Minimalbesetzung ist mehr als ein Wort.

Als ich heute zur Arbeit kam (6.00) fuhr der Disponent (der um 18.30 angefangen hatte) immer noch Stapler, weil der Staplerfahrer krank ist. Die Disponentin (die um 2.30 anfängt) kämpfte sich durch das Zeug was der Disponent nicht machen konnte. Mein Lager-Kollege, der um 8.30 anfängt, machte bis 11.00 und hörte dann wieder auf weil er die nächste Nachtschicht Stapler fahren muss. So musste ich alles ganz alleine machen und dann noch 2 Std. länger bleiben, weil die Disponentin nach 11 Stunden dann doch keine Lust mehr hatte und sonst niemand da gewesen wäre.

Ich bekam das Telefon. Das hasse ich sehr intensiv. Erstmal habe ich von dem Bürozeug keinen Plan und kann immer nur dazu raten, später nochmal anzurufen. Und zweitens hält einen das Teil ständig vom Arbeiten ab. Seit ich dann ganz alleine in der Firma war klingelte das Telefon ununterbrochen. Jemand schrie mich an das sein Lager voller Gitterboxen steht und wir die abholen sollen. Eine Dame hatte Fragen zu irgendwelchen Spesenquittungen. Und all sowas. Gleichzeitig kam jemand um eine Rampe zu reparieren und jemand um die Brandmelder zu checken. Gut, das erste Nachtfahrer (LKW) ankamen, denen ich mit dem Stapler helfen sollte. Das lenkte kurz etwas ab und wenn man agressiv genug Stapler fährt macht man so einen Lärm das man das Telefon nicht hören kann.

Der Kollege (Nachtschicht-Stapler) kam zum Glück noch unterstützend dazu (der wohnt da direkt) und so konnte ich dann um 16.00 abhauen. Jetzt gerade komm ich von der Arbeit. Weil ich nämlich nochmal hinmusste, zum Glück auf schnell mit Auto. Das gottverdammte Telefon aus Versehen mit nach Hause genommen. Das ich es nicht kaputtgetreten habe, rechne ich mir hoch an.

Zum abregen (Ich fühle, Ihr fühlt mit mir. Fühlt Ihr es auch?) was chilliges der großartigen PRIMUS:

Über derpeavy

Ich bin ein toller Hecht. Aber wirklich.
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3 Antworten zu Minimalbesetzung ist mehr als ein Wort.

  1. genotypa schreibt:

    immer mehr gewinne ich den eindruck, dass ein arbeitnehmer egal welchen berufes mehr oder weniger alles können muß was in einem betrieb so anfällt.
    du hast dich tapfer gehalten, peavy. chapeau. 😉

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    • derpeavy schreibt:

      Kommt immer drauf an. In großen Werken kann man 8 Std. verbringen ohne irgendetwas produktives zu machen. Und wenn man Krankenschein nimmt, fällt´s kaum auf. In kleineren Firmen ist das schwieriger, man kann ja niemanden einstellen nur für den Fall das mal was ist. Bei uns ist jetzt einer im Urlaub und einer krank. Geht gar nicht.

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