Das Ende des Kapitalismus.

Es war schon lange mein größter Wunsch, das mitzuerleben. Gut, andere (Club of Rome, 1962, Die Grenzen des Wachstums) wussten das schon vorher aber da war ich minus acht Jahre alt. Ein schwieriges Alter, man hat oft Identitätskrisen. Forscher meinen das liegt daran das man gar nicht richtig existent ist. Nach meiner Geburt war das aber auch wirklich schlagartig weg.

Ab jetzt gibbet keine Zinsen mehr auf Geld des Sparers. Nein, bei einem Sparbuch zahlt man sogar drauf. Otto Normal kann mit seinem Geld jetzt nix mehr anfangen, versaufen ist da die klügste Entscheidung. Denn dadurch vergisst man, das man nach einem Leben lang malochen so wenig Rente kriegt das man zum Amt muss. Ich frag mich echt, ob nur mir das auffällt. Die verarschen uns! Die nehmen uns unser knapp bemessenes Geld weg und alle denken, wird schon richtig sein.

Jedes System was nicht durchdacht ist (wie alle) frisst sich irgendwann selbst. Unsere: „Geiz ist Geil“- Attitude wird schon bald nix mehr bringen. Warum nicht? Zugucken und geniessen.

Über derpeavy

Ich bin ein toller Hecht. Aber wirklich.
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15 Antworten zu Das Ende des Kapitalismus.

  1. Ich hol‘ schon mal die Chips.

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  2. genotypa schreibt:

    peavy, ich schenke dir ein gedicht als kommentar zu deinem beitrag.
    das gedicht trägt den titel „schlaraffenlad“ und da es sich auch mit dem system kapitalismus befasst hier als kommentar.

    europa ist ein verlockend kontinent

    wohin wollen viele flüchtlinge rennen

    doch haben will sie nicht mal die schweiz

    so ist das mit dem gefühlten geilen geiz

    auch deutschland hat genug von asylanten

    rechts warten afd und spekulanten

    wohin steuert unser deutschlandschiff

    geradewegs auf ein großes riff

    geht am sonntag wirklich wählen

    noch könnt ihr so politiker quälen

    sachsen,bawü und rheinlandpfalz

    vielleicht habt ihr die afd am hals

    drum flüchtende aus aller welt

    bleibt da wo ihr seid

    in deutschland gibts kaum geld

    die zinsen in europa steh´n auf null

    hier sinkt das schiff

    der kapitalimus frisst seine kinder

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  3. phelotom schreibt:

    Dem Kapitalismus geht´s doch wunderbar. Krisen erst verursachen und dann an ihnen verdienen, so läuft das doch.

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    • derpeavy schreibt:

      Ist trotzdem ne Sackgasse. Die wenigen Reichen werden immer reicher. Und weniger. Logische Konsequenz ist, das irgendwann sehr wenigen alles gehört. Und für uns hier „unten“ wird ´s immer mehr so wie in Südamerika, wo man sich irgendwie durchschlägt und ein Menschenleben nix wert ist.

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      • phelotom schreibt:

        Ich bezweifle, dass der Kapitalismus nur auf Verelendung hinausläuft, das Konzept vom „Absterben der Mittelschicht“ wird auf Dauer nicht funktionieren. Aber unser Wirtschaftssystem schert sich natürlich auch nicht um die Verelendeten, solang sich mit ihnen nichts verdienen lässt.

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      • derpeavy schreibt:

        Jenau. Wie sich das alles genau entwickelt, bleibt abzuwarten. Ich wage aber die Prognose: Das wird sehr hässlich.

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  4. emmitsomo schreibt:

    Da gab es vor kurzem so einen Zweiteiler auf arte, über diese Zukunft, wenn 80% Arbeit und das Sagen und ein gutes Leben haben und der Rest elendig im Slum verreckt. Fand ich sehr treffend und eigentlich so wie es heute schon ist. Man sollte öfter sowas im Kino oder im Fernsehen zeigen, damit sich die Leute drauf einstellen können. Bei mir ist das ja schon angekommen, ich lebe sozusagen längst so im Slum und doch geht es einem noch gut, muss man sich mal vorstellen. Aber tiefer sinken geht ja immer. Irgendwie habe ich die Hoffnung auf ein besseres Leben längst aufgegeben, das wäre einfach unrealistisch. Wenigstens gibt es noch Bücher (neu kann ich mir die aber auch nicht mehr wirklich leisten)… in meinen Träumen ist auch noch alles besser… aber das war’s dann auch schon.
    Doofe neue Welt.

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    • derpeavy schreibt:

      Du bist immer echt negativ. Hör auf damit!

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      • emmitsomo schreibt:

        Bin ich das? Nee… aber „reich“ bin ich halt nicht. Ich dachte darum geht’s hier. … negativ war ich jetzt nicht, nicht wie ich das verstehe jedenfalls. Sorry wenn Dich das stört… Ist halt nicht so einfach, manchmal,wenn man jahrelang keinen ordentlichen Job hatte, keine Ahnung ob das hier die Nichtkapitalisten verstehen, oder die Kapitalisten. Gut, dann hör ich jetzt auf damit. Wenn Du meinst…

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      • derpeavy schreibt:

        Das war auch mehr witzig gemeint. 🙂 Aber die Hoffnung auf ein besseres Leben aufgeben würd ich nicht machen. Ein Leben ist immer und überall ausbaufähig.

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