß. Denn geklappt hat das noch nie. Ich hab meiner Frau erzählt, ihre Familie wär verbrannt, nur um zu motivieren. Gibt voll Ärger. Beim nächstenmal Benzin. Dann stimmts.

Zurück zur Lyrik, was sich fast schon reimt und somit ein Gedicht ist. (Schwules mittelalterliches Kichern). In einer mondlosen Nacht erdachte ich folgendes, im Schein des Mondlichts:

Alle meine Freunde sind alle meine Freunde – Und die: Sind alle meine Freunde.

Dieser kleine Einzeiler ist meinen Freunden gewidmet. Doch, ich habe Freunde. Die wollen hier aber nicht erwähnt werden, sie leben das Outlaw Life auf ihren Mountainbikes. Keine Namen. Keine Regeln. Kein Helm. Kein Snickers (echt, alle mögen NUTS lieber. Nur warum sind da weniger Nüsse drin als früher? Ihr wollt wohl Ärger?), keine vermögenswirksamen Leistungen. Wenn die sich da mal nicht ärgern. Obwohl, ich mach das auch nicht. Denn dann müsste man ja länger am Stück arbeiten. Ich hab jetzt 5 Monate mit nur 4 Tagen Krankenschein geschafft und hab Burn-Out heller als 3 Sonnen. Und ADHS. Und Cholesterin. Wenn die Pharma-Industrie Kranke will-ich mach mit. Nur schreibt mich krank. 3 Wochen wären erstmal so ok. Und es soll eine ganz tolle Kur in Bolivien geben. Mit so weißem Zeug.

Mann, was ich für einen Kappes hinbekomme ohne viel Alkohol und Drogen – das gibt Hoffnung.

Und der haargenau passende Song kommt auch schon angeschissen. So heavy. Wirklich lustiges Video:

 

Über derpeavy

Ich bin ein toller Hecht. Aber wirklich.
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4 Antworten zu Die Straßen zerschneiden die Stadt.

  1. feldlilie schreibt:

    Klar gibts noch Raptoren. Draußen läuft gerade einer.

    Oh ne, Scheiße, vergiss es, das war mein Nachbar. Okay, gibt wohl doch keine mehr. Aber Nachbarn scheint es noch zu geben. Einige jedenfalls.

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  2. gegenvernunft schreibt:

    Wie klingt denn schwules Mittelalterliches Kichern?

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