McCain und die Jugend

John McCain ist leider von uns gegangen. Der Mann, der die Backofen-Pommes erfunden hat wird mir immer in guter Erinnerung bleiben. Was haben wir damals gefeiert, nicht mehr zur Pommesbude zu müssen. Und wenn sie uns den Strom abgestellt haben, haben wir uns Pommes von der Pommesbude geholt und sie dann in den Backofen getan, als wären sie von McCain. Wundervolle Zeiten waren das. Sowas können Jugendliche sich heute gar nicht vorstellen.

Jugendliche können sich insgesamt nicht viel vorstellen. Ihnen fehlt die Vorstellungskraft. Denn durch all die Multimediageräte wie Spielkonsolen, Computer und auch Backöfen bleibt die Fantasie auf der Strecke. Die Jugendlichen flüchten sich in eine Fantasiewelt weil sie keine Fantasie haben. Oft kommen sie nur durch Drogen aus diesem Teufelskreis raus.

Ich habe mich über dieses Thema mit dem Lagerarbeiter Holger W. unterhalten. Das war ein gemütlicher Nachmittag aber zum Thema konnte Holger nicht viel sagen. Der hat da ja auch gar nix mit zu tun. Danke trotzdem, Holger.

Das Hauptproblem von Jugendlichen heutzutage ist ihr Alter. Sie dürfen sich noch keinen Alkohol kaufen und viele kommen nur durch Drogen damit klar. Auf Spielplätze dürfen sie nicht mehr, müssen mit dem Fahrrad auf die Straße (was echt gefährlich ist) und das schlimmste: Sie müssen ihre Freizeit im Jugendtreff verbringen wo langhaarige Sozialarbeiter lauern. Und darum werden die dann Nazis. Ab einer gewissen Zeitspanne mit Müsli-Jochen hat man gar keine andere Wahl.

Viele Jugendliche werden jetzt sagen: „Is mir egal.“. Oder: „Block.“, was ein Sido-Zitat ist. Von Sido. Aber, liebe Teenies (Jugendsprache), es geht auch anders. Engagiert Euch. Findet heraus, was das Wort: „engagiert“ bedeutet. Wem das zu schwierig ist kann auch mit dem Wort: „Block“ (von Sido) anfangen. Setzt Euch ein. Oder erstmal nur hin. Hauptsache. Sucht Euch ein Hobby. Sport ist immer gut. Kann man auch gut mit Drogen kombinieren, Gleitschirmfliegen auf LSD stell ich mir sehr interessant vor. Ein Marathonlauf auf Valium dagegen…wenn ihr unsicher seid, fragt Müsli-Jochen.

Ein großes Problem der Jugend ist auch, das es fast unmöglich ist zu rebellieren. Tattoos, Piercings, komische Frisuren – haben die Eltern schon alles. Und wenn die Polizei einen nach Hause bringt heißt es: „Die hätte ich früher geklatscht und ihre Knarren vertickt, Du Weichei.“.

Schwierig ist auch der Beginn der Sexualität. Da finden manche heraus, das sie aufs selbe Geschlecht stehen. Oder auf Nagetiere. Oder Eimer. Damit umzugehen überfordert viele. Und so werden sie zu Nazis. Die nur durch Drogen da raus kommen.

Fazit: Die Jugend ist nicht einfach. Hitler hat es sich leicht gemacht und viele tausend Kinder seine eigene Jugend durchmachen lassen. Als Hitlerjugend. Heute läuft das anders, Jugendliche leben ihre eigene individuelle Jugend. Wo sie ohne Drogen oft nicht wieder rauskommen.

Auf der Suche nach dem passenden Song habe ich jetzt herausgefunden: Bei youtube gibt es nix mit dem Titel: „blandfruppe“. Falls also jemand einen Bandnamen braucht…

 

 

 

Über derpeavy

Ich bin ein toller Hecht. Aber wirklich.
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2 Antworten zu McCain und die Jugend

  1. gegenvernunft schreibt:

    Beim ersten Absatz habe ich wirklich herzlich gelacht.

    Gefällt mir

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